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JürgenB
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JürgenB's conversations

Am 17. November 2006 wurde der 1. Bratwurstkreisel der Welt eröffnet

http://www.bratwurstmuseum.net/2006/Kreiseleroeffnung.htm

Loool. In Bezug der Truppen.Grins.

Riesenmammutbaum - Sequioadendron giganteum 2 Mammutbaumregister DE id1582 Altenstein Detailaufnahme Astpartie mit Zapfen (Siehe Bemerkungen zur Baumansicht)

Bergmammutbaum - Sequoiadendron giganteum (Mammutbaumregister Deutschland ID1582) Standort Bassinrasen im Altensteiner Innenpark

Der als „Theaterherzog“ bekannte Georg II. von Sachsen-Meiningen (1826 – 1914) übernahm bereits 1866 die Regierung des Herzogtums. Aber erst nach dem Tode seines Vaters, Bernhard II im Jahre 1882 begann er mit der Umgestaltung des Altenstein nach seinen Vorstellungen. Er betraute den Oberhofgärtner Viehweg Franz, Schwiegersohn des sachsen-weimarischen Garteninspektors und Gartenschriftstellers Hermann Jäger mit der Ausführung seiner Umgestaltungspläne: „Eine riesige, schön gewachsene Sequoia gigantea wurde aus den herzoglichen Anlagen des eine Stunde weit entfernten Bades Liebenstein mittels eines großen englischen Verpflanzwagens nach hier transportiert und entwickelte sich prächtig. Wer da weiß, welch unendliche Sorgfalt seitens des leitenden Fachmannes nötig war, eine exotische Konifere dieser Art oder diese Alters zu verpflanzen, der wird solche gärtnerische Großtat zu würdigen wissen.“ (Max Pohlig „Der Altensteiner Schlosspark in Sachsen-Meiningen – Ein landschaftliches Stimmungsgemälde aus den Thüringer Bergen“ Gartenwelt, Jg.13, Heft 22) Das genaue Pflanzjahr wird zwar nicht benannt, doch die erfolgreiche Verpflanzaktion eines über 30 Jahre alten Mammutbaumes bedurfte einer mindestens 1-2 jährigen Vorbereitungszeit, so dass die Umpflanzung nach Altenstein vermutlich 1884/85 erfolgt sein dürfte. Das bisher in Wikipedia angegebene Pflanzjahr 1865 ist insofern unzutreffend! jedenfalls für den heute dort befindlichen Mammutbaum. Jedoch ist nicht auszuschließen, dass bereits vordem Mammutbäume auf Altenstein gepflanzt worden waren. Im Nachklang der kleinen Eiszeit hatte es noch einige lang anhaltende und strenge Winter gegeben und nur das damals in Liebenstein gepflanzte Exemplar hatte diese überlebt. Wir wissen es nicht. Auch die ursprüngliche Herkunft des Altensteiner Mammutbaumes ist bisher ungeklärt. Um den Altensteiner Mammutbaum hält sich das Gerücht, die englische Königin Adelheid (Queen Adelaide), Schwester des Herzogs Bernhard II, habe diesen als Geschenk (Sämling) aus England mitgebracht. Derartige Gerüchten haftet oft etwas Wahres an. Adelheid war letztmalig 1848 in ihrer alten Heimat, ein Jahr vor ihrem Tode 1849. Die „Entdeckung“ der Riesenmammutbäume durch A. T. Dowd 1852 war jedenfalls nicht die erste Begegnung eines Europäers mit dieser Art. Im Jahr 1839 war in einem Buch – das zunächst weitgehend unbeachtet blieb – erstmals von 'unglaublich großen' Bäumen die Rede, welche die Teilnehmer einer Expedition unter der Leitung von Joseph R. Walker durch die Sierra Nevada im Jahre 1833 entdeckt hatten. Wirklich zur Kenntnis nahm man die Bäume jedoch erst aufgrund des 1852 erschienenen Zeitungsartikels über A. T. Dowd’s Entdeckung. Ebenso dürfte auch die Einführung in die europäische Gartenkultur bereits vor dem Jahre 1853 durch William Lobb sowie John D. Matthew erfolgt sein. So berichtet z. B. Joly 1883, dass John Barrington in einem persönlichen Gespräch erwähnte, dass er 1844 ein Packet Samen an seinen Vater nach in Irland geschickt hätte. Also ist es durchaus möglich, dass in Europäischen Parkanlagen die ersten Riesen-Mammutbäume bereits vor 1850 gepflanzt wurden. (Richard J. Hartesveldt et. all 1975 “The Giant sequoias of the Sierra Nevada” / JOLY, C. 1883. “The Wellingtonia in their natural state”)

Blick vom 'Teufelsbrückenweg' zur 1798/99 in gotischen Formen erbauten Ritterkapelle. (nähere Informationen siehe Infotafel am Fuße der Ritterkapelle)

Mammutbaumregister DE id1582 Altenstein interessantes Detail - Knollenbildung am Stamm (siehe Bemerkungen Baumansicht)

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