Heideblüte im August

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2012 gab es eine gute Heideblüte in der Ellerndorfer Wacholderheide

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Comments (18)

Eckart u. Annemarie … on September 26, 2012

Like2 für diese wunderschöne Landschaftsaufnahme mit herrlichen Farben. Viele Grüße, Eckart und Annemarie

Leo hoe on September 27, 2012

Ein schönes Blütenmeer ! like

  Viele Grüße, Leo
Bassam Jayousi on September 27, 2012

Perfect shot, very beautiful view. /Like/

Greetings from Dubai, Bassam


Köhler Martin on September 29, 2012

Sehr schöne Heidelanschaft,habe auch was darüber gefunden,klingt zum Schluss doch etwas bedrohlich,hoffe bleibt noch lange erhalten,möchte ich mir auch mal ansehen:

Im Ursprung bezeichnete das althochdeutsche Heide (auch Heyde) einfach „unbebautes Land“. Dieser Name wurde auf die Allmendeweiden übertragen, die von allen Bauern der Gemeinde gemeinsam genutzt wurden; dabei waren Wald und Weideland nicht voneinander geschieden, der Wald wurde mitbeweidet und lichtete sich dadurch immer mehr aus. „Heide“ war danach mehr ein Rechtsbegriff als eine Landschaftsform, andernorts sprach man im gleichen Sinne von „Mark“, „Gemeine/Gemeinde/Gemeinheit“, „Allmende“. Entsprechend sind „Heiden“ in Norddeutschland Zwergstrauchfluren, in Süddeutschland Kalktriften mit Magerrasen, im Osten lichte Kiefernwälder. In der Neuzeit setzte sich dann (wohl bedingt durch das Heidekraut und die Berühmtheit der Lüneburger Heide) der norddeutsche Name durch. Regional gibt es unterschiedliche Bezeichnungen für Heide, zum Beispiel „Palve“ im baltischen Raum.

Ursprünglich waren Heiden nur an natürlich waldfreien Standorten an Küsten (Dünen), in Mooren und im Gebirge zu finden. Die typischen Heidelandschaften traten durch menschliche Bewirtschaftung anstelle der ursprünglichen Wälder (in der Regel bodensaure Laubwälder). Dies zeigt sich unter anderem am Beispiel der Lüneburger Heide. Die Weide- und Feldwirtschaft auf den Böden im norddeutschen Tiefland prägte zwar bis zum 10. Jahrhundert bereits die Landschaft. Den wüchsigen Eichen- und Buchenwaldgesellschaften gelang es jedoch immer wieder, die vom Menschen aufgegebenen Flächen zu besiedeln. Die intensive Nutzung der Waldbestände in den folgenden Jahrhunderten erschöpfte die Regenerationskraft der Bestände. Durch Rodung, Beweidung und Feuer wurden die Wälder aufgelichtet und die Ausbreitung lichtliebender Pflanzengesellschaften gefördert. Bei extremer Übernutzung kam es auf leichten Böden (pleistozäne Sander und Dünen) zur Bildung von Flugsanden. Als besonders verheerend erwies sich die zusätzliche landwirtschaftliche Nutzung durch Plaggenhieb.

Beim bis ins 19. Jahrhundert praktizierten Plaggenhieb wurde der Oberboden mit der Vegetation und der Wurzelzone entfernt. Zurück blieb der reine Mineralboden. Die Plaggen wurden als Brennmaterial genutzt oder als Einstreu in Stallungen verwendet und mit dem Kot der Tiere vermengt als Dünger auf die Felder ausgebracht. Weitere Nährstoffe wurden durch Beweidung, insbesondere mit Heidschnucken entzogen. Die Beweidung verhinderte zudem den Aufwuchs größerer Gehölze bzw. von Bäumen und förderte nicht verbissene Gehölzarten (Weideunkräuter) wie den für Heidelandschaften charakteristischen Wacholder.

