Locmariaquer 2001 - Menhir

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CARNAC / LOCMARIAQUER

Südküste, westlich von Vannes.

Alignements (Steinallee) von Carnac.

Ort an der Bucht von Quiberon, Mittelpunkt von vorgeschichtlichen Großsteinbauten (Megalithgräber, Steinreihen). Die Steinalleen von Kerelescant, Menec und Kermario sind 4 km lang (2935 Menhire = bretonisch „lange Steine“). Die Denkmäler sind Überreste großer Kulturanlagen aus der Zeit um 2000/3000 v.Chr. (oder: 5000 – 2000).

ALIGNEMENTS DE KERMARIO

Die schönsten Exemplare Carnacs befinden sich unter den 1029 in 10 Reihen aufgestellten Menhire der Alignements de Kermario. Am Ende dieses Steinreihenfeldes befindet sich auf der anderen Seite des Teichs die Anlage von Manio mit einem großen, mit schlangenförmigen Gravuren verzierten Menhir, der die Stelle eines Grabhügels markiert. Im Südwesten ergänzt ein Ganggrab oder Dolmen die Anlage.

DER DOLMEN VON KERMARIO

Das am Straßenrand gelegene Ganggrab musste bei der Errichtung der Menhire von einem Cairn - einem Grabhügel aus Steinen - bedeckt gewesen sein. Diese Art Dolmen wird auf 4500 bis 4000 Jahre v. Chr. datiert.

DIE ALIGNEMENTS VON KERLESCAN

In der Nähe des Dorfes Kerlescan existieren weitere 555 Menhire, die in 13 Reihen von 280 Metern Länge zusammengefasst sind. Diese Reihen sind im Westen von einer kreisbogenförmigen, 39 Steine zählenden, Cromlec'h genannten Einfassung begrenzt. In einem Unterholz davor bilden eng nebeneinander aufgerichtete Menhire das so genannte Viereck von Manio. Ganz in der Nähe befindet sich der höchste noch aufrecht stehende Menhir der Umgebung von Carnac, der 6,50 m hohe „Riese von Manio“. Mit einer Grabstätte mit seitlichem Eingang, die sich nördlich im Wald befindet, ist die Megalithanlage von Kerlescan bedeutend .

DIE ALIGNEMENTS VON MENEC

Das westlichste der großen Steinreihenfelder. An jedem Ende weist dieses eine ovale Einfassung auf, wobei die westliche um das Dorf aus dem Mittelalter herumführt. Die 1099 Menhire sind auf 11 Reihen einer Länge von mehr als einem Kilometer verteilt.

• Menhir: Stehender Stein • Lige: Steinreihe (bei einer oder zwei Reihen) • Dolmen: Grabmal aus großen Steinen • Cromlec'h (Cromlech): Einfassung aus Menhiren • Quadrilatère: Menhire im Viereck • Cairn: Großer Grabhügel aus Steinen, der einen oder mehrere Dolmens bedeckt (Beispiel: cairn von Kercado) • Tumulus: Großer Hügel über eine Grabstätte, ohne Zugang (z.B. Tumulus St-Michel).

LOCMARIAQUER

(Langgrab ‚Tumulus’)

Lit.:

Rother, Frank und Almut: Die Bretagne. Köln [1978] 16. Auflage 1990. (DuMont Kunst-Reiseführer), S. 23, Abb. 16, FT-5,6

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  • Uploaded on October 17, 2011
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