Pilatus Klimsenkapelle, Alpnach, Schweiz

Selected for Google Maps and Google Earth

1971 wurde unter Vorsitz der Pilatus-Bahn-Gesellschaft die Kommission Klimsenhorn Kapelle gegründet. Ihr gehörten alle interessierten Kreise an wie: Urschweizer Denkmalpflege, Heimatschutzkommission Nidwalden, Kirchenrat und Pfarramt Hergiswil, Gemeinde Hergiswil, Genossen-Korporation Hergiswil, Vereinigung «Pro Pilatus» und die Alpenfreunde Pilatus Hergiswil. Die Kommission war der Meinung, dass die Kapelle erhalten bleiben soll, insbesondere auch darum, weil der bekannte Urschweizer Denkmalpfleger Alois Hediger die Erhaltung und Instandstellung der Klimsenhorn-Kapelle als dringend ratsam bezeichnete. Im Sommer 1974 – nachdem die Finanzierung gesichert war - konnte mit der Sanierung der Kapelle begonnen werden. Der frühe Wintereinbruch erzwang einen Unterbruch der Arbeiten, welche erst im Sommer 1975 vollständig beendet werden konnten. Die Kosten für die Sanierung lagen bei Fr. 180'000.–. Um den Fortbestand der Kapelle zu sichern, wurde 1975 die «Stiftung Kapelle Klimsenhorn» mit Sitz in Hergiswil gegründet. Der Stiftungszweck besteht darin; die Erhaltung der historischen Kapelle auf dem Klimsensattel und Gottesdienste in der Kapelle zu ermöglichen. Am Sonntag, 7. September 1975 wurde die neu renovierte Kapelle auf dem Klimsensattel eingesegnet und der «Stiftung Kapelle Klimsenhorn» übergeben.

Kapelle Klimsenhorn (unterhalb Pilatus Kulm) 2002 fand auf Initiative der PILATUS-BAHNEN eine Begehung mit der Kantonalen Denkmalpflege Nidwalden statt. Alle Beteiligten konnten sich vor Ort ein Bild über den bedenklichen baulichen Zustand der Kapelle machen und jene notwendigen Massnahmen erkennen, welche unbedingt zu treffen waren. Unter Beizug von Experten kam der Stiftungsrat zum Schluss, dass eine totale Renovation der Kapelle unumgänglich sei. Noch im selben Jahr beschloss der Stiftungsrat über Sofortmassnahmen um weitere Schäden zu verhindern. Schon in einem früheren Verzeichnis, welches sich im Staatsarchiv Nidwalden befindet, wurde die Kapelle Klimsenhorn als Baudenkmal von nationaler Bedeutung eingetragen. Die definitive Unterschutzstellung und die Aufnahme in das Denkmalverzeichnis wurde vom Regierungsrat Nidwalden im September 2002 beschlossen. 2003 wurde mit der umfassenden Sanierung der Kapelle begonnen. Vor Wintereinbruch konnten die Arbeiten abgeschlossen werden. Die Kosten für die Sanierung lagen bei Fr. 642'000.–. Am Sonntag, 8. August 2004 wurde die renovierte Kapelle auf dem Klimsensattel, unter Anwesenheit vieler Pilatusfreunde, von Abt Berchtold Müller neu eingesegnet. Im Sommer 2006 wurde die Umzäunung der Kapelle erweitert, um einen sauberen Picknickplatz zu erhalten.

Show more
Show less
Save Cancel Want to use bold, italic, links?

Comments (3)

Cristina Ortega on May 12, 2013

LIKE Y FAVORITOS

_Brabo..._ on May 2

L I K E !

I love the Alps in my flat country Holland (: In the summer i'm often longing for the Alps

Greetings

Brabo...

Christian Erb on May 3

Thanks, my friends, for visit and comments. I will be glad to your visits to my photo gallery. With friendly greetings from switzerland

Sign up to comment. Sign in if you already did it.

Photo details

  • Uploaded on August 7, 2012
  • © All Rights Reserved
    by Christian Erb
    • Camera: Canon EOS 600D
    • Taken on 2012/08/01 11:36:06
    • Exposure: 0.006s (1/160)
    • Focal Length: 28.00mm
    • F/Stop: f/11.000
    • ISO Speed: ISO100
    • Exposure Bias: -0.67 EV
    • No flash

Groups