World Map GermanyBaden-WürttembergStuttgart
Wenn Stuttgart 21 gebaut werden sollte, wird eine ganze Region darunter leiden!!! Hauptbahnhof Gl. 4
This photo is selected for Google Earth [?] - ID: 3426884
Flag photo:
Photo details:
- Viewed 13248 times
- Uploaded on July 20, 2007
-
©
All Rights Reserved
by ©schwabendude -
Extra information
- Camera: Nokia 6233
Comments
Rollo88, on April 6, 2009, said:
nein wird sie nicht, sie wird schöner denn je werden
©schwabendude, on April 6, 2009, said:
Die Region wird darunter leiden, auf jeden Fall und das aus mehreren Gründen: Erstens durch den langwierigen und unsinnigen Bau, den 64 % der Bevölkerung überhaupt nicht wollen und die Politik die Meinung der Bevölkerung mit Füssen tritt(siehe Umfrageergebnis);Zweitens riskante Baumaßnahmen(Eventuelle Absenkung des Grundwasserspiegels und damit Gefährdung der Mineralbrunnen in Stuttgart- Berg); Drittens unkalkulierbare und mehr als riskante Kostenrisiken, wie vor ein paar Monaten durchgesickert ist;Viertens eine alles als andere behindertengerechte Bauausführung des Bahnhofes, weil durch dicke Pfeiler der Platz erheblich geschmählert wird und der Bahnhof in die tiefe gelegt wird; Fünftens minimaler Zeitgewinn durch eine Fahrgeschwindigkeit von höchstens 80 Km/h im Tunnel, weil der Bahnhof in Tieflage liegt und entweder- egal von welcher Seite der Zug kommt- im Gefälle stark abgebremst werden muss und danach in der starken Steigung angefahren werden muss. Sechstens ist der Bahnhof ein Zielbahnhof und kein Durchgangsbahnhof und es steigen sage und schreibe 80 % der Fahrgäste im (nicht nur im)Fernverkehr aus oder um, um das Ziel zu erreichen. Siebtens wird die reduzierung der Gleise von 16 auf 8 bei Verspätungen zu einem Chaos führen und der Bahnhof wird dadurch wesentlich unflexibel und störungsanfällig. Warum soll man einen gut funktionierenden Bahnhof zerstören? Es ist also totaler Unsinn, den Bahnhof in die Tiefe zu legen und es wird in keinster Weise durch irgendeinen Grund, den die Politiker hervorbringen, gerechtfertigt! Grüßle, schwabendude
jeybee68, on May 2, 2009, said:
Das verstehe einer wer will :(
©schwabendude, on May 3, 2009, said:
Hallo jeybee! Da habe ich- wie die Mehrzahl der Bevölkerung- auch meine Probleme damit! Ist schon ein Ding, daß über die Köpfe der Bürger zu entscheiden... Grüßle, Dieter
koenigsnatter, on May 18, 2009, said:
Na, dann ich auch noch mal. :-)
Die Region wird einige Zeit leiden, solange der Bau währt. Es ist manchmal gut, dass die Politik die Meinung der Bevölkerung ignoriert, sonst würden wir noch in Höhlen leben. Die Mineralvorkommen liegen in über 30 m Tiefe. So tief kommt der Bahnhof nicht. Laut der vorliegenden Planung wird der Bahnhof behindertengerecht sein. Der Zeitgewinn wird teilweise riesig. Schneller als 80 km/h fahren die züge auch heute nicht. Die Reduzierung der Gleise macht gar nichts. Warum man einen gut funktionierenden Bahnhof zerstören muss? Man zerstört ihn nicht. Man ändert ihn.
Der einzige Punkt in dem du meiner Meinung nach recht hast sind die Kosten.
Ich hasse es, wenn ich von Stuttgart-Hauptbahnhof nach München Flughafen für 250 km länger brauche wie für Stuttgart Hauptbahnhof nach Köln Flughafen 450 km
©schwabendude, on May 18, 2009, said:
Die Änderung ist eine Zerstörung, eine Amputation! Es wird auch die Idee von Bonatz zerstört, den "Nabel Schwabens" zu schaffen, doch daß nur hier mal ideelerweise am Rande.
