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NVA-Elektrozaun

NVA-Elektrozaun

by Steinbock-FeWo

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Comments

Steinbock-FeWo, on June 17, 2007, said:

Hier wurde Ernst gemacht: Elektrozaun des ehemaligen Militärstandortes Peenemünde der NVA und der DDR-Marine. Diese Hochspannungszäune durchziehen in entlaubten Schneisen immer noch das Gelände kilometerweit.

Steinbock-FeWo, on July 9, 2007, said:

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ankoba, on November 2, 2007, said:

Während der Nutzung durch NVA und DDR-Marine war das Gelände in verschiedene, streng voneinander getrennte Sektionen aufgeteilt.

safeking, on April 25, 2008, said:

ohh jeee da kommen Erinnerungen... diesen Zaun habe ich während meiner NVA-Armeezeit Sommer`87, mit meinen Kameraden des HSA-Zuges-vom IBR-BERNAU gebaut... Teufliches Ding 20KV Spannung das war unserer Meinung nach nur aus Angst gegen ziviele Übergriffe gebaut. Wir wussten selber nicht was wir einzäunen... Munitions- Waffendepot? Raketen oder Radaranlagen??? wer weis mehr???

Steinbock-FeWo, on April 25, 2008, said:

Der Peenemünder Haken wurde von der DDR-Luftwaffe (JG 9 "Heinrich Rau", wie gehabt in Peenemünde-West) und der NVA-Marine (1. Flotille, Haupt- und Nordhafen sowie Teile der Ostküste) genutzt. Es gab also, einer "alten Tradition" folgend, verschieden bewachte Sicherheitsbereiche. Östlich des Elektrozaunfragments wurden schon 1977 fünf Stellungen für Boden-See-Raketen eingerichtet. Hierzu gehörte moderne Funkmesstechnik und Waffenleitrechner. Ein interessanter und umfangreich erläuterter (virtueller) Rundflug zeigt das Gelände und die maßgeblichen Orte.

hardmanners, on August 19, said:

Dieser Elektrozaun umgrenzte die Technische Dienstzone TDZ9. In diesem Objekt wurde die Sonderbewaffnung (Lenkwaffen, d.h. die Luft-Luft Raketen) für die Flugzeuge des JG9 gelagert und gewartet. Die Raketen wurden in Intervallen geprüft, den Bereitschaftsmaschinen des Diensthabenden Systems zur Verfügung gestellt, für das Verschiessen bei Übungen vorbereitet, usw. Eine größere Zahl von Raketen wurde hier noch unzusammengebaut in Kisten gelagert. Weitere Raketenreserven wurden im Bombenlager, einem weiteren hochspannungsgesicherten Objekt etwas weiter südöstlich, gelagert. Für Übungsflüge wurden sogenannte Schreiberraketen vorbereitet und dem Geschwader zur Verfügung gestellt. In dem Objekt gab es weiterhin einen oder zwei kleine Bunker, zu dem ausschliesslich Offiziere der russischen Streitkräfte Zutritt hatten (etwa zweimal pro Jahr). Während des Aufenthalts der Russen in ihren Bunkern musste sämtliches NVA- Personal die Arbeitszone verlassen und sich in der separaten Unterkunftszone aufhalten, bzw. das Objekt bewachen. In der TDZ versahen ausschliesslich Unteroffiziere auf Zeit sowie Offiziere ihren Dienst, keine Soldaten oder Gefreite.

Steinbock-FeWo, on August 19, said:

Hallo hardmanners, vielen Dank für die interessante Ergänzung - so kommt ein wenig Hintergrundwissen zu den Bildern ...

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