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Meine Hobbys: Segeln + Wassersport, Autofahren (SUV + SportCabrio), Reisen + Fotografieren (Canon, OLYMPUS, Panasonic, SONY, GoPro), Garten, das Leben am Rhein ... und im Besonderen meine Familie. ~~~ My Hobbies: Water sports and sailing, driving and traveling, photography (Canon, OLYMPUS, Panasonic, Sony, GoPro), garden, life on the Rhine ... and especially my family. ~~~ **Danke für 5 Millionen Klicks!!! ~~~ Thanks for 5 million clicks!!!**

rheingold's conversations

Danke! Herzliche Einladung zum Reisebericht von diesem Tag: http://silkroad-project.blogspot.de/2011/03/neu.html 19. März, Amanquotan nach Kamasqui, 96,9km, 9762 Gesamtkm

Datum: 19.3.11 Tag: 231 TagesunterstützerIn: von: Amanqotan m NN 1462 nach: Qamashi m NN 569 km 96,9 Gesamt km 9794,1088 km/h: 13,8 Fahrzeit 07:01 gesamte Fahrzeit: 741:14:00 Anstieg in m pro h 42,76 Anstieg in m 300 Abfahrt in m: 1193 höchster Punkt in m NN 1789 Steigung/Gefälle 1,54

Am Morgen ist es so wie fast immer: es ist alles gefroren.

Aber der Himmel ist blau und daher packen wir das Außenzelt und den Shelter auf die Taschen, um sie mittags zu tauen und zu trocknen. Es ist in der Tat kein Mensch ausgestiegen und nur am Morgen sind die Kinder auf dem Weg zur Schule einigermaßen erstaunt. Die letzten doch nur 200 m Höhenmeter zum Tahtaqaracha-Pass (1788 m) sind gut zu fahren, auch wenn es steil ist. Ein wenig ist es wie im Museum, überall kleine Höfe, ganz viele Herden, Kinder in bunten Kleidern, ebenso die Frauen. Wir werden zweimal zum Tee eingeladen, fahren aber weiter. Ein wenig haben wir eben doch den Stress des Visums im Nacken. Wir finden eine Quelle, auch sie wie aus dem Bilderbuch.

Oben am Pass ist Markt, dort werden Nüsse und Trockenfrüchte verkauft.

Hinab geht es in steilen Serpentinen.

Von dieser Seite wäre der Pass schon eine andere Nummer gewesen. So kommen wir gut voran,

fahren an zahlreichen Restaurants mit ihren Tagesbetten, oft auf Holzterrassen über sprudelnden Quellen, vorbei.

Immer wenn wir halten, haben wir eine Horde bisher doch netter Jungs um uns.

Für das Mittagessen gibt es ein Plov, hier Pilaw (usbekisch: Palov/Osh, albanisch: Pilaf, armenisch: Pilav/փիլավ,, aserbaidschanisch: Plov, bosnisch: Pilav, griechisch: Pilafi/πιλάφι, persisch: Polow, rumänisch: Pilaf, russisch: Plow/плов, serbisch: Pilav/пилав, türkisch: Pilav) genannt. Es ist sehr gut und wir stellen fest, dass wir in Buchara eine Sparversion bekommen haben. Wir fahren weiter durch eine beackerte und intensiv genutzte Landwirtschaft, die nicht so wirkt, als sei sie so extrem bewässert wie vorher. Die Qualität der Straßen ist ganz gut. Kurz vor Sonnenuntergang

kommen wir an einem Dorf vorbei, das völlig anders aussieht als die anderen: es ist fast komplett aus Lehm gebaut, hat keine Spätkaufs. Wir treffen dort auf eine Hörde Halbstarker mit ihren Rädern. Wolfgang ist schon vorbei und Gunda kommt mit Abstand hinter her weil sie ein verlorenes Teil von Wolfgangs Rad aufgehoben hat. Es geht leicht bergauf, daher ist sie langsam. Als sie an einem der Jungs vorbei kommt, schlägt dieser sie gegen den Arm. Sie schlägt zurück und schreit ihn an. Wolfgang hat schon gedreht, um zu sehen, wo sie bleibt, Wir fahren nebeneinander und haben die Jungs um uns. Bald entscheiden wir, weiter zu fahren. Ein kleiner holt Anlauf und will an die Fahne an Gundas Rad, sie beobachtet dies im Rückspiegel und als er die Hand austreckt, macht sie eine Vollbremsung, Er fährt in ihr Rad und fällt um. Sie schreit ihn an, Wolfgang auch. Damit ist er schon mal eingeschüchtert. Die anderen Jungs lachen und bleiben nah dran. Zum Glück gibt es eine Tankstelle, in die wir einbiegen. Der Tankwart hat Wasser für uns (was wir eh brauchten) und stellt die Jungs zur Rede. Anschließend fahren sie noch einen Moment mit und verabschieden sich dann. Wieso können nicht alle Jungs ab sechs Jahren bis sie verheiratet sind entweder in Ganztagsschulen sein oder Herden hüten? Für die Nacht finden wir einen halbwegs sicheren Ort auf der alten Straße hinterm Hügel und hoffen auf eine ruhige Nacht. Hier ginge kein Platz im Dorf so wie es in der letzten Nacht möglich war.

