Hallo Nachbar, auch vom Baum gefallen?

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Comments (20)

ALLWO on November 22, 2012

Es ist gar nicht so leicht aus Deinem echt guten Angebot der Herbstbilder sich einen Spitzenreiter zu erwählen ... Das schöne Spiel mit der Schärfe gefällt mir in Deiner Einstellung besonders gut - Glückwunsch und das erste LIKE von Wolfgang aus Lippe -

Neanderthaler on November 22, 2012

Nein Kollege, ich bin nicht gefallen...ich wurde geweht!

Meister Buchen on November 22, 2012

Da sind aber zwei vom Baume geweht worden, die sich vorher sicher noch nicht kannten, Henning. Da hoffen wir mal auf gute Nachbarschaft und auf dass die neuen Kollegen sich gut verstehen, bevor sie wieder vom Winde verweht werden.

Danke auch an Wolfang für deinen netten Kommentar. Gruße nach Ostwestfalen und in's Neandertal.

Neanderthaler on November 22, 2012

Das meinte ich ja.

Der eine ist schlicht gefallen, und der andere wurde geweht...so haben sie sich kennengelernt. :-)

Meister Buchen on November 22, 2012

Ich hatt's schon verstanden, Henning. Das wäre doch mal eine tolle Art, sich kennen zu lernen. Die einen versuchen es über's Internet, die anderen antworten auf Zeitungsannoncen, die anderen quatschen einen doof von der Seite an. Aber das hier ist doch ne tolle Strategie. Auf einen Baum klettern und wenn das passende Zielobjekt vorbeikommt, sich einfach fallen lassen. Nicht direkt auf sie/ihn drauf, das wäre nicht gut, sondern direkt vor die Füße. Ich glaube, das macht mächtig Eindruck. Natürlich nicht von ganz hoch oben. Das macht auch Eindruck, aber dann eher im Waldboden. Ich werd's meinem Kumpel empfehlen. Der sucht auch schon lange. Ich hoffe, er wird die Liebe seines Lebens finden...

alitza on November 22, 2012

Farbenfrohe Romantik auf der Tartanbahn, äh auf dem Geländer. Hasse gut gesehn, Meister.

Vom Winde verwehte Grüße

alitza

Meister Buchen on November 22, 2012

Vom Winde verweht...das ist gut, alitza. Was würde Rhett Butler jetzt zu Scarlett O'Hara sagen?: "Ehrlich gesagt, meine Liebe, das ist mir egal."

Der Wind hat hier in Essen auch sehr aufgefrischt. Also wünsche ich dir ebensolche Grüße zurück. Bis dahin und schlaf gut, hui Wäller, Glück auf und Goedenacht.

Eva Lewitus on November 26, 2012

Ich weiss nicht was mir besser gefällt, die Fotografie, der Titel oder Eure Unterhaltung. Jedenfall L

Meister Buchen on November 26, 2012

Hallo Eva,

zum Ersten freut es mich sehr, dass mal wieder eine Nachricht von jenseits des Großen Teiches hier eintrifft. Und zum Zweiten ist es doch prima, wenn man die Auswahl hat zwischen Bildtitel, dem Bild selbst und den dazu geschriebenen Kommentaren. Ja, manchmal kommt man auf die dollsten Ideen. Einer gibt eine Vorlage, und schon entsteht ein kleiner Roman dazu. Haaresträubend manchmal, aber doch oft sehr unterhaltsam.

Danke vielmals für deinen Beitrag und beste Grüße nach Peru. Hasta luego.

Ruesterstaude Filipe… on November 26, 2012

Hallo Meister Buchen Ich mische mich da mal ganz ungeniert ein. Ich hab mit dem und im Neandertal auch schon die tollsten Bekanntschaften gemacht. Das funktioniert ja auch im hohen Alter - kurz vor der Kompostierung - wie du hier eindrucksvoll zeigst. Liebe Grüße!

Neanderthaler on November 26, 2012

Tollste Bekanntschaften im Neandertal??

Da will ich aber mehr wissen; ist mir noch nie passiert....aber pssst, meine Frau liest mit. :-)

Ruesterstaude Filipe… on November 26, 2012

Komme gelegentlich mit meinem MTB hier durch: Von Aprath bis zum Museum. Sollten wir da auch Bekanntschaft miteinander machen, erzähle ich's. Einstweilen nur nette Grüße auch an dich!

Meister Buchen on November 26, 2012

Haha, Ruesterstaude. Lach mich kaputt. Du und kurz vor der Kompostierung stehend. Besser hätte es Loriot auch nicht bringen können:-))).

Aber mit den Bekanntschaften hast du absolut recht. Gibt kaum eine Tour, wo ich nicht mal ein Schwätzchen mit anderen Artgenossen halte. Hier im Neandertal, um gleich mal die Frage des Neanderthalers zu beantworten, fragte mich ein kleiner Junge, der mit seiner Oma vom Museum aus gestartet war: "Hallo Onkel, ist das auch wirklich schön da oben bei den Tieren?" Oma dann: "Ich habe dir doch gesagt, du sollst nicht immer fremde Leute ansprechen." "Kein Problem", antwortete ich, "ist doch schön, wenn die Kleinen so neugierig sind. Ja, es ist sehr schön da oben, da gibt es auch eine Aussichtsplattform, von der man sehr schön die Büffel sehen kann. Wird dir gefallen", fuhr ich fort. "Eigentlich habe ich ja keine Lust so weit zu laufen", bekam ich dann von dem kleinen Kerl, so um die 6-7 Jahre alt, zu hören. Wenn du sagst, es ist schön, dann geh ich mit meiner Oma auch mit."

