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Langres, Kathedrale Saint-Mammes, Langhaus, Chorumgang

LANGRES

Eigentlich noch Champagne. Alte Festungsstadt, 5 km Wälle. Fast vollständig erhaltene Stadtmauer.

KATHEDRALE SAINT-MAMMÈS

Um 1150-1220 (BF: 1141-1196). Chor 1196 geweiht;

West-Fassade nach 1761: mächtiger Fassadenbau mit zwei Türmen und einem doppelgeschossigen Portikus in den strengen eleganten Formen der französischen Klassik.

Der letzte Bau in der Entwicklungsreihe, die in Cluny beginnt. Verbindet Wandaufbau der Cluniazenserkirchen mit dem Kreuzrippengewölbe und dem Raumgefühl der Zisterzienser. Mischung von auslaufender Romanik und beginnender Gotik. Triforium zwischen „aufgeblendet“ und „durchbrochen“: mittleres der jeweils drei Fenster geschlossen.

Verbindung des burgundischen mauermäßig geschlossenen, dreiteiligen Wandsystems mit der gotischen Rippenwölbung über querrechteckigen Jochen bei kontinuierlich von unten zu den Rippen aufsteigenden Diensten. Durch die Schwere der Gewölbeformen (Gurtbögen) und dem festen Wandcharakter unterscheidet sich der Bau stark von der Gotik der Ile de France.

Lit.:

BF(Nord)336;

Bußmann, Klaus: Burgund. Köln [1977] 2. Auflage 1978. (DuMont Kunst-Reiseführer), S. 277;

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