Natürlich macht es dem Mineralvorkommen etwas aus, wenn der Grundwasserspiegel sinkt! Die Folgen wären für Berg und Cannstatt katastrophal! Nicht umsonst ist diese Idee unter der Bevölkerung umstritten. Die abgehobene Arroganz der Politiker tut weh. Es wird sich aber wohl nicht rächen, dafür sind wir Deutsche zu blöd. Wenn es aber nachher so weit kommt, wie von mir gesagt, wird es so lange es geht verschwiegen. Ich habe mir ein eigenes Bild gemacht und komme da nicht ohne Grund auf den Schluß, daß der Bahnhof eine Barriere für Behinderte darstellt!
Ich bin nicht(und das betone ich) gegen eine Schnellfahrstrecke Stuttgart- Ulm. Sie muß so gut es eben geht "umweltverträglich" sein. Die Planung zum Bahnhof ist es jedenfalls nicht und da steckt der Teufel im Detail! In Deinem Fall, mit der Bahn zu reisen ist sicher kein Einzelfall, doch muß ich sagen, daß hier auch verfehlte Verkehrspolitik eine große Rolle spielt. Man hätte in Bayern- respektive am Franz- Josef- Strauß- Flughafen einiges anders machen können, was den Fernverkehr angeht. Daß Stoiber mit seiner Idee- den Transrapid nach München holen zu wollen- auf die "Schnauze" geflogen ist, gönne ich ihm. Der Transrapid wurde nicht für den Nahverkehr geschaffen und hätte auch in München eine Kostenexplosion verursacht. Daß die Münchner- oder besser gesagt, die Südbayern- ihren Flughafen so weit außerhalb haben, ist zwar schade, aber mit der richtigen Planung- auch für eine Fernverkehrsanbindung sähe das ganze besser aus. 40 Minuten vom Hauptbahnhof bis zum Flughafen und das mit 2 S-Bahnlinien sind definitiv viel. Da kann man möglicherweise mit einer(ich nenne das mal so) Express- S- Bahn was machen. Die Planung verläuft aber garantiert schleppend.
koenigsnatter, on May 21, 2009, said:
Ja, die Änderung führt zu einer "Amputation" an Teilen des Bahnhofs. Wobei ich nicht erkennen kann, was schlimm daran ist, wenn man nicht mehr benötigte Teile eines Gebäudes entfernt. Dass Bonatz vor beinahe 100 Jahren einen Bahnhof baute und eine Idee hatte kann keine Ausrede sein, dass wir heute leben und nicht 1913 als der Bahnhof gebaut wurde.
Dein letzter Satz: "Die Planung verläuft aber garantiert schleppend." sagt genau das aus, was heute in Deutschland läuft. Egal ob Transrapid, Stuttgart 21, Flughafenerweiterung Stuttgart, Neue Messe Stuttgart, Dresdner Waldschlösschenbrücke und so weiter, immer verläuft es schleppend. Warum? Weil der Deutsche an sich keine Veränderung will unde alles was neu kommt erst mal ablehnt und bekämpft.
Glaub mir, als Architekt weiß ich von was ich spreche.
Kein Bauvorhaben ohne Prozess durch Anlieger.
©schwabendude, on May 22, 2009, said:
Auch hier gibt es einen Gegenspruch: Ich rede immer noch vom Stuttgarter Hauptbahnhof: Der Bahnhof steht nicht ohne Grund unter Denkmalschutz und das sehe ich als ganzheitlich an, außerdem ist er ein klassisches Wahrzeichen der Landeshauptstadt. Die ganze Hallenkonstruktion, die nach dem 2. Weltkrieg durch die Maschinenfabrik Esslingen gebaut wurde ist durch nichts zu ersetzen. Es ist nach wie vor unnötig, durch minimalen Zeitgewinn den Bahnhof so zu zerstümmeln, zumal die meisten Fahrgäste hier aus- um- Oder einsteigen. Stuttgart ist ein Zielbahnhof und kein Durchgangsbahnhof!
