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Hoch Elten, St. Vitus, Turm

HOCHSTIFT UND STIFTSKIRCHE ST. VITUS

Auf dem 60 m hohen Eltenberg. Auf deutschem Boden die nördlichste romanische Kirche am Rhein. Die Eltener Stiftskirche gehörte einst zu den größten Bauunternehmen spätsalischer Zeit am Niederrhein und ist das älteste Beispiel einer Gewölbebasilika in diesem Raum.

Die ottonische Stiftskirche wurde zwischen 967 und 980 zugleich mit den Stiftsgebäuden errichtet. Wenig später hat man sie durch die salische Kirche ersetzt. Der Westturm wurde 1100-1120 erbaut, das Langhaus konnte 1129 eingeweiht werden. Vom Langhaus ist nur ein Torso geblieben.

1585 teilzerstört im Krieg zwischen Niederländern und Spaniern. In verkleinerter Form rekonstruiert.

1660 Ostteil abgebrochen

1671-77 Wiederaufbau ohne Ostteil.

Im 2. Weltkrieg schwerste Zerstörungen. Wiederhergestellt oder erhalten geblieben sind die drei westlichen Langhausjoche und der Westturm (teilweise).

Der mächtige fünfgeschossige Westturm des beginnenden 12. Jhs. gehört mit seiner reichen Gliederung aus Rundbogenblenden, Lisenen und Rundbogenfriesen in den sich verjüngenden Geschossen zu den frühesten und schönsten Beispielen dieses in der Stauferzeit weiterentwickelten Typus.

Lit.:

Eckert, Willehad Paul: Der Niederrhein. Köln [1978] 1980. (DuMont Kunst-Reiseführer). S. 256

Binding, Günther: Deutsche Königspfalzen von Karl dem Großen bis Friedrich II. (765-1240). Darmstadt / Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1996, S. 191

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