Stavkirke Ringebu

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Der älteste Teil der Kirche zu Ringebu, ihr Westteil, stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde als Stabkirche errichtet, während das Querschiff und der Kirchturm Resultat eines Umbaus um ca. 1630 durch Baumeister Werner Olsen sind. Das Westportal stammt aus dem Mittelalter und ist im sog. Drachenstil geschnitzt. Der Taufstein aus Speckstein ist aus dem 12. Jahrhundert, die St. Laurentius-Statue von ca. (1656) Zudem hingen zwei mittelalterliche Crucifixe in der Kirche. Der Altar ist aus dem Jahre 1686 und die Kanzel von 1703. Ihre erste Orgel erhielt die Kirche um ca. 1800. Die heutige berühmte Akermann und Lund-Orgel im Stil des nordeuropäischen Barock wurde am 6. Juni 1982 eingeweiht.

Archäologische Ausgrabungen wiesen 1980-81 Spuren einer Pfahlkirche aus frühchristlicher Zeit, vermutlich aus dem 11. Jahrhundert, nach. Snorre Snurlarsons „Heimskringla“ zufolge wurde das Christentum im Gudbrandsdal 1021 durch König Olav Haraldsson (998 – 1030) eingeführt. Unter dem Kirchenfußboden fand man 892 Münzen, viele aus der Zeit Håkon Håkonsons (1217 – 1263); ansonsten machen deutsch, schwedische und dänische Münzen den Hauptanteil des Fundes aus. Die älteste dieser Münzen wurde um 1020 unter Knut des Mächtigen „Danelow“ in England geprägt.

Innen in der Kirche sind zwei Runen eingeritzt, und an der äußeren Westwand finden sich viel Hofzeichen. Zuoberst eines jeden der innwendigen Stäbe gibt es merkwürdige Masken, die ebenso wie die Andreaskreuze bei der 1921 erfolgten Großrestaurierung sichtbar wurden.

Der 1557 erstmals erwähnte und in der Laftetechnik erbaute, freistehende Glockenturm stand ursprünglich näher der Kirche. Nachdem die Glocken später im roten Kirchturm aufgehängt worden waren, wurde jener an seinen heutigen Standort, in einiger Entfernung der Kirche, versetzt.

Unterhalb der Kirche liegt „Gildesvollen“, im 15. und 16. Jahrhundert als Tingstätte bekannt. In den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden hier viele archäologische Funde gemacht, was darauf hindeutet, dass dieser Platz in vorchristlicher Zeit von zentraler Bedeutung gewesen war.

Bis 1860 ging der sog. „Jedermannsweg“ an der Kirche vorbei. Viele archäologische Funde wurden hier in der Nachbarschaft gemacht. Noch heute findet sich ein denkmalgeschützter Grabhügel – wahrscheinlich aus der Zeit der Wikinger – südöstlich der Kirche. Der neu eröffnete Pilgerpfad zum Nidarosdom in Trondheim folgt dem alten „Jedermannsweg“. Das Zentrum des Dorfes lag in früherer Zeit in der Umgebung der Kirche. Die Stabkirche zu Ringebu ist auch heute noch die Hauptkirche der Pfarrei und ist in der Sommersaison für Besichtigungen geöffnet – außer bei Gottesdiensten und Amthandlungen.

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Comments (128)

李文辉 on January 28, 2014

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rysnal on January 28, 2014

Piękny zabytek i wspaniałe zdjęcie. Pozdrawiam. Ryszard

Κοσμάς Καραχλές on January 29, 2014

A VERY NICE PHOTO.Thanks for sharing .I LIKE & Υ* IT. Thank you for visiting and nice comments. Best regards Kosmas

Bedri Akçay on January 29, 2014

excellent, Like

정인우 on February 10, 2014

Hello ~~

Thanks for your visit

I have the greatest respect for you !!!

Fantastic shot !

Very good photo ! Like it ! !!

Wonderful photo and beautiful !!!

Joseph Debattista on March 19, 2014

Magnificent image, L129+F53' best regards, Joseph.

Very good shot! Another Like for it. Ciao - Marco (Italia)

Beautiful architecture! Wonderful photo! Greetings from Ukraine! Ivan

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Photo details

  • Uploaded on September 12, 2012
  • © All Rights Reserved
    by Far lang
    • Camera: Panasonic DMC-FZ100
    • Taken on 2012/07/28 18:00:11
    • Exposure: 0.006s (1/160)
    • Focal Length: 6.30mm
    • F/Stop: f/4.000
    • ISO Speed: ISO160
    • Exposure Bias: 0.00 EV
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