Blick von Schloss Ort auf Gmunden

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Die erste Besiedlung des heutigen Stadtgebietes geht bis ins 5. Jahrhundert zurück. Wann Gmunden von einem befestigten Markt zur Stadt wurde, ist nicht genau bekannt. Gmunden feierte die Stadterhebung im Jahr 1278. Im Mittelalter war Gmunden schwer befestigt. Erst um 1300 erhielt Gmunden eine eigene Kirche, ein Landesgericht (heute Bezirksgericht) gab es aber bereits im Jahre 1217. Wirtschaftliches und politisches Oberhaupt war der Salzamtmann bzw. der Stadtrichter.

Die Lebensgrundlage der Stadt blieb auch in der frühen Neuzeit der Salzhandel. Die wirtschaftliche Situation Gmundens verschlechterte sich im Zuge des oberösterreichischen Bauernkrieges immens, der Salzhandel konnte kaum aufrechterhalten werden und Plünderungen standen an der Tagesordnung. Nachdem ein Waffenstillstand ausgehandelt wurde, rückten Musketiere ein.

Während des 17. Jahrhunderts wuchs die wirtschaftliche Bedeutung von Gmunden als Lieferant von Kriegsschiffen. Wegen der zweiten Wiener Türkenbelagerung mussten Tausende Flüchtlinge aufgenommen und verpflegt werden, weshalb die bestehende Türkensteuer beträchtlich erhöht wurde.

Während des österreichischen Erbfolgekrieges glichen Gmunden und die nähere Umgebung einem großen Feldlager, obwohl es nie zu kriegerischen Auseinandersetzungen kam. Die Quartierlasten zuerst für die Bayern, dann für die Franzosen und nach dem Einmarsch für die kaiserlichen Truppen in Oberösterreich waren enorm.

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Otmar Helmlinger
4030 Österreich

Photo details

  • Uploaded on May 28, 2012
  • © All Rights Reserved
    by Otmar Helmlinger
    • Camera: SONY DSLR-A290
    • Taken on 2012/05/28 13:03:57
    • Exposure: 0.002s (1/500)
    • Focal Length: 45.00mm
    • F/Stop: f/7.100
    • ISO Speed: ISO100
    • Exposure Bias: 0.00 EV
    • No flash

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