Andernach, Liebfrauenkirche 1985, Langhaus, Romanisches Taufbecken

Not selected for Google Earth or Google Maps after a second review [?]

LIEBFRAUENKIRCHE Katholische Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt; „Mariendom“ Ab ca. 1200 (nach der 1198 erfolgten Zerstörung der Stadt). Beginnend im Osten. Der Chor hat ein niedrigeres Gewölbe als das Langhaus.

Bedeutender spät-romanischer Bau mit vier Türmen, einst das Stadtbild beherrschend. Nur der Nordostturm stammt von der Vorgängerkirche A12. Reiche Formensprache, vor allem an der turmflankierten Apsis und an der Doppelturmfassade mit Rautendächern.

Untergrund des Rheinufergeländes wenig solide, Neubau der Gewölbe des Mittelschiffs und der Mittelteil der Westfront E13 und A14. Gotische Veränderung der Westfront E19 rückgängig gemacht. Westportal stark verändert, wenig mittelalterlicher Bestand. Innen: gewölbter Emporenbau ohne Querschiff. Wölbung im gebundenen System, im Mittelschiff etwas später ausgeführt. Die Emporentreppen reich ausgestaltet.

Restaurierung 1881 (1981?) -96 innen: farbige Reste als Grundlage einer farbigen Neufassung; Restaurierung außen 1972-78. Außenhaut der Turmfront fast vollständig erneuert und steinsichtig belassen. Fresko der Kreuzigung im Mittelschiff 1H14, nach der Erneuerung der Gewölbe. Kapitelle vom „Samsonmeister“. Bildnisgrabstein des Ritters Daniel Schilling von Lahnstein (Andernacher Bürgermeister), gest. 1541. Taufstein A13. Sehr gutes Beispiel des sehr verbreiteten rheinischen Typus, sechsseitig, das pokalförmige Becken auf Säulenbasis.

Ungarnkreuz. Verwandt einem Gegenstück A14 in Sankt Maria Kapitol in Köln.

Show more
Show less
Save Cancel Want to use bold, italic, links?

Sign up to comment. Sign in if you already did it.

Photo details

  • Uploaded on August 11, 2011
  • © All Rights Reserved
    by Wensky

Groups