Danke! Herzliche Einladung zum Reisebericht von diesem Tag: http://silkroad-project.blogspot.de/2011/03/neu.html 21. März, Karashina bis hinter Sayrab, 67,4km, 9901 Gesamtkm

Datum: 21.3.11 Tag: 233 TagesunterstützerIn: von: Karashina m NN 1164 nach: Sayrab m NN 875 km 67,4 Gesamt km 9933,8088 km/h: 10,9 Fahrzeit 06:09 gesamte Fahrzeit: 753:34:00 Anstieg in m pro h 149,59 Anstieg in m 920 Abfahrt in m: 1209 höchster Punkt in m NN 1674 Steigung/Gefälle 3,16

Panne: Wolfgangs Hinterrad ist schon wieder eine Speichenkappe gebrochen

Der Himmel ist blau und es ist ganz still, als wir am Morgen aufbrechen.

Obwohl heute Feiertag und Neujahr (Nouruz (persisch ‏نو روز ‎, DMG Norūz, noˈɾuːz)) ist, ist in den Dörfern wenig davon zu spüren. Nur die Baustellen sind ruhig und die Esel haben heute Linkgrößtenteils auch frei. Wir fahren den ersten Pass hoch und es geht an der Eisenbahn vorbei, die ganz neu gebaut ist und dort eine Kehre fährt. Die Brücke ist von Soldaten bewacht. Früher ging die Sowjetische Bahnlinie um die Berge herum durch das heutige Turkmenisten. Die neuen Grenzen zwingen die Bahn jetzt die Berge hoch. Wir kommen in ein erstes Dorf, das ganz ruhig ist. Es sind auf den Weiden immer mehr „Kindergärten“ mit Lämmern zu sehen.

Die Dörfer sind in der Regel aus Lehmbauten und alle an Flüssen gebaut, die einmal beindruckend gewesen sein müssen.

Heute sind sie alle trocken. Es ist zu erahnen, wie groß sie gewesen sein müssen.

Nach dem Pass geht es wieder hinauf, immer wieder an der Eisenbahn vorbei. Auf einen Berg am höchsten Punkt der Bahn ist eine Dampflokomotive in usbekischen Nationalfarben als Denkmal gestellt.

Es geht immer weiter bergauf und irgendwann haben wir den Pass, wir nennen ihn den zweiten, auch wenn er auf der Karte der erste ist, erreicht. Es gibt einen funkelnagelneuen Bahnhof und einige Häuser. Gerade beschließen wir, dass wir weiter fahren

, als an Wolfgangs Hinterrad schon wieder eine Speichenkappe gebrochen ist. Diesmal ist der Reifen nicht platt und wir wissen nun, dass das Rad nicht ausgebaut werden muss. So stehen wir erneut am Straßenrand

und reparieren und packen Sachen so um, dass auf Wolfgangs Rad weniger Gewicht ist und auf Gundas mehr.

Danach geht es wieder rasant bergab. Wir suchen etwas Essbares und finden nach zwei Versuchen eine Lokalität (mit beeindruckender Klo-Kulisse).

Dort gibt es Hähnchen und es kommt bald ein türkischer LKW-Fahrer.

Im Laufe der Zeit (er räkelt sich auf dem Tagesbett, nachdem er der Tochter (ca. fünf Jahre) Geld gegeben hat), erahnen wir, warum die Wirtin kein Interesse an uns hatte. Als wir gehen (und eine horrende Summe zahlen müssen, die Gunda mit einem iranischen: So-Nicht-Nein-Nicken-Schnalzen auf den Tisch knallt), steht schon der nächste LKW vor der Türe und der Fahrer macht sich schick und wäscht sich…. Wir erreichen eine Check-Point, der hier richtig ernst ist: mit Schlagbaum und Passkontrolle. Es werden auch die Registrierungszettel kontrolliert. Der Polizist zählt irgendwie die Tage zwischen den Registrierungen (vermutlich ein Problem, das wir bei Ausreise haben werden), gibt uns dann aber alles zurück. Alles in allem dauert es doch deutlich länger. Als wir endlich weiterfahren können, ist es schon recht spät und es geht auf den offiziell zweiten Pass hoch. Die Staubwolke vor uns ist die Straße, aber es ist gar nicht so schlimm.

