Burg Rheinfels (1992)

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Mächtigste Befestigungsanlage am Mittelrhein; bedeutsam sowohl für die Burgenbaukunst im 14. Jh. wie für den Schloss- und Festungsbau des 16.-18. Jhs.

Graf Dietrich III. von Katzenellenbogen begann 1245 mit dem Bau der Burg als Höhenburg in Spornlage. Bereits 1255/56 hielt die Burg einer Belagerung stand (1 Jahr und 14 Wochen). Der Graf hatte den Rheinzoll willkürlich erhöht. Ruf der Unbezwingbarkeit.

Aus dieser Zeit stammt der viereckige Grundriss der Kernburg und der Bergfried, von dem nur Fundamente erhalten blieben. Dann mehrere Ausbauphasen. 13./14. Jh. kultureller Mittelpunkt am Mittelrhein mit reichem Hofleben.

Großer Ausbau zur Residenz 1567-83. In diesem Zustand zeichnete sie Dilich 1607. Hohe farbige Fachwerkbauten auf dem Kernbau errichtet.

2H17 große zusätzliche Befestigungsanlagen, besonders Fort Scharfeneck.

Nur noch ein Drittel des Bestandes des 18. Jahrhunderts steht als Ruine.

1792 zogen die Franzosen kampflos ein und sprengten später die entscheidenden Teile. Damit war die Rolle der Burg als Wacht am Rhein beendet.

1812 versteigert, 1818 Steinbruch, 1843 vom späteren Kaiser Wilhelm I. erworben. Seit 1925 im Besitz der Stadt St. Goar (Hansenorden).

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  • Uploaded on February 17, 2012
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