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Kunowice - Kleiststein

Am 12. August 1759 wurde der preussische Dichter und Offizier Ewald Christian von Kleist in der Schlacht bei

Kunersdorf (heute: Kunowice) tödlich verwundet. Er kämpfte dort als Offizier in der Armee von Friedrich II.

(später: „Friedrich, der Große“ bzw. „Der alte Fritz“). Der Preußen-König verlor diese Schlacht gegen russische

und österreichische Truppen. Der schwer verwundete Offizier Ewald von Kleist wurde auf dem Schlachtfeld von

Kosaken bis aufs Hemd ausgeplündert und lag fast nackt eine Nacht im Feld. Ein russischer Offizier transportierte

ihn am folgenden Tag nach Frankfurt, wo er einige Tage später an den Folgen seiner Verwundungen starb.

Zur Erinnerung an diese Kunersdorfer Schlacht im siebenjährigen Krieg (1756-1763) und zur Ehrung des Dichters und

Offiziers Ewald von Kleist wurde auf dem ehemaligen Schlachtfeld im Jahr 1999 dieser Gedenkstein errichtet.

Initiatoren für die Aufstellung des Steines waren der Heimatkreis Weststernberg e.V. und die Slubicer

Stadtverwaltung. Enthüllt wurde er am 11. September 1999. Bereits nach wenigen Wochen war die am Stein

angebrachte zweisprachige Gedenktafel leider zerstört. Die Kunowicer Grundschule informiert über die Schlacht auf

einer eigenen Internetseite. Seit 2008 veröffentlicht eine spezielle Webseite viele Details über die Schlacht von 1759.

Radfahrer finden hier einen Weg zum Kleiststein.

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Frankfurt/Oder

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  • Uploaded on October 15, 2010
  • Attribution
    by Roland Totzauer