Hervorgerufen übrigens von einem der vielen Willi Betz-Laster, die u. a. Küchensachen für die Bundeswehr liefern. Bald sind wir in einem Dorf, das eine ganz nette Atmosphäre hat, obwohl Männer wie Frauen ziemlich betrunken waren.

Die Leute sind be- und angetrunken, der Muezzin ruft und in einem alten Baum ist ein animistischer Altar.

So sieht Usbekistan auch aus. Gunda bekommt eine Plastik-Rose von einem Herrn geschenkt als Zeichen usbekisch-deutscher Freundschaft, der nächste war in Magdeburg stationiert und alle begrüßen uns mit „Good Morning“. Aber es ist insgesamt nett.

Wir fahren weiter und haben plötzlich wieder die iranischen Auto-Transporter mit den Gebrauchtwagen aus Dubai um uns. Sie gehen also nach Afghanistan. Wir freuen uns über die Iraner, die sich über uns. Leider sind wir schon den ganzen Tag in einer Gegend, in der es kein Wasser mehr gibt, auch hier ist der große Fluss im Grunde leer, so dass wir kein Wasser für den Abend und den Morgen haben und von Waschen nur träumen können.

Danke! Herzliche Einladung zum Reisebericht von diesem Tag: http://silkroad-project.blogspot.de/2011/10/3-oktober-2011-428.html 3. OktoberKöln-Poll bis بن, 39,9km, 15719,5 Gesamtkm

Der letzte Tag. So was. Es wirkt überhaupt nicht real. Wir dürfen ein wenig ausschlafen und fahren um 10:00 los, in einen sonnigen und nicht nebeligen Morgen. Diesmal ist der Radweg ok und wir folgen ihm auch ganz wacker. Da wir gut vorankommen und es ja nun wirklich nicht weit bis Bonn ist, machen wir bei einer Bäckerei halt.

Hier ist es wieder möglich, eine Pause zu machen und keinen Müll zu fabrizieren. Was sind das doch für Zustände in Japan! Auch diesmal gibt es alles in der Tasse und auf dem Teller. Joachim wird erst in Mondorf (Niederkassel) zu uns stoßen, da seine Tochter krank geworden ist. Wir kommen genau pünktlich an und freuen uns riesig, als wir ihn sehen. Wir arbeiten uns bergauf und bergab nach Bonn (wir fahren ja Radweg) und sind so früh da, dass wir beim Türken für ein gutes Mittagessen einkehren. Als wir um Punkt zwei Uhr auf die Beethovenhalle zusteuern, ist dort vor allem Polizei zu sehen und Beamte, die mit Hunden die Wiese, „unsere Wiese“, absuchen. Aber das Rufen und Pfeifen aus einer anderen Ecke lenkt die Aufmerksamkeit auf das Empfangskomitee. Wir sind wieder da! Es ist wohl dieser Moment, auf Familie und Freunde zuzufahren, der deutlich sein und spüren lässt: wir haben es geschafft!

Es ist wunderschön! Sigrid hat für Sekt gesorgt und Becher und so gibt es Sekt und wir können mit viel Klönen

noch ein Foto machen

bevor der Beethoven wieder restlos von den japanischen Reisegruppen eingenommen wird. Wir fahren in die Haydnstraße und werden dort von einem unglaublich schönen Ernte-Dank-Tisch begrüßt.

Einer Collage mit Bildern

und Bildern der Kinder unserer Mieter.

Was für eine schönes Ankommen. Wir gehen direkt zurück in die Stadt

und verbringen den Nachmittag und Abend im Bayernzelt zu rheinischer Musik.

Wir sind wieder da. Und dankbar all denen, die uns einen so schönen Empfang bereitet haben!

