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Windmühle Dibbersen

Auf dem Habenberg, im Westen des Dorfes Dibbersen, ließ Johann Christoph Meyer aus Reinsdorf 1870/71 einen Wallholländer mit Steert zum Drehen der Kappe vermutlich von dem jungen Zimmermann und Mühlenbauer Adolph Koster errichten. Wahrscheinlich im 19. Jahrhundert wurde der Steert duch eine Windrose ersetzt und die Flügel erhielten zugleich Jalousieklappen. Christoph Meyers Sohn Hermann übernahm die Mühle zu Beginn des 20. Jahrhunderts und spezialisierte sich auf die Herstellung der sehr gefragten Buchweizengrütze. 1911 zerstörte ein Brand, der zeitweilig ganz Dibbersen gefährdete, das Mühlenhaus. Bis 1934 "ging die Mühle vor Wind", doch ließ Rudolph Meyer, damaliger Besitzer, die Flügel nach einem Schaden am Windwerk abnehmen und die Kappe durch ein flaches Zeltdach ersetzen. Von nun an trieb ein Motor das Mahlwerk an. Die Mühle verblieb im Besitz der Familie Meyer, wurde aber nach dem Zweiten Weltkrieg verpachtet und ab 1959 von neuen Pächtern zur Wohnung umgebaut, wobei die gesamte Mühlentechnik verlorenging. 1988 kaufte die Stadt Buchholz in der Nordheide den Mühlenrumpf von der Familie Meyer, um ihn zu restaurieren und für kulturelle Veranstaltungen und Begegnungen zu nutzen.

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Photo details

  • Uploaded on April 14, 2013
  • © All Rights Reserved
    by Maria Wargers
    • Camera: Panasonic DMC-TZ31
    • Taken on 2013/04/09 13:56:08
    • Exposure: 0.001s (1/2000)
    • Focal Length: 4.30mm
    • F/Stop: f/4.500
    • ISO Speed: ISO160
    • Exposure Bias: 0.00 EV
    • No flash