Saint-Martin-du-Canigou 1992

Selected for Google Maps and Google Earth

Comments (1)

Wensky on October 31, 2011

1007 gegründet, 1009 zum ersten Mal geweiht.

Liegt in 1065 m Höhe auf einem von steilen Felsabstürzen umgebenden Plateau.

An der Südseite der Kirche liegt der Kreuzgang, der aus der Frühzeit des Klosters stammt, leider durch ungeschickte Restaurierung um 1900 stark verändert. Schon vor der Französischen Revolution verlassen. Ab 1952 Restaurierung.

Von dem früher zweistöckigen Kreuzgang ist nur eine einzige Galerie - wahrscheinlich nicht an ihrer ursprünglichen Stelle - vorhanden; sie konnte aus Bruchstücken rekonstruiert werden, die sich in den benachbarten Dörfern befanden.

KAPITELLE 1V11 Die Kapitelle geben ein völlig anderes Bild von der Plastik des 1V11 als der Türsturz von St-Genis-des-Fontaines. Es handelt sich hier nicht mehr um das verfeinerte Werk eines Marmorschleifers, sondern um das eines Steinmetzen, der Granit verarbeitet. Bei den ältesten Kapitellen beschränkt er sich darauf, neue Formen zu finden, die manchmal von eingravierten Motiven in primitiver Ausführung begleitet werden.

Tänzerinnen (halbnackte Figur, sehr ungewöhnlich!), wahrscheinlich relativ spät: Salome oder Wollust. Wappenschild mit kleinem Vogel auf Säule (Weltachse) und Pinienzapfen (Unsterblichkeitssymbol)

Von größerer Kennerschaft zeugen die Kapitelle des oberen Langhauses. Die ganzflächige Reliefplastik reproduziert geschickt Motive aus dem Kulturerbe der Antike. Es handelt sich um zwei- oder dreiblättrige Blüten, die die mit einem Stengel abwechselnden Wellen schmücken oder sich symmetrisch zu Palmetten vereinigen.

Sign up to comment. Sign in if you already did it.

Photo details

  • Uploaded on October 31, 2011
  • © All Rights Reserved
    by Wensky

Groups