Germany_Mecklenburg_Katelbogen_megalithic dolmen with giant's bed_P1520805

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Großsteingrab "Katelbogen" (Katelbogen 1), Katelbogen bei Bützow

Sprockhoff: Nr. 370.

Das Großsteingrab liegt südwestlich der Straße von Katelbogen nach Qualitz, westlich von Bützow. Man nimmt die kleine Straße (Sandpiste) von Katelbogen nach Qualitz. Nach etwa 1 km hat man westlich der Straße in einem großen, mit Bäumen bewachsenen Hügel das Großsteingrab zu liegen. An der Straße steht auch ein Hinweisschild. 275 Meter südwestlich liegt im Feld ein weiteres Großsteingrab, die Anlage Qualitz. Bei dem Großsteingrab Katelbogen handelt es sich um eine in Nordost-Südwest-Richtung orientierte Kammer mit 5 Jochen und je zwei Schlusssteinen an den Schmalseiten. Von den ursprünglich 5 Decksteinen sind noch 4 erhalten. Die Länge der Kammer beträgt 8 Meter, die Breite verjüngt sich von 2,30 im Südwesten auf 1,60 Meter im Nordosten. Dementsprechend werden auch die Decksteine immer kleiner. Die Diele war mit Rollsteinen gepflastert und mit einer Flintschüttung versehen. Erhalten ist auch der der Zugang mit zwei Decksteinen. Er weist eine Länge von drei Metern auf, ist 0,8 Meter breit und 1,0 Meter hoch. Der Gang war mit einer Rotsandsteinplatte verschlossen. Die Kammer liegt in einem rechteckigen Hünenbett, von dem noch mehr als die Hälfte der Steine erhalten sind. Die Anlage wurde 1966 durch E. Schuldt ausgegraben. Gefunden wurden an Beigaben Feuersteinbeile, Klingen, querschneidige Pfeilspitzen, Bernsteinperlen und Reste von mindestens 40 Gefäßen.

Koordinaten (GPS gemessen): 53.83787° N, 11.85297° E (WGS84).

(c) http://tw.strahlen.org/praehistorie/mvp/katelbogen.html


Das Großsteingrab Katelbogen bei Bützow Sprockhoff-Nummer: 370

Koordinaten: 53°50'16.11" N, 11°51'11.29" O

Dieser Großdolmen mit Gang in einem gut erhaltenen Hünenbett ist eines der besterhaltenen Megalithgräber Mecklenburg-Vorpommerns. Es wurde 1966 von E. Schuldt ausgegraben und restauriert. Dabei wurden Flintbeile, Flintklingen, Querschneider, Doppelaxtförmige Bernsteinperlen und Reste von mindestens 40 Gefäßen, darunter eines mit Gesichtsdarstellung, gefunden. Es konnten auch Nachbestattungen der Kugelamphorenkultur nachgewiesen werden. Ursprünglich war die Kammer bis an die Decksteine in dem aufgeschütteten Hügel innerhalb der Umfassung verborgen. Von den ehemals fünf Decksteinen sind noch Vier erhalten. Der Grundrissplan sowie die Informationen entstammen der Informationstafel vor Ort.

Das Grab befindet sich zusammen mit dem Großsteingrab Qualitz auf einem Feld, rechts des Feldweges zwischen den Orten Katelbogen und Qualitz. Am südlichen Ortsausgang von Katelbogen nimmt man an einer Abzweigung die Rechts weiterführende Straße, die dann in einen Feldweg übergeht. Etwa 800 Meter hinter diesem Abzweig sieht man rechter Hand auf dem Feld eine auffällige und große Baumgruppe. Dort befindet sich das Grab in etwa 120 Meter Entfernung vom Weg. Ca. 130 Meter weiter und ungefähr 100 Meter vom Weg entfernt befindet sich unter einem Baum das Großsteingrab Qualitz, welches auf der folgenden Seite beschrieben wird.