Auf meinem Rückweg vom Museum zurück auf der nördlichen Düsselseite Richtung Gruiten begegneten die beiden mir dann wieder. "Na, war es schön?", meine Frage. "Schön", bekam ich von dem Knirps zu hören. "Tausend Kühe habe ich gesehen."

Es müssen ja nicht immer tolle Frauen sein, die einem dort begegnen, Henning. Kinder und auch Rentner im Kompostalter (man möge mir verzeihen, aber Ruesterstaudes Assoziation ist einfach genial) haben fast immer etwas tolles zu erzählen.

Danke für eure Kommentare. Always welcome:-)).

Neanderthaler on November 26, 2012

Na ja Ruesterstaude,

die Bekanntschaft müssen wir dann aber wohl auf neutrales Gelände verschieben...sind Mountainbiker und Fußgänger nicht eher die natürlichen Feinde in waldigem Terrain? :-)

Aber ansonsten stimmt das natürlich schon, Meister,

dass man hier jede Menge neugierige und auch aufgeschlossene Leute antrifft, denen man auch ab und zu weiterhelfen kann. Als (zugereister) "Einheimischer" in einer Gegend zu leben, in die es auch viele Touristen zieht...das hat schon irgendwie was.

Viele Grüße, Henning

Ruesterstaude Filipe… on November 27, 2012

hallo Neanderthaler, das klingt ja schon fast nach Kriegszustand. Nein, meine Begegnungen waren friedlicher Art. Sicherlich gibt es einerseits die verhassten Raser, die die Fußgänger erschrecken, und andererseits die - ebenfalls verhassten - Rechthaber, die jeden Radfahrer, der sich auf einem Wanderweg befindet, am liebsten erschlagen würden, in Ermangelung einer Keule und/oder des zur Tat erforderlichen Mutes zumindest den Maulhelden spielen. Der Neandertaler (ohne h) hätte vielleicht zugeschlagen, alleine schon deshalb, weil er nicht Radfahren konnte.

Nun Meister, da du so amüsant von einer netten Begegnung berichtet hast, möchte ich doch auch eine Geschichte zum Besten geben: Es war an einem schönen Herbsttag, ich war mit meinem neunjährigen Sohn unterwegs. Wir hatten das Auto an der Aprather Mühle abgestellt und waren von da aus mit dem Rad das Düsseltal hinunter gefahren. An == der Bank hier (rechts im Bild) machten wir Rast und wollten den gröbsten Hunger mit den eingepackten Butterbroten stillen. Doch Butterbrote und Geldbörse waren im Auto liegen geblieben und der Junge begann zu wehklagen. Mit leerem Magen 15 km zurück? Das hätte er lebend nicht überstanden. Da kamen zwei Mountainbiker - sie hatten freie Bahn - vorbeigebrettert, mit voller Wucht durch die Querrinne, die sich damals vor der Bank befand. Das hatte zur Folge, dass ein Satteltäschchen direkt vor unseren Füßen landete. Wir riefen hinter den beiden her, doch die drehten sich nur um - dachten wohl an die o. g. Rechthaber - und fuhren weiter.
Ein guter Geist - die eigentliche Begegnung - hatte das offenbar arrangiert. In dem Täschchen befanden sich nämlich zwei Nougat-Riegel und neben einem Ersatz-Schlauch noch 6,50 DM, ausreichend für ein Würstchen, ein wenig weiter abwärts an der Bude.

Ich hoffe, ich hab euch nicht gelangweilt.

Meister Buchen on November 27, 2012

Dann gab es die Butterbrote wohl zum Abendessen:-).

Nein, gelangweilt hast du ganz und gar nicht. Ist doch eine schöne Geschichte. Wie das Leben so spielt: Dem einen Freud, dem andern Leid. Der Glücksbote nimmt oft seltsame Wege.

Vielen Dank dafür und beste Grüße nach Mülheim.

Neanderthaler on November 27, 2012

Na ja Ruesterstaude,

das Problem mit den "Rasern" meinte ich auch eigentlich gar nicht so sehr.

Aber sobald der Untergrund in Wald und Feld mal nicht ganz trocken ist, dann wird jede Wanderung immer dort zur Tortur, wo sich Reiter und Radfahrer gleichfalls austoben...fair wäre es doch, sein Rad in solchem Gelände mal zu schultern und Solidarität zu beweisen. :-)

Nette Geschichte, die Du da erzählt hast.

Ruesterstaude Filipe… on November 27, 2012

Also das verstehe ich nicht so ganz, Neanderthaler. Kannst du ein Beispiel nennen? Ich bin ja auch oft auf Schusters Rappen unterwegs, nicht immer nur auf dem Drahtesel. Beide hab ich lieber unter mir - so weit wie möglich.

Neanderthaler on November 27, 2012

War ja nicht so völlig ernst gemeint. Es ist ja halt nur öfter so, dass manche Stellen auf Wald- oder Feldwegen kaum noch zu Fuß passierbar sind, wenn dort häufiger auch Reiter und Radfahrer unterwegs sind und dadurch bei Nässe alles verschlammt.

Vergiss es, habe mich wohl zu kompliziert ausgedrückt. :-))

Heidiho (Views? No,t… on January 17, 2013

Was für ein schöner Titel zu dieser netten kleinen Beobachtung !

Heidiho, lachend.

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Photo details

  • Uploaded on November 20, 2012
  • © All Rights Reserved
    by Meister Buchen
    • Camera: NIKON D7000
    • Taken on 2012/10/23 13:44:25
    • Exposure: 0.067s
    • Focal Length: 15.00mm
    • F/Stop: f/11.000
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