Danke! Herzliche Einladung zum Reisebericht von diesem Tag: http://silkroad-project.blogspot.de/2011/07/14-juli-aso-san-bis-takamori-487km.html 14. Juli, Aso San bis Takamori, 48,7km, 12691 Gesamtkm, 348 14. Juli, Aso (jap. 阿蘇山, Aso-san) bis Takamori (高森町 Takamori-machi?), 48,7km, 12691 Gesamtkm

Datum: 14.7.11 Tag: 348 TagesunterstützerIn: Norbert Bauer und Sabine Schössler von: Aso-san m NN 1124 nach: Takamori m NN 559 km 48,7 Gesamt km 12712,3146 km/h: 12,8 Fahrzeit 03:47 gesamte Fahrzeit: 1010:27:00 Anstieg in m pro h 137,18 Anstieg in m 519 Abfahrt in m: 1084 höchster Punkt in m NN 1149 Steigung/Gefälle 3,29

Die Nacht ist ein reiner Luxus gewesen, es ist kühl, der Wind ist außerhalb unserer Schutzhütte, ebenso der Regen und es gibt keinerlei Verkehrslärm, keinerlei Mücken und auch die Flugzeuge werden weniger. In der Nacht kommt der Mond heraus und es ist sternenklar. Wir können bis 6:30 schlafen, dann in der Sonne alles trocknen. Es ist blauer Himmel und wir sehen bereits den Rauch aus dem Vulkan kommen. Als wir um 8:30 dann an der Seilbahn stehen, werden wir von den Parkwächtern mit einem Lächeln begrüßt. Der Vulkan ist absolut beeindruckend.

Als Ganzes der Größe der Welt, in einem Teil aktiv und in den dürfen wir hineinsehen.

Er ist mit Wasser gefüllt, heiß und qualmt,

aber der eigentliche Qualm kommt aus dem Berg selbst.

Wir wandern noch eine Weile um die anderen Krater herum

und fahren dann wieder hinab. Was für eine Landschaft!

Es ist richtig voll geworden,

heute bei dem guten Wetter.

Wir sausen den Berg hinab, ein Vergnügen bei diesen Straßen. Um uns das satte Grün der Wiesen, der Blick auf die Berge, viele Kühe und die Ebene, die vor uns liegt. Wir finden dort nach einiger Zeit einen Supermarkt und die Tourist-Infos, die diesmal nicht auf nicht-japanische Touristen eingestellt ist. Es ist heiß und wir verbringen die Hitze unter einem Baum neben der Grundschule. Das ist in Japan kein Problem, die Kinder sind neugierig, spielen ungefähr 50 m entfernt, beäugen uns und verabschieden uns mit vielen Rufen und Winken. Es geht steil den eigentlichen Krater wieder hinauf, durch viele Tunnel hindurch. Wir machen eine Pause am Aussichtsparkplatz,

als ein Auto neben uns hält und der Fahrer uns anspricht, uns Prospekte und Fotos der Region schenkt und noch Fotos mit uns macht. Er ist ganz begeistert, dass wir hier herumfahren und ist selber in einem Planetarium ,aktiv. Nun haben wir viele neue Karten. Nach dem letzten Tunnel geht es wieder steil bergab und wir sehen die nächste Berge vor uns, Wir fahren quer zu den Tälern, bergauf und bergab, es ist ein sattes Grün um uns und noch wechseln sich Heuwirtschaft und Reis ab. Bald sind wir am Fluss und dort überwiegt der Reisanbau. Es ist ein enges Tal und seitdem wir durch den Film im Museum wissen, dass es hier Affen gibt, die im Fluss schwimmen, schauen wir noch genauer hin. Bisher gibt es nur die Grundpfeiler für eine neue Brücke und einen Kanal, dem wir folgen und uns den Platz neben einem Gewächshaus für die Nacht leihen.

Danke! Herzliche Einladung zum Reisebericht von diesem Tag: http://silkroad-project.blogspot.de/2010/09/13-september-2010.html 8. September Foča (kyrillisch Фоча) – Bajovo Polje 70,53 km 2394,3 Gesamt km

Datum: 8.9.11 Tag: 39 TagesunterstützerIn: Sigrid Schraml von: brod m NN 465 nach: Bajevo Polje m NN 1092 km 70,53 Gesamt km 2364,1108 km/h: 9,16 Fahrzeit 07:41 gesamte Fahrzeit: 176:49:00 Anstieg in m pro h 182,73 Anstieg in m 1404 Abfahrt in m: 777 höchster Punkt in m NN Steigung/Gefälle 3,09

Nach weit über 1.400 Höhenmetern (unser Höhenmeter misst nicht sehr motivierend) sind wir immer noch nicht am Pass, sondern ca 10 km davor. Dabei waren es an sich nur 600 m.

