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Freiburger Münster

Die Glasfenster stammen aus allen Bauperioden des Münsters. Im romanischen Querschiff sind bunte Glasfenster aus dieser frühen Bauzeit zu sehen (um 1220–1260). Die gotischen Fenster im Langhaus wurden meist von den Handwerkszünften gestiftet, deren Symbole wie Brezel, Stiefel usw. sich darauf wiederfinden (um 1330). Kaiser Maximilian stiftete die so genannten Kaiserfenster im Hochchor. Nach der gotischen Zeit wurden eine Reihe der mittelalterlichen Fenster entfernt, da man – zeitentsprechend – mehr Licht in der Kirche haben wollte. Dadurch sind einige der wertvollen Glasmalereien unwiederbringlich verloren gegangen. Um 1900 hat sich der Glaskünstler Fritz Geiges um den Erhalt und die Restaurierung der Fenster verdient gemacht, allerdings mit – aus heutiger Sicht – zum Teil zweifelhaftem Ergebnis. Neben guten Kopien, die heute teilweise die im Museum befindlichen Originale ersetzen, ergänzte er auch bestehende Fenster oder brachte Teile davon in einen neuen Zusammenhang. Geiges schuf auch neue Fenster im historisierenden Stil seiner Zeit und versah sie mit einer künstlichen Alterung, um verloren gegangene Fenster nachzuahmen. Die Fenster waren während des Zweiten Weltkriegs herausgenommen worden, waren deshalb den Erschütterungen durch den Bombenangriff am 27. November 1944 nicht ausgesetzt und blieben deshalb erhalten.

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Photo details

  • Uploaded on July 5, 2013
  • Attribution-Noncommercial-No Derivative Works
    by Masta Blasta (Masta)
    • Camera: NIKON CORPORATION NIKON D4
    • Taken on 2013/06/30 16:11:03
    • Exposure: 0.625s
    • Focal Length: 35.00mm
    • F/Stop: f/5.000
    • ISO Speed: ISO200
    • Exposure Bias: -1.00 EV
    • No flash