Der Dom- Der Turm hat eine Höhe von 134,8 Metern und wird von zwei einander gegenüber stehenden Kapellen flankiert.

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Otmar Helmlinger on July 11, 2011

Der Dom – Baubeschreibung

Der kreuzförmige Grundriss orientiert sich an den großen französischen Kathedralen der Gotik. Von außen fällt zuerst der monumentale Turm auf, der sich in vier Stockwerke gliedert und mit dem achteckigen Turmhelm abgeschlossen wird.

Blick Richtung Norden entlang des gotischen Strebewerks Statt der bei der französischen Hochgotik ausgebildeten Fassade steht hier der Münsterturm, wie er auch in Ulm oder Freiburg vorkommt. Der Turm hat eine Höhe von 134,8 Metern und wird von zwei einander gegenüber stehenden Kapellen flankiert.

Das dreischiffige, basilikale Langhaus wirkt zum Turm hin streng gegliedert und durchkreuzt ein weit ausladendes, im Ansatz dreischiffiges Querhaus. Die Querhausansichten werden durch die hohen Portale und die darüber anschließende Zone mit den mächtigen Rosettenfenstern gestaltet. Die großen Fenster dominieren hier zwischen den hohen Strebepfeilern, die aber erst in halber Höhe des Obergadens ansetzen.

Hochchor und Hauptschiff heben sich deutlich aus dem Gesamten hervor. Den Chor umschließt einen Kapellenkranz, der durch Strebepfeiler und darauf aufgesetzte Fialtürme (zierliche Türmchen an gotischen Außenfassaden) gegliedert wird. Der bauliche Gesamteindruck wirkt klar, mit wenigen (an den Kölner Dom erinnernden) Akzenten wie Fialtürmen, Dachgalerie und Strebepfeilern, aber auch den sehr großen Buntfenstern. Ein mächtiger und beeindruckender Baukomplex ist mit diesem Werk entstanden. Hier ist es zu „vielleicht dem letzten wesentlichen Werk des romantischen Sakralbaues gekommen“ (Erika Doberer).

Das Hauptportal im Turm misst 5 x 11 Meter. In der oberen Zone über den Türen von Ludwig Linzinger (1923) befindet sich das „Tympanon“. Hier ist ein Fresko von Andreas Strickner aus Linz-Urfahr mit den Darstellungen der Hl. Dreifaltigkeit oben und darunter der Erschaffung der ersten Menschen und dem Weltgericht angebracht. In den vier Nischen des Eingangs stehen in der Laibung seit 1936 die Steinfiguren der vier Evangelisten. Sie wurden von Franz Forster aus St. Florian geschaffen. Seitlich unter den Baldachinen in der unteren Zone stehen seit 1911 die hll. Petrus und Paulus von Josef Gruber aus Wien. Sie sind eine Spende von Kaiser Franz Josef.

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Otmar Helmlinger
4030 Österreich

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