Locher Wiesen in Langenfeld Reusrath nach Regen unter Wasser

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Felix M. on June 13, 2012

www.feuchtgebiet-locher-wiesen.de

Felix M. on August 20, 2012

Die Locher Wiesen sind ein ca. 6 Hektar großes Feuchtgebiet in Langenfeld-Reusrath, gelegen zwischen den Rheinmetropolen Köln und Düsseldorf.

Das Landesamt für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (www.lanuv.nrw.de) hat den gesamten Bereich der Locher Wiesen (nach § 30 Bundesnaturschutzgesetz bzw. nach § 62 Landschaftsgesetz NRW) als schutzwürdiges Biotop (Objektkennung:BK-4907-0002) und Teile als gesetzlich, geschütztes Biotop (Objektkennung: GB-4907-0015) ausgewiesen.

Die Locher Wiesen werden vom Locher Bach/Reusrather Bach durchflossen und grenzen an die Virneburgstraße, den Locher Weg und der Barbarastraße. Als Korridor zwischen stark bebauten Siedlungsteilen und dem ansonsten von Ackerflächen dominiertem Offenland kommt der Fläche Bedeutung in der Vernetzung von Lebensräumen der rheinischen Bucht und der angrenzenden Bergischen Heideterrasse zu. Das Landesamt für Natur- und Umweltschutz hat das Schutzziel gesetzt, den Gründlandkomplex mit besonderem Schwerpunkt auf Nass- und Feuchtgründland zu erhalten und eine naturnahe Bachentwicklung zu fördern.

Zu seinem Namen ist das Gebiet bedingt durch seine Lage gekommen. Schon in Kartierungen aus dem 19. Jahrhundert wurde vom sogenannten „Reusrather Loch“ gesprochen. Regenwasser aus den anliegenden, höher gelegenen Straßen und Feldbereichen läuft in die Locher Wiesen und sammelt sich dort.

Dies führt nach Starkregen oder länger anhaltenden Regenfällen häufig dazu, dass weite Teile der Locher Wiesen, sowie der als Erdbeerfeld genutzte Bereich unterhalb des Friedhof der Pfarre St. Barbara mehrmals im Jahr bis zu 30 cm unter Wasser stehen. (siehe Bildmaterial) Auch der Locher Bach tritt bei Starkregen immer wieder aus seinem Bachbett und überflutet größere Teile der Locher Wiesen. Das Wasser verbleibt anschließend über Wochen im Feld und verwandelt das Gelände in eine Art Seen- und Moorlandschaft, wo sich neben vielen schützenswerten Wasserpflanzen inzwischen wieder Libellen-, Frosch- und Molcharten wie z.B. dem Feuersalamander angesiedelt haben.

Ein hydrologisches Gutachten aus dem Jahr 2012 hat ergeben, dass Lehmschichten – fachsprachlich wird auch von Schluff gesprochen – mit einer Tiefe von 4,5 Meter bis zu 6,0 Meter im gesamten Feldbereich ein Versickern des Oberflächenwassers erheblich erschwert.

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Photo details

  • Uploaded on November 17, 2011
  • © All Rights Reserved
    by JochenB.
    • Camera: Panasonic DMC-LZ5
    • Taken on 2007/02/11 10:59:08
    • Exposure: 0.017s (1/60)
    • Focal Length: 6.10mm
    • F/Stop: f/2.800
    • ISO Speed: ISO80
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