Schiffswrack in der Elbe bei Blankenese: Reste des Motors (2 Zylinder!) liegen unverändert im Wrack

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Comments (10)

Mary-la on April 2, 2012

Traurige Ende eines Königs der Flüsse. Ein interessantes Bild. like. Herzliche Grüße, Maryla

Mecklenburg-Foto on April 2, 2012

Und das bei den heutigen Preisen für Eisenschrott und Kaminholz! L2 und Gruß, Reinhard

vp_hmbg on April 4, 2012

Thank you Maryla

If seen this shipwreck for many years at this place, I guess its here for more than 30 years -with regard to the old type of ship.

Best wishes

Volker

vp_hmbg on April 4, 2012

Vielen Dank Reinhard,

Darüber wunderte ich mich schon lange, denn seit ich denken kann, liegt das Wrack an dieser Stelle, und ein weiteres Teil nicht weit davon (Fotos kommen noch).

Sobald ein PKW oder ein Zweirad liegengeblieben ist und nicht in Kürze vom Besitzer geborgen wird, geht meistens das Fleddern recht schnell los.

Hier wurde nicht mal die Fracht (Betonschwellen?) geborgen, da stellen sich doch viele Fragen!

Gruß und schöne Ostertage (vielleicht mit etwas schönerem Wetter :)

Volker

Juliane Herrmann on April 15, 2012

Ich verstehe die reichen Hamburger nicht, dass sie so ein Wrack dort einfach vor sich hinrotten lassen. O.k. es liegt nicht in der Fahrrinne. Trotzdem irgendwie eine seltsame Einstellung.

vp_hmbg on April 17, 2012

Reiche Hamburger?

naja, vielleicht, aber bestimmt nicht alle, und vor allem nicht mehr lange, bedenkt man die Kosten für so ein bestimmtes Prestigebauwerk :)

Aber ich gebe Dir recht, man müsste doch aus reiner Vorsicht (Schiffsicherheit) diese Teile entfernen. Würde dazu gern die Hintergründe erfahren, vielleicht weiß ja google was?

VG

Volker

vp_hmbg on April 17, 2012

Da gibts tatsächlich so einiges zum Thema, z.B. auch, daß es 2009 eine Sandaufspülung durch die HPA gegeben hat. Zu den Wracks sind z. Teil nur Vermutungen geäußert worden, ein user namens Devon hat aus einem Buch zitiert:

"Am 19. Dezember 1975 um 17:03 Uhr kollidierte das 1954 gebaute Küstenmotorschiff "Wiedau" mit der "Mieczslaw Kalinowski" und daraufhin mit dem Binnenschiff "Uwe" vor dem damaligen Anleger Wittenbergen. Die "Wiedau" und die "Uwe" sanken.

Die "Wiedau" wurde am 14. März 1976 gehoben und in Hamburg abgewrackt.

Die zerbrochene "Uwe" wurde von einem Hebeponton der Bergunsfirma/Reederei Taucher Ottar Harmstorf gehoben. Die Reste des Bugs wurden an den Strand gebracht und vor Ort zerlegt und abtransportiert. Das Heck war aber zu schwer dafür und wurde vor das Firmengelände am Falkensteiner Ufer geschleppt. Dort wurden die handigeren Teile entfernt. Kurz darauf sank der Hebeponton "Taucher Ottar harmstorf IX" während einer Überführung und da Hamburg keine Bergebetriebe an der Elbe haben wollte (die da vertäut liegenden Bergungsschiffe waren empfindlich für die von Seeschiffen verursachten Wellen, daher mußten vorbeilaufende Schiffe die Fahrt drosseln - und das passte nicht zum Image des "Schnellen Hafens Hamburg"), kaufte die Stadt das Firmengelände. Da die Stadt danach aber kein wirkliches Interesse mehr an dem Gelände hatte, bleibt das Wrack einfach da liegen."

Das betrifft jetzt aber das aufragende Heckteil in einiger Entfernung. Zu dem Holzwrack sagte Der Eisenbahnfreund u.A.:

"Das dritte Objekt ist der hölzerne finnische Segler "Polsterjernan". Er wurde 1926 von Harmstorf brennend aus dem NOK nach Falkenstein geschleppt. Vor kurzem hörte ich, daß die 2-Zylinder-Gasölmaschine für das Museum der Arbeit geborgen werden soll."

Also Juliane

es stimmt doch: kein Geld bzw. kein Interesse an der Bergung, weil offenbar keine Gefahr von diesen Teilen ausgeht.

VG

Volker

© Sonny☼3D on April 20, 2012

Wow - das ist ja stark!!!! Eine sehr interessante Geschichte. Schätzungen zufolge sollen ca. 100000 Schiffe auf dem Grund der Weltmeere liegen. Irgendwann ist ja wohl fast jedes Schiff in früherer Zeit gesunken!! Eigentlich eine gruselige Vorstellung. LG, Sonny

vp_hmbg on May 9, 2012

Stimmt Sonny

zur Zeit macht man ja wieder einen HYPE um die Titanic, aber es ist wirklich so wie Du sagst: Es die unglaubliche Zahl von Schiffsleichen, von den darin eingeschlossenen Menschen gar nicht zu reden.

Nun soll ja Österreich nicht so sehr betroffen sein (kleiner Seitenhieb für ein Binnenland :), aber es gibt sogar ein Denkmal -hier in Hamburg- für die Gefallenen der Österreichischen Marine!

LG, Volker

© Sonny☼PanoRam on June 3, 2012

Ja, Volker - wir sind winzig (geworden), aber das war mal anders! Und zur See sind wir unbesiegt - eben dieser Admiral Tegetthoff hat die letzte Schlacht bei Lissa (heute Vis) glorreich gewonnen! ;-D Naja dann war's halt bald vorbei mit der rein österreichischen Marine.

LG, Sonny

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Photo details

  • Uploaded on April 1, 2012
  • © All Rights Reserved
    by vp_hmbg
    • Camera: NIKON CORPORATION NIKON D80
    • Taken on 2012/01/14 13:46:04
    • Exposure: 0.006s (1/160)
    • Focal Length: 18.00mm
    • F/Stop: f/6.300
    • ISO Speed: ISO100
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