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Die älteste Linde Deutschlands ist wohl die Wolframslinde in Ried am Haidstein. Legenden nach soll sie über 1000 Jahre alt sein, 800 Jahre sind jedoch glaubhafter. Diese Sommerlinde, lat. Tilia Platyphyllos mißt einen Stammumfang von etwa 13 Metern und erreicht eine Höhe von 14 Metern. Die Hauptkrone des Baumes wurde 1950 von Stürmen schwer beschädigt. 1967 wurde der Baum als Einsturzgefährdet beurteilt und der morsche Stamm entfernt. Zusätzlich wurde ein dicker Hauptast, der abzubrechen drohte abgesägt und weitere Äste später von Gemeindearbeitern abgestützt. Von den einst 40 Metern Umfang der Linde erkennt man heute nicht mehr viel. Nur mit Phantasie kann man sich aus den drei noch vorbliebenen Fragmenten des Stammes die einstige Dimension des Baumes vorstellen. Ihren Namen erhielt die Linde erst erst Anfang des 19. Jahrhunderts und wurde nach dem Lyriker und Minnesänger Wolfram von Eschenbach benannt, welcher um 1200 n. Chr. die nahegelegene Burg am Haidstein immer wieder als einen kurzfristigen Aufentaltsort wählte und dort gelegentlich verweilt haben soll. So dürfte die bis dahin zu einem stattlichen Baum herangewachsene Linde dem vorbeikommenden Epiker gewiss aufgefallen sein.
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Die älteste Linde Deutschlands ist wohl die Wolframslinde in Ried am Haidstein. Legenden nach soll sie über 1000 Jahre alt sein, 800 Jahre sind jedoch glaubhafter. Diese Sommerlinde, lat. Tilia Platyphyllos mißt einen Stammumfang von etwa 13 Metern und erreicht eine Höhe von 14 Metern. Die Hauptkrone des Baumes wurde 1950 von Stürmen schwer beschädigt. 1967 wurde der Baum als Einsturzgefährdet beurteilt und der morsche Stamm entfernt. Zusätzlich wurde ein dicker Hauptast, der abzubrechen drohte abgesägt und weitere Äste später von Gemeindearbeitern abgestützt. Von den einst 40 Metern Umfang der Linde erkennt man heute nicht mehr viel. Nur mit Phantasie kann man sich aus den drei noch vorbliebenen Fragmenten des Stammes die einstige Dimension des Baumes vorstellen. Ihren Namen erhielt die Linde erst erst Anfang des 19. Jahrhunderts und wurde nach dem Lyriker und Minnesänger Wolfram von Eschenbach benannt, welcher um 1200 n. Chr. die nahegelegene Burg am Haidstein immer wieder als einen kurzfristigen Aufentaltsort wählte und dort gelegentlich verweilt haben soll. So dürfte die bis dahin zu einem stattlichen Baum herangewachsene Linde dem vorbeikommenden Epiker gewiss aufgefallen sein.