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Wasserturm

Um „aller Welt [zu] zeigen, dass die in Niederlehme geformten Kalksandsteine […] manche Belastung aushalten“,[7] beauftragte Robert Guthmann einen italienischen Turmbaumeister mit der Errichtung eines Wasserturms aus Kalksteinen. Der Turm wurde 1902 nach dem Vorbild des Istanbuler Galataturms, eines Christus-Turms aus den Jahren 1348/1349, fertiggestellt. Der Turm ist 27 Meter hoch und 8,50 Meter dick. Ein mehrstufiges Kegeldach bildet den oberen Abschluss. Er hat zwar eine schmale Aussichtsbrüstung, war aber der Öffentlichkeit nie zugänglich. Erst seit der Einrichtung des Wasserturmfestes 2007 steht das Bauwerk einmal jährlich zur Besichtigung zur Verfügung.[8]

Bis in die 1960er-Jahre pumpte der Turm Wasser in die Niederlehmer Leitungen. 1990 ging er mit dem Kalksandsteinwerk an den Haniel-Konzern. 1999 erwarb ein Maklerbüro das historische Bauwerk, um darin ein Schifffahrtsmuseum einzurichten.[9] Mit Stand Oktober 2008 ist eine Realisierung der Pläne nicht erkennbar, der Turm ist nach wie vor unberührt und abgesperrt. Der Wasserturm gilt nicht nur als Wahrzeichen Niederlehmes, sondern durch seine Lage unmittelbar an der Autobahn auch als markanter Punkt des südöstlichen Berliner Rings.[6]

(c) http://de.wikipedia.org/wiki/Niederlehme

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Photo details

  • Uploaded on July 30, 2012
  • Attribution-No Derivative Works
    by George Charleston
    • Camera: Panasonic DMC-FZ18
    • Taken on 2012/05/25 09:50:18
    • Exposure: 0.002s (1/500)
    • Focal Length: 6.70mm
    • F/Stop: f/6.300
    • ISO Speed: ISO100
    • Exposure Bias: 0.00 EV
    • No flash