Zunächst starten wir früh und sind dann ganz froh, wieder auf der befestigten Straße zu sein. Es ist nebelig und immer wieder erscheint über dem Nebel der eine oder andere Berggipfel. Der Fluss ist tief unter uns. Wir fahren auf der Fernstraße nach Montenegro, diese macht aber eher den Eindruck einer Nebenstraße, ist sie aber nicht. Auch wenn wir bei jeder Kurve nicht wissen, ob uns Kühe oder Pferde oder LKWs entgegen kommen. Es ist kurvig und bergig, aber wunderschön. Wir sind ob der vielen Anstiege noch ganz gelassen und erreichen die Grenze. Es ist ein ganz kleiner Grenzübergang, die alte Brücke ist durch eine neue Brücke ersetzt worden und auf der Seite Montenegros baut die Europäische Union einen neuen Grenzübergang. Wir werden interessiert betrachtet, bekommen den Stempel in unseren Pass und mit ihm ein Hinweisblatt zu sicherem Fahren in Montenegro. Es gibt dort in den Sommermonaten enorm viele Unfälle. Unmittelbar nach der Grenze geht es 7% hoch, eigentlich sind es 9% und wir denken, so ist das halt mit einem Pass. Wir gewinnen schnell an Höhe, treffen an einer Wasserstelle den Radfahrer von gestern wieder, der auf dem Weg nach Afrika ist. Bald haben wir 200 Höhenmeter gewonnen und dann geht es wieder bergab. Entschädigt werden wir durch eine atemberaubende Schlucht,

einem regelrechten Canyon. Es ist wunderschön und wir werden durch eine wilde Landschaft über eine Brücke geführt.

Anschließend geht es mit den bekannten 7% den Berg wieder hoch und wir haben unsere Höhe wieder gewonnen und erreichen einen Stausee. Zu dem Hoch und Runter ist ein wahnsinniger Wind gekommen, der zum Teil so stark ist (als Gegenwind), dass an Fahren kaum zu denken ist. So kämpfen wir uns den Stausee entlang, verlieren wieder an Höhe und wissen, dass jeder Stausee einmal endet – auch dieser. Er tut es und reichlich entkräftet finden wir einen Schnell-Imbiss in einem Ort am See. Der Blick in die Karte zeigt uns, dass sie irrt und die Kilometerangaben falsch sind. Wir wundern uns darüber, dass es noch 50 km zum Pass sind, aber nur 500 Höhenmeter. Da es direkt nach dem Ort erst einmal kontinuierlich nach oben geht, sind wir trotz Gegenwind und müder Beine guter Dinge und sind bald auch auf 1.000 m. Es geht um eine Kurve und: zack! Es geht steil bergab und eh wir uns versehen, landen wir wieder bei 800 m. Nicht mehr so richtig erfreut, zumal es anfängt zu regnen, machen wir uns wieder an den Berg. Der Regen hört auf, der Wind nicht. Wir haben die 1.000 m nach einer Stunde wieder erreicht und: eine Kurve und es geht bergab. Inzwischen ist es recht spät, unser Tagesdurchschnitt immer noch unter 10 km/h. Wir arbeiten uns wieder hinauf und haben bereits beschlossen, am Pass zu übernachten. Wir sind keine 100 m vom Pass entfernt, auch nur noch 12 km und es kommt eine Kurve und es geht bergab! Da wir die ganzen Bergab und Bergauf vom Vormittag nicht gezählt haben, können wir nicht sagen, wie oft das eigentlich war. Es ist immer noch wunderschön und der Weg toll, gleichzeitig sind wir einfach müde. Im dritten Tal suchen wir Wasser, das es schon lange nicht mehr gab als Quelle oder so. Es gab auch schon lange kein Haus oder Dorf mehr an der Straße. Wir finden ein Haus, das Licht hat, und bekommen dort Wasser. Da wir nicht mehr einkaufen konnten, fragen wir nach Milch. Ich (Gunda) komme mit meiner Flasche in die separate Küche und werde erst mal an den Küchentisch gesetzt. Es ist ein einzelstehendes Haus, das als Küche dient. Die Milch ist frisch von der Kuh und warm. Dazu bekommen wir noch frisches Brot und ich ein Glas köstlichen Beerensaft, der in Montenegro wohl eine Spezialität ist. Derart gestärkt und gewärmt finden wir einen schönen Schlafplatz. Das Barometer fällt und die ersten Regentropfen, nachdem das Zelt steht und wir beide geduscht sind. Was für ein wunderschönes Land mit unglaublichen Ausblicken auf hohe Berge und tiefe Schluchten, guten Straßen.

Thanks to all Panoramio friends for 30177 views 162 favorites 565 likes
and nice comments....
JC

LIKE 6 la composition de nuit....
Merci de votre visite dans ma galerie.
JC

Wunderbar, Hans!!! Und schön wieder mal was von Dir zu sehen!!! Hatte schon Sorge so lange von Dir nichts zu sehen + hören!!!!!!!

OBRA PRIMA DA NATUREZA!

Well seen

Andrei ....like & Fav

Greetings from Germany, Det!

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