Gran Canaria. Norden-Zentrum-Osten. Roque Bentaiga inmitten der Caldera Tejeda. © by UdoSm

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Roque Bentaiga Der Bentaiga, der „heilige Berg“ der Guanchen, erhebt sich mitten in der gipfelreichen Landschaft zwischen Cruz de Tejeda und Roque Nublo, etwas nach Westen versetzt. Auffallend ragt die schlanke Spitze des Felsens aus dem Nebelmeer, das man hier häufig vorfindet und dem Ganzen etwas Mystisches verleiht. Am Parkplatz zum Roque wurde das Centro de Interpretación Arqueológico del Bentaiga eingerichtet mit einer kleinen Sammlung und Informationsmaterial zur Geschichte des heiligen Felsens. Ferner kann man hier warten, bis ein Guide zur Führung einlädt. Wer die Besteigung ohne Hilfe bewältigen möchte, sollte vorsichtig sein. Ohne festes Schuhwerk wird es nicht gelingen, außerdem müssen alle Beteiligten absolut schwindelfrei sein, das letzte Stück auf schmalen Stufen ohne Absicherung hat es in sich. Und man muss bereit sein, einander hoch zu helfen. Dann aber steht man keuchend vor einem atemberaubenden Ausblick - und vor einem Almogaren, der besterhaltenen Kultstätte der Altkanarier auf dem Archipel. In dem aus dem Fels geschlagenen Rechteck sind tiefe Rillen mit einer kreisförmigen Mulde in der Mitte verbunden - ein Altar für Trankopfer, wird vermutet. Zu den befestigten Kultplätzen zogen die Altkanarier in Prozessionen, wenn sie Alcorac, ihren Gott um Regen anflehten oder um Heilung von Krankheiten, im Krieg um den Sieg über die Feinde.

Caldera de Tejeda Mit 25 km Durchmesser ist die Caldera de Tejeda der größte und dazu noch der schönste eingesunkene Krater der Insel. Einen wunderbaren Blick darauf hat man bereits ohne große Mühe im Städtchen Tejeda selbst, wenn man am Kraterrand steht. Vor allem wenn man nach Süden schaut, hat man den Eindruck, die gezackten Bergkämme würden sich hintereinander gestapelt endlos fortsetzen. Ein Besuch im Januar oder Anfang Februar freilich zeigt die Caldera von ihrer allerschönsten Seite, wenn Tausende von Mandelbäumen in voller Blüte stehen, ein rosa und weißes Blütenmeer der wild wachsenden, nur ganz selten angepflanzten Bäume! Nicht nur dann werden im hübschen Ort Mandelspezialitäten feilgeboten, darunter eine Art Marzipan sowie Bienmesabe, eine honigsüße Köstlichkeit auf Mandelbasis, die übersetzt bedeutet „es schmeckt mir gut“. . .

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  • Uploaded on February 12, 2013
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