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ich möchte auch weiterhin ohne Google+ leben

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Eigentlich wollte ich dieses Jahr erst mal den Pulk ziehen lassen, um auf der Horizontale mehr Platz zu haben, aber dann war ich doch zu unruhig und bin schon 5 min nach dem Start hinterhergelaufen. "Blöde Idee"

Johannisberghorizontale: O.K. es stimmt, wenn ich schnell genug bin, spüre ich die Füße nicht mehr. Jetzt geht's nur noch weiter!!!

Aufstieg hinter der Lobdeburg. Da bin ich zwar zügig losgelaufen, aber das kann's noch nicht sein. Ich werd ja eingeholt. Im Laufen noch ein Stück Traubenzucker und versuchen was geht!

Endlich die zusätzliche Kontrollstelle - damit hat zumindest diese Grübelei ein Ende. Ich bin wieder etwas schneller geworden und kann einige Wanderer überholen. Aber es läuft trotzden nicht rund. Die Kinie sind weich und die Füße beginnen ernsthaft zu schmerzen. Außerdem ist zumindest die gefühlte Entfernung zwischen Zöllnitz und Sommerlinde größer als das, was die Streckentabelle sagt. Vor zwei Jahren, hat mir die Müdigkeit auf diesem Stück so zugesetzt dass ich unterwegs erst mal eine halbe Stunde geschlafen hab. Jetzt wird sich zeigen, ob sich das Ausschlafen gestern morgen gelohnt hat.

Wegen dieser Saale mache ich das ganze Ding überhaupt. Die hat da ein Tal in die Landschaft geschnitten und ich muss da halt langlaufen. Alles ganz einfach. Im Maua hab ich im Buswartehäuschen gesessen - nicht um nach Hause zu fahren - So schlimm ist es noch nicht. Aber ich hab noch mal meinen Rücksack ausgemistet. Alles verzichtbare ist im Papierkorb gelandet. Das hilft zumindest moralisch.

Unterwegs ein kurzer Blick auf die Tunnelbaustelle im Leutratal. Im Moment sind mir diese kurzen Pausen des Fotografierens willkommen als Ausrede mal stehen zu bleiben. Motivationsprobleme auf dem 4. Teilabschnitt sind mir bekannt. Ich war aber auch schon mal besser drauf. Es ist mir klar, dass ich langsamer sein werde als je zuvor, wenn ich so weiter schleiche. Wissen ist ja schon mal gut, aber handeln...Im Moment komme ich einfach nicht wieder in Tritt. Das wird mein langsamster Abschnitt aller Zeiten.

Foto vom Haeckelstein nach Göschwitz. Das Bild täuscht etwas. Es dämmert schon und die Vögel geben sich alle Mühe, dass niemand einschläft, der unterwegs ist. Auf dem Weg über den Forst bis Ammerbach (dort ist ungefähr die Weghälfte) haben uns auch Trommelklänge aus dem Tal herauf begleitet.

Ortseingang Kunitz. Die Knie haben bergab gut mitgemacht - sonst wär ich nicht hier - und jetzt gibt es Banane (auch was von der letzten Verpflegungsstelle), ist fast so gut wie Magnesiumdrops gegen das Verkrampfen und schmeckt besser.

Blick auf Kunitz: Kurz anhalten und fotografieren.

Da vorn gibt's dann die erste Verpflegung.

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