(c) http://grosssteingraeber.de/seiten/deutschland/mecklenburg-vorpommern/katelbogen.php


Katelbogen

ca. 200m nördlich der Straße auf halber Strecke zwischen Qualitz und Katelbogen ca. 200m north of the road half way between Qualitz to Katelbogen

Schon aus weiterer Entfernung ist die kreisrunde, inselartige, von riesigen Buchen eingerahmte Megalithanlage zu erkennen (Bild 6). Hier handelt es sich um ein Ganggrab mit fünf Jochen, wobei noch vier riesige Decksteine auf ihren Tragsteinen liegen. Markant an dieser Anlage ist das Hünenbett, eine rechteckige Einfassung aus vielen großen Steinbrocken und einer Länge von 18 Metern. Auf den Bildern 4 und fünf ist der südliche Teil des Hünenbettes gut zu erkennen. Bei den Ausgrabungen durch den Archäologen E. Schuldt aus Schwerin im Jahre 1966 wurden zahlreiche Bestattungsreste gefunden. Vorgefunden wurden jedoch keine kompletten Skelette, sondern "haufenweise" menschliche Knochen mit Spuren von Abschabungen, was manche Wissenschaftler vermuten ließ, unsere Megalithiker seien womöglich Kannibalen gewesen. Wir werden es nie erfahren. In Sichtweite liegt der nicht minder sehenswerte Großdolmen von Qualitz. Already from afar visible is this isle-like spot, surrounded by huge beech-trees (image 6). Here is a passage grave with four of originally five huge capstones still in place. A special feature in this complex is the "giant bed", a rectangular frame consisting of many large boulders and a length of 18 meters. The southern part of the "giant bed" is shown in images 4-5. The dolmen was excavated by archaeologist E. Schuldt from Schwerin in 1966; a great number of burial remains were found. However, no complete skeletons, but "heaps" of human bones with traces of abrasions, which led some scientists suggest, our megalithbuilders were probably cannibals. We will never know. Within view you shouls walk over to the gallery grave of Qualitz.

(c) http://www.hgstump.de/katelbogen.htm


Großsteingrab Katelbogen

• Ort: Katelbogen • Gemarkung: Katelbogen

Wegbeschreibung:

Das Großsteingrab befindet sich südwestlich des Ortes Katelbogen. Es ist über die L14 von Bützow in Richtung Neukloster zu erreichen. Links in Richtung Katelbogen abbiegen, dann dem Feldweg in Richtung Qualitz folgen. Am Weg befindet sich ein Wegweiser zum Großsteingrab. Bitte folgen Sie dem Trampelpfad über den Acker. 3000 – 2000 vor Chr. Geb.

Beschreibung:

Nördlich des Feldweges von Katelbogen nach Qualitz liegt auf einer kleinen Anhöhe, in einem Hain aus 100-jährigen Buchen ein Megalithgrab, das zu den eindruckvollsten im Lande Mecklenburg-Vorpommern gehört. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts erwähnte der englische Gelehrte Thomas Nugent, der Norddeutschland im Auftrage seines Königs bereiste, dieses Grab in seiner Reisebeschreibung. Das Grab befindet sich in einem langgestreckten flachen Hügel auf einer kleinen Anhöhe. Die Grabkammer mit einem seitlichen Zugang auf der Ostseite ist von einer Einfassung - dem sogenannten Hünenbett - von 24 m Länge und 11 m Breite umgeben. Die Grabkammer ist 8,0 m lang und in der Mitte 2,0 m breit. Bei der Untersuchung des Grabes im Sommer 1966 wurden von den Erstbestattungen nur geringe Reste festgestellt. Die meisten Grabbeigaben stammen von jüngeren Nachbestattungen.

(c) http://www.kulturportal-mv.de

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Photo details

  • Uploaded on March 18, 2014
  • Attribution-No Derivative Works
    by karl-georg
    • Camera: Panasonic DMC-FZ18
    • Taken on 2013/08/13 17:33:38
    • Exposure: 0.017s (1/60)
    • Focal Length: 5.90mm
    • F/Stop: f/2.800
    • ISO Speed: ISO100
    • Exposure Bias: 0.00 EV
    • No flash

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