Nährstoffe wurden aus den so genutzten Böden exportiert. Niederschläge wuschen die letzten verbleibenden Nährstoffe aus, die im durchlässigen Bodenausgangsmaterial (Sande) schnell in tiefere Schichten verlagert wurden. Auf diesen degradierten Böden siedelten nun Spezialisten wie Heidegewächse (Ericaceen) und Wacholder (Juniperus communis), die durch starke organische Säuren die letzten Nährstoffe aus den Böden erschließen. Es kam zu einer Versauerung des Bodens, in dem immer weniger Mikroben existieren können. In der Folge konnte Streu und organische Bestandteile immer weniger zersetzt werden. Unterhalb des Auswaschungshorizontes dieser Böden bildete sich eine Zone, in der organische Komplexbildner (Polyphenole, Carbonsäuren, Fulvosäuren) mit Eisen, Mangan und Aluminium ausfallen und sich verfestigen. Auf feuchteren Standorten unter Erikaheiden bildete sich in dieser Schicht der für Pflanzenwurzeln oft undurchdringliche Ortstein, auf trockeneren Böden unter Callunaheiden Orterde.

Die kargen Heiden Nordwestdeutschlands mit ihrer Wacholder- und Heidevegetation sind aus einer über Jahrhunderte andauernden Nutzung durch das Heidebauerntum entstanden. Erst mit der Einführung von Kunstdünger wurde diese Art der landwirtschaftlichen Nutzung aufgegeben. Seither wurde die Entstehung und/oder der Fortbestand von Heidelandschaften vor allem durch militärische Nutzungen (z. B. Lieberoser Heide, Senne, Osterheide bei Schneverdingen, Mehlinger Heide bei Kaiserslautern in der Pfalz) gesichert. Beim Wegfall der ursprünglichen Nutzungen erfolgt eine Wiederbewaldung – es sei denn, die historische Kulturlandschaft wird durch Heidepflege erhalten. Die Heidepflege imitiert das Heidebauerntum unter anderem durch Beweidung, Plaggen und die Entfernung von Gehölzen.

Like und Liebe Grüße Martin

Horst Reisinger on October 2, 2012

Sehr schönes Heide Bild!

Like

Gruß Horst

Far lang on October 3, 2012

Den Vorgängern mit großem Lob für Dein wunderschönes Bild schließe ich mich voll an. FAV+LIKE. Grüße, Heinz.

Fred Quader on October 5, 2012

L 9 F 5,

einfach zauberhaft!

(und danke Manfred)

Giovanni Magni (giov… on October 6, 2012

Belli i colori di questo paesaggio.

LK*

Ciao,buon week end

Giovanni

Dieter Hockertz for … on October 6, 2012

Hallo Manfred

Herrlicher Blick auf die Heide.

like

Beste Grüße Dieter

Kalin Ranchev on October 7, 2012

Very beautiful and gorgeous view, fabulous flowers landscape!!!

F+L

_____________

Greetings,

Kalin

Excellent, and of course i Like it!!!!!

Greetings and best wishes dear friend from Greece-Piraeus.

Nikos1954.

Sanjay Poudyal on November 3, 2012

LIKE NAMASTE FROM NEPAL

Ali Raza on November 13, 2012

☆☆LIKE☆☆

Beautiful photo.

Best wishes

c. bayernengel on November 22, 2012

ich mag die heidelandschaften, schönes Bild, like

BOGDAN de Varsovie on November 23, 2012

Piękna sceneria. Przyjemny widok.

LIKE 17.

Pozdrawiam.

Bogdan

zanot10 - NO VIEWS on December 31, 2012

Very good photo! LIKE!

Happy New Year!

Best regards Z.

RNLatvian on September 16, 2013

What a beautiful landscape! Like!

ériimi on December 12, 2013

Very interesting landscape, very nice photo! LIKE!

Greetings, Imre

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Photo details

  • Uploaded on September 25, 2012
  • Attribution-No Derivative Works
    by Manfred Schütze
    • Camera: CASIO COMPUTER CO.,LTD. EX-Z1200
    • Taken on 2012/08/12 16:17:06
    • Exposure: 0.004s (1/250)
    • Focal Length: 7.90mm
    • F/Stop: f/8.000
    • ISO Speed: ISO50
    • Exposure Bias: 0.00 EV
    • No flash

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