Betoncharme

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aus Wikipedia:

"Startschuss für den dritten Bauabschnitt des Großen Dreesches war der 21. Mai 1978. Auf 107 Hektar Fläche wurden 9623 Wohneinheiten für etwa 29.000 Einwohner errichtet. Die seit 1979 einsetzende Sparpolitik erforderte einige Abweichungen von ursprünglichen Planungen. Statt einer Sporthalle wurde ein multifunktionelles Kultur- und Freizeitzentrum errichtet, ein Anbau, in den ein Jugendklub ziehen sollte, wurde zur gastronomischen Einrichtung, anstelle einer Tankstelle und eines Parkplatzes wurden die zu DDR-Zeiten üblichen Fünfgeschosser hochgezogen. Auch Terrassengärten für Mieter, Schulgärten und ein Stadtteilzentrum mit Geschäftsstraßen entstanden nicht. Geplante 17-stöckige Hochhäuser, die von etwa einem Viertel der Bevölkerung bewohnt werden sollten, erhielten nur elf Etagen, da Stahl für Bewehrungen fehlte. Weitere vorgesehene Hochhausbauten wurden verworfen. Da somit Wohnungen fehlten, griff man auf eine Reservefläche zurück, auf der Fünfgeschosser errichtet wurden. Da Wohnungen immer knapp waren, errichtete man zuletzt wiederum fünfgeschossige Plattenbauten mit 900 Wohneinheiten bis über die Stadtgrenze hinaus auf dem Gemeindegebiet von Plate. Die Gebietsverhältnisse wurden erst 1994 abschließend geklärt und das ungesetzlich bebaute Gebiet kam zu Schwerin.

Anlässlich der 825-Jahr-Feier Schwerins wurde 1985 ein Standbild Lenins enthüllt. Dieses Denkmal wurde nach der Wende nicht entfernt und ist heute das westlichste Lenin-Standbild in Europa und ist somit ein Erbe und Mahnmal zum Stalinismus.

Nach der Wiedervereinigung entwickelten sich die drei Stadtteile des ehemaligen Großen Dreesches zu Wohngebieten mit erhöhter Arbeitslosen- und Kriminalitätsrate, allerdings in unterschiedlicher Intensität, je nach Entfernung zum Stadtzentrum. Als einziger Schweriner Stadtteil wurde das Mueßer Holz bei einer Umfrage 2007 von der eigenen Bevölkerung überwiegend (zu 56,2 %) negativ bewertet.[1] Die große Entfernung zur Kernstadt, die einseitige Verkehrserschließung, schlechte soziale und kulturelle Durchmischung und das damit verbundene Stigma führten zu einer Ghettoisierung des Stadtteils, großzähligem Wegzug von Bewohnern ins Umland, in attraktivere Ortsteile oder in andere Bundesländer, was in hohem Wohnungsleerstand mündet, dem erst seit wenigen Jahren hier mit Umbau- bzw. Abrissprojekten begegnet wird."

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Comments (17)

elida- on April 3, 2013

Foto maravillosa elida-

Marek Stanek on April 3, 2013

Great photo! L-1

Greetings from Poland, Marek

my best photos

J. Radtke on April 3, 2013

Danke!

Giorgos Dimitriadis on April 4, 2013

Excellent capture,great perspective,YsL 2/2 Best regards,George

Remzi AYDIN on April 4, 2013

Beautiful photography . LIKE Greetings and best wishes. Remzi AYDIN.

J. Radtke on April 4, 2013

Danke!

Adem Dogan on April 5, 2013

Super Fantastisches Foto.. YSL.. Grüße

febrok korbef on April 5, 2013

Tolle Detailaufnahme. Y* & L

VG febrok

J. Radtke on April 5, 2013

Danke!

Oliver Švob on April 7, 2013

I like this one!

L&F

Best regards! Oliver

J. Radtke on April 8, 2013

Danke!

Jawed Hasan on April 11, 2013

Very artistic composition
YSL
greetings, Jawed

J. Radtke on April 11, 2013

Danke!

Søren Terp on April 11, 2013

Well seen - like and YS!

J. Radtke on April 12, 2013

Danke Danke ;)

sogesehen on May 1, 2013

Betoncharm hat was - aber mir viel auf das das Wort arm sich versteckt hat im Charm . Fürs Foto YS M

J. Radtke on May 1, 2013

:)))))) Danke!

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Photo details

  • Uploaded on April 3, 2013
  • © All Rights Reserved
    by J. Radtke
    • Camera: Canon EOS 600D
    • Taken on 2013/03/31 15:48:29
    • Exposure: 0.002s (1/500)
    • Focal Length: 50.00mm
    • F/Stop: f/8.000
    • ISO Speed: ISO200

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