Natürlich kann ich mir vorstellen, daß Du als Architekt von so manchem Frust sprichst, aber in erster Linie steht nun mal der Mensch, der eigentlich in Harmonie mit der Umwelt leben möchte. Du sprichst Dresden an... Da gibt es das Weltkulturerbe und das gibt es nicht ohne Grund... Ein weiterer- schon gemachter, eklatanter Fehler: Köln mit dem Triangel- Gebäude. Das hätte bald dem Kölner Dom den Status aberkannt(Nicht zu unrecht!) und, und, und! Jede Epoche hat seine Veränderungen und das zu recht. Harmonisch muß es sein und es soll sich in die Landschaft einfügen und kein Störfaktor: Was ist mit dem Gebäude neben del Ulmer Münster? Ich finde es einfach unpassend, neben einem solchen ehrwürdigen Gebäude so etwas hinzustellen. Ein anderer Platz? Dann bitte wieder harmonisch ins Stadtbild... Es ist ein Rattenschwanz... Ich bin auch jemand, der mit Augen sieht und es hasse, wenn etwas nicht passt.
koenigsnatter, on May 26, 2009, said:
Wir werden da niemals zusammen kommen. Dazu sind wir zu verschieden.
Sehr nett, dass du das Ulmer Münster erwähnt hast.
Das Stadthaus das du ansprichst wurde geplant und gebaut um dem Münsterplatz seinen ursprünglichen Charakter zurückzugeben.
An dieser Stelle stand ursprünglich ein Kloster, das später mehrere andere Funktionen hatte, unter anderem wurde es als Gymnasium genutzt.
Im späten 19. Jahrhundert wurde es abgerissen um einen freien Blick aufs Münster zu haben. Irgendwann setzte sich die Erkenntnis durch, dass der Platz leer wirkt. Der Münsterplatz war kein Platz mehr. Also wurde beschlossen diese Stelle wieder zu bebauen um endlich wieder einen Platz zu bekommen.
Die Entscheidung dieses Gebäude hier hin zu setzen war historisch bedingt und unabdingbar. In der Größe und Höhe passt es exakt zu dem alten abgerissen Kloster.
Und ja, es wurde modern. Welch Frevel.
koenigsnatter, on May 26, 2009, said:
Ach ja, gib mal bei Wikipedia Stadthaus Ulm ein. Sehr lehrreich.
©schwabendude, on May 27, 2009, said:
Man kann es Frevel nennen! Wie ich meine, ist es ja auch einer! Ich sage nichts gegen eine Bebauung, nur sollte(und muß sie aus optischen Gründen) sie ins historische Ulm passen, wenn schon die dortige Fussgängerzone und auch der Bahnhof das nicht tut.
Ich bin nun mal ein Mensch, der mit dem Herz sieht und sehe es als Beleidigung...
Übrigens: Verschiedenheit belebt die Demokratie und kann enorme Impulse geben. Ich finde es nicht schlimm, wenn man verschiedener Meinung ist, so lange man sich gegenseitig Respektiert, ist es okay. Übel ist es, wenn es abdriftet und sich beschimpft und da sind wir doch entfernt, nicht wahr? So ists doch richtig!
koenigsnatter, on May 31, 2009, said:
Da sind wir weit von entfernt. Glücklicherweise
Ich sehe das Gebäude nicht als Frevel. Wir leben im 21. Jahrhundert. Ich finde auch die Bebauung an der Nordseite des Münsters gelungen.
©schwabendude, on June 3, 2009, said:
Wie auch immer! 2 Menschen, 2 Meinungen. So ist das halt. Natürlich leben wir im 21. Jahrhundert und jeses Jahrhundert bringt seine markanten Gebäude heraus, nur... Durchaus, man kann meine Meinung als konservativ bezeichnen, obwohl ich das eigentlich gar nicht bin... Es gibt durchaus Bauten, die faszinierend sein können, aber meiner Meinung nach nicht ins Stadtbild passen. Kennst Du Lelystad in den Niederlanden? Eine Stadt, die auf dem Reißbrett entstanden ist mit der jüngsten Provinz der Niederlande, Flevoland. Lelystad ist auch umstritten, hier aber meiner Meinung nach fehr am Platze, handelt es sich doch um eine Stadt aus der Retorte. Flevoland passt durchaus nicht ins gewohnte Bild der Niederlande, doch hier liegt der Reiz. In dieser Provinz war ich noch nicht, obwohl ich gerne hier bin. Ich denke, Du weißt, was ich meine? Grüßle, schwabendude
©schwabendude, on June 11, 2009, said:
Ich denke, der Wahlausgang der Kommunalwahl in Stuttgart hat eindutig gezeigt, was die Stuttgarter in der Region eindeutig wollen: NÄMLICH ERNST GENOMMEN WERDEN!!! Man hat sich informiert und das Ergebnis- das die Grünen haushoch gewonnen haben- wird von seitens der CDU und der SPD auch noch schöngeredet. Die Bürger haben gesprochen, und zwar eindeutig: N E I N!!! Politiker, kapiert es endlich!!! Hier ist noch eine einwandfrei gegen dieses Projekt laufende Diskussion zu lesen. Was gibt es da noch zu sagen, außer daß das ganze eine politische Farce ist? So viel dazu!!!
