This is how your name and profile photo will appear on Panoramio if you connect this Google+ account.
You cannot switch to a different account later.
Learn more.
Hallo Frank, ein schönes Bild, das an bessere Zeiten auf dem Brühl-Boulevard erinnert. Von einem Boulevard kann man beim jetzigen Zustand des Brühls wohl nicht mehr reden. LG Rudolf
Hey Frank, zu dem Boulevard kann ich nichts sagen, da ich ihn nicht kenne. Warum heißt diese "Ringstraße" eigentlich Boulevard? Was mir auffällt ist, daß eure Fotos, deine und Rudolfs, immer ähnlicher werden. Wenn der Name nicht unter dem Foto stehen würde, könnte ich die Fotos nicht mehr genau auf einen von euch beiden zuordnen. Was sagt mir das? Ihr seit der Perfektion beide ziemlich nahe. Gruß Robert
Hey,Robert. Und wie bekomme ich die rote Farbe jetzt wieder aus dem Gesicht?
Robert, der Brühl ist einer der ältesten Stadtteile von Chemnitz. Er enstandt im wesentlichen mit dem Aufschwung der industriellen Entwicklung ab ca. 1850 und war städtebaulich noch vor dem 1. Weltkrieg weitestgehend abgeschlossen. Es wohnten dort vornehmlich kleine Gewerbetreibende und Industriearbeiter. Sehen kann man das auch am Baustil der Häuser im Gegensatz zum Chemnitzer Kaßberg, wo das "Geld" zu Hause war. In der DDR wurde der nördliche Teil des Brühls baulich total vernachlässigt. Der südliche Teil um die Straße Brühl wurde teilweise ab 1980 herum restauriert, zum "Boulevard" entwickelt und erlebte dadurch eine Blüte. Es entstanden dort zu dieser Zeit viele kleine Geschäfte und Gaststätten. Obwohl nicht ganz zentral im Zentrum gelegen, wurde diese "Einkausmeile" recht gut angenommen. Nach der Wende hat der Boulevard mit dem entstehen neuer und großer Einkaufsmärkte vor allem auch am Stadtrand an Attraktivität verloren. Ganz einfach, weil die Kundschaft fehlte. Zudem wurden auch noch Häuser regelrecht leergezogen um Investoren anzulocken. Dieses Konzept ist aber nicht richtig aufgegangen. Deshalb ist der Brühl heute zwar nicht direkt tot, aber er dümpelt so vor sich hin. Als Einkaufszeile wird der Brühl wohl keine Chance bekommen. Derzeit ist man der Meinung, daß ein Mix aus kleinen Galerien, Kunst, Handwerk, Dienstleistern und Gewerbe funktionieren könnte, um den Brühl so wieder zu beleben und wohnlich zu gestalten.
Grüße, Frank
PS: Was meinst Du mit "Ringstraße"? Die Brühl-Straße verläuft parallel zur Mühlenstraße zwischen Zöllnerplatz und Georgstraße.
Oha, Robert, Danke für die Info. Wie sagst Du immer, Pano bildet ... Ich weiß dann schon was Du meinst. Ganz so dramatisch sehe ich das zwar nicht, Fremdworte hat es schon immer gegeben und Sprache entwickelt sich auch weiter. Schau Dir mal das Deutsch an, was im Mittelalter gesprochen wurde. Aber es wird schon manchmal sehr übertrieben.
Nach dem Beitrag bei Wikipedia ist sowieso die Bezeichnung "Boulevard" falsch. Ich kann nämlich bei der Straße "Brühl" beim besten Willen keine Ringförmigkeit erkennen.
Comments (4)
Hallo Frank, ein schönes Bild, das an bessere Zeiten auf dem Brühl-Boulevard erinnert. Von einem Boulevard kann man beim jetzigen Zustand des Brühls wohl nicht mehr reden. LG Rudolf
Hey Frank, zu dem Boulevard kann ich nichts sagen, da ich ihn nicht kenne. Warum heißt diese "Ringstraße" eigentlich Boulevard? Was mir auffällt ist, daß eure Fotos, deine und Rudolfs, immer ähnlicher werden. Wenn der Name nicht unter dem Foto stehen würde, könnte ich die Fotos nicht mehr genau auf einen von euch beiden zuordnen. Was sagt mir das? Ihr seit der Perfektion beide ziemlich nahe. Gruß Robert
Hey,Robert. Und wie bekomme ich die rote Farbe jetzt wieder aus dem Gesicht?
Robert, der Brühl ist einer der ältesten Stadtteile von Chemnitz. Er enstandt im wesentlichen mit dem Aufschwung der industriellen Entwicklung ab ca. 1850 und war städtebaulich noch vor dem 1. Weltkrieg weitestgehend abgeschlossen. Es wohnten dort vornehmlich kleine Gewerbetreibende und Industriearbeiter. Sehen kann man das auch am Baustil der Häuser im Gegensatz zum Chemnitzer Kaßberg, wo das "Geld" zu Hause war. In der DDR wurde der nördliche Teil des Brühls baulich total vernachlässigt. Der südliche Teil um die Straße Brühl wurde teilweise ab 1980 herum restauriert, zum "Boulevard" entwickelt und erlebte dadurch eine Blüte. Es entstanden dort zu dieser Zeit viele kleine Geschäfte und Gaststätten. Obwohl nicht ganz zentral im Zentrum gelegen, wurde diese "Einkausmeile" recht gut angenommen. Nach der Wende hat der Boulevard mit dem entstehen neuer und großer Einkaufsmärkte vor allem auch am Stadtrand an Attraktivität verloren. Ganz einfach, weil die Kundschaft fehlte. Zudem wurden auch noch Häuser regelrecht leergezogen um Investoren anzulocken. Dieses Konzept ist aber nicht richtig aufgegangen. Deshalb ist der Brühl heute zwar nicht direkt tot, aber er dümpelt so vor sich hin. Als Einkaufszeile wird der Brühl wohl keine Chance bekommen. Derzeit ist man der Meinung, daß ein Mix aus kleinen Galerien, Kunst, Handwerk, Dienstleistern und Gewerbe funktionieren könnte, um den Brühl so wieder zu beleben und wohnlich zu gestalten.
Grüße, Frank
PS: Was meinst Du mit "Ringstraße"? Die Brühl-Straße verläuft parallel zur Mühlenstraße zwischen Zöllnerplatz und Georgstraße.
Oha, Robert, Danke für die Info. Wie sagst Du immer, Pano bildet ... Ich weiß dann schon was Du meinst. Ganz so dramatisch sehe ich das zwar nicht, Fremdworte hat es schon immer gegeben und Sprache entwickelt sich auch weiter. Schau Dir mal das Deutsch an, was im Mittelalter gesprochen wurde. Aber es wird schon manchmal sehr übertrieben.
Nach dem Beitrag bei Wikipedia ist sowieso die Bezeichnung "Boulevard" falsch. Ich kann nämlich bei der Straße "Brühl" beim besten Willen keine Ringförmigkeit erkennen.
Frank