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Aschaffenburg - Stiftsbasilika St. Peter & Alexander

Stiftsbasilika

Originaltext I - VI - Stille Nacht, Heilige Nacht gilt als das bekannteste Weihnachtslied der Welt

I

Stille Nacht! Heilige Nacht!

Alles schläft. Einsam wacht

Nur das traute heilige Paar.

Holder Knab’ im lockigten Haar,

Schlafe in himmlischer Ruh!

Schlafe in himmlischer Ruh!

II

Stille Nacht! Heilige Nacht!

Gottes Sohn! O! wie lacht

Lieb’ aus deinem göttlichen Mund,

Da uns schlägt die rettende Stund’.

Jesus! in deiner Geburt!

Jesus! in deiner Geburt!

III

Stille Nacht! Heilige Nacht!

Die der Welt Heil gebracht,

Aus des Himmels goldenen Höh’n

Uns der Gnade Fülle läßt seh’n

Jesum in Menschengestalt!

Jesum in Menschengestalt!

IV

Stille Nacht! Heilige Nacht!

Wo sich heut alle Macht

Väterlicher Liebe ergoß

Und als Bruder huldvoll umschloß

Jesus die Völker der Welt!

Jesus die Völker der Welt!

V

Stille Nacht! Heilige Nacht!

Lange schon uns bedacht,

Als der Herr vom Grimme befreyt,

In der Väter urgrauer Zeit

Aller Welt Schonung verhieß!

Aller Welt Schonung verhieß!

VI

Stille Nacht! Heilige Nacht!

Hirten erst kundgemacht

Durch der Engel „Halleluja!“

Tönt es laut bey Ferne und Nah:

„Jesus der Retter ist da!“

„Jesus der Retter ist da


Die Stiftsbasilika gehört zum Stadtbild Aschaffenburgs wie das Schloss. Als einzige Kirche weltweit den Heiligen Petrus und Alexander geweiht, geht die Gründung des Stifts, einer klosterähnlichen Gemeinschaft von Weltpriestern, auf Herzog Liudolf von Schwaben (gestorben 957) und seine Gemahlin Ida zurück. Mit dem Tod ihres Sohnes Otto, Herzog von Schwaben und Bayern, beim Feldzug gegen die Sarazenen, fiel Aschaffenburg und somit auch das Stift im Jahr 982 an Mainz. In der Folgezeit entwickelte sich die Kirche und das Stiftskolleg zum prägenden Faktor für die bevorzugte Residenzstadt der Mainzer Erzbischöfe. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das Kollegiatsstift in der Säkularisation aufgelöst, seinen gesamten Besitz zog der Staat ein. 1814 ging Aschaffenburg an Bayern über. 1821 wurde die Region Untermain dem Bistum Würzburg eingegliedert, die Stiftskirche zu einer Stadtpfarrkirche. Zusammen mit dem Pfarrhaus, dem Haus des Stiftsglöckners und dem ehemaligen Stiftskapitelhaus kam sie 1957 wieder in den Besitz der Kirchenstiftung Sankt Peter und Alexander zurück. Zur 1000-Jahr-Feier im Jahre 1958 erhob Papst Pius XII. das Gotteshaus zur Basilica minor. Sie ist damit die einzige päpstliche Basilika des Bistums Würzburg. Die Stiftsbasilika ist reich ausgestattet mit kunstgeschichtlich herausragenden Werken. Neben dem Stiftsschatz, einer im Bistum Würzburg einmaligen Sammlung von Goldschmiedearbeiten und liturgischen Gegenständen, zählen dazu unter anderem das ottonische Kruzifix aus dem zehnten Jahrhundert, die "Beweinung Christi" und der "Maria-Schnee-Altar" von Mathias Grünewald, sowie nicht zuletzt der einzigartige romanische Kreuzgang.

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Photo details

  • Uploaded on December 25, 2012
  • © All Rights Reserved
    by Martin Ma
    • Camera: NIKON CORPORATION NIKON D40
    • Taken on 2012/12/25 16:22:15
    • Exposure: 20.000s
    • Focal Length: 18.00mm
    • F/Stop: f/22.000
    • ISO Speed: ISO200
    • Exposure Bias: 0.00 EV
    • No flash