koenigsnatter, on June 17, 2009, said:
In den Niederlanden kenne ich nur Amsterdam. Das auch nur sehr wenig. Deshalb kann ich dazu nichts sagen.
Die Grünen haben gewonnen, ja. Aber von haushoch kann nicht die Rede sein.
Sie haben 16 Sitze, die CDU noch 15. Die Stuttgart 21 Befürworter haben immer noch die Mehrheit im Gemeinderat.
Wenn man die Sitze der Befürworter und die der Gegner miteinander vergleicht, kommt man auf ein Verhältnis von 38:22 Möchte der Bürger vielleicht doch Stuttgart 21?
©schwabendude, on June 18, 2009, said:
Ich denke nicht, denn die Wahl hat doch eindeutig gezeigt, woher der Wind weht. Auch wenn man da von einiger Borniertheit gewisser Lokalpolitiker sprechen kann(ich erinnere da an die letzte Bundestagswahl und den Zirkus, den Gerhard Schröder bei einem Liveauftritt gemacht hat), ist es bei meinem genannten Beispiel immer wieder das gleiche: Keiner will das Gesicht verlieren, obwohl die Zeichen auf Sturm stehen(Ich kann hier nicht mehr von Gegenwind sprechen). Auch der Transrapid galt lange als weitgehend gesichertes Objekt, bis er dann sang- und klanglos und peinlicherweise verschwand!
koenigsnatter, on June 27, 2009, said:
Ja, er verschwand. Das halte ich heute noch für einen gewaltigen Fehler.
woher, on June 27, 2009, said:
Ihr könnt Euch noch lange über Malmö, Transrapid und das Erhaltenswerte der Seitenflügel des Hauptbahnhofs streiten. Bonatz hat sich auch immer gegen den Mercedesstern auf dem Turm ausgesprochen! Die Gegner von Stuttgart 21 bauen auf und schüren eine vielen Menschen eigene Angst: die Angst vor Veränderung. Auch der jetztige Bahnhof war vor 100 jahren heftig umstritten. Und eines kommt noch hinzu: Wer erst dann in die Puschen kommt, wenn die Katz der Baum nuff isch, darf sich nicht darüber beklagen, wenn seine Argumente nicht mehr gehört werden. Aber dann Google Earth zumüllen ist mindest so toll, wie Wahlplakate mit "Stuttgart 21 Gegner" zu überkleben. Kurz gesagt: ohne das für so eine Diskussion nötige Niveau.
©schwabendude, on June 27, 2009, said:
Bringe Du erst mal das richtige Niveau in die Diskussion, dann kann man weitersehen. Ich habe das Gefühl(und das täuscht mich wohl nicht), daß Du ein Mitläufer bist und Dir eine "Schöne Neue Welt" wünschst! Ich für meinen Teil habe mich informiert wie auch alle anderen, die dagegen sind und stehe auch dazu!
©schwabendude, on July 2, said:
Ich hätte eigentlich erwartet, daß Du antwortest, "woher"... Es war schon fast vorhersehbar, daß Du das nicht tust und Du keine Argumente hervorbringst! Fehlt Dir das Rückgrat? Anzunehmen wärs ja! Also noch einmal: Wenn hier jemand etwas einbringt, dann soll er doch dazu stehen und nicht auf halber Strecke aufhören... Das mag ich nicht und zeugt auch nicht gerade von Niveau!