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Für **heydie**

Über 200 km Sandstrand, schnurgerade und fast ein wenig monoton – das ist die Côte d’Argent . Ständig spült das Meer neuen Sand heran. Der türmt sich zu einem bis zu fünf Kilometer breiten Dünensaum auf. Ein Sandberg, die 114 m hohe „Düne von Pilat“, ist Europas höchste Düne. Hinter diesem Sandgebirge haben es die Flüsse und Bäche aus dem Inland schwer. Sie kommen meist nicht zum Meer, sondern müssen an den Dünen entlangwandern, bis sie einen Ausgang finden. Dabei entstanden mehrere Seen, die, durch natürliche Wasserwege und künstliche Kanäle miteinander verbunden, wenige Kilometer hinter der Küste ein Wassersystem für sich bilden. (…) Hinter den Seen dehnen sich schier endlose Kiefernwälder aus. Die gibt es allerdings erst seit 200 Jahren. Gegen Ende des 18. Jh. Wollte man so den Flugsand stoppen, der schon weite Gebiete landeinwärts verödet hatte. Durch Palisadenzäume hinderte man die Dünen daran, im Landesinnern weiter zu wandern, ließ sie mit Strandhafer bewachsen und säte dann Seekiefernkerne aus. Bis zur Mitte des 19. Jh. standen bereits 800.000 Hektar dieser schnellwüchsigen und anspruchslosen Bäume(…) Inzwischen ist dieser Wald aus Seekiefern und neuerdings auch Korkeichen weiter gewachsen. (Text ADAC)

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  • Uploaded on November 6, 2012
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    by Uli.F
    • Camera: Canon CanoScan 8800F