Explore
Edgar Bär
None
- Send private message
- Favorite photos (20)
- Share on:
Edgar Bär's stats
Edgar Bär's tags
- Achensee
- Alpen
- Animals
- Architecture
- Au
- Austria
- Autumn
- Bad Berneck im Fichtelgebirge
- Baden-Würtemberg
- Bamberg
- Baumkronenpfad
- Bayerischer Wald
- Bayern
- Beach
- best
- Bier
- Brandenburg
- Burgers Zoo
- by Frank
- Castle
- Chiemsee
- Church
- Clouds-Wolkenbilder
- Coburg
- Deutsche Klassiker Goethe und Schiller
- Deutschland
- Doesburg
- Dolomiten
- Donau
- Donau in Flammen
- Dresden
- Edgar Bär
- Egerland
- Elbe
- Erzgebirge
- Fachwerk
- Festung Rosenberg
- Fichtelgebirge
- France
- Franken
- Frankenwald
- Fränkische Schweiz
- Föhr
- Germany
- Grabfeld
- Gärten und Parks
- Hallein
- Hamburg
- Harz
- Herzogtum Coburg
- Hessen
- ICE
- Ilz
- Inn
- Isar
- Italien
- Jena
- Jöhstadt
- Kloster Banz
- Kronach
- Küps
- Landshut
- Magdeburg
- Main
- Merry Christmas
- Modellbahn
- Monaco
- Mountain
- München
- Nature
- Netherlands
- Niederlande
- Niedersachsen
- Night
- Nordsee
- Nürnberg
- Oberpfalz
- Oberösterreich
- Oldtimer
- Osterbrunnen
- Passau
- Potsdam
- Rhein
- Rheinland-Pfalz
- Rhön
- Ried im Innkreis
- Rodach
- Saale
- Sachsen
- Sachsen-Anhalt
- Schleswig-Holstein
- Schärding
- Spring
- Steigerwald
- Sylt
- Thüringen
- Thüringer Wald
- Tirol
- Trab
- Tschechische Republik
- Vierzehnheiligen
- Wangerooge
- Waterfire
- Weihnachten
- Wein
- Weißenbrunn
- Wernigerode
- Winter
- Zugspitze
- Österreich
- Show all tags (110)
Edgar Bär's groups
/user/1882922/get_favorite_users?size=16&page=1&type=user
Friends
-
Loading…

Edgar Bär's conversations
Cheb [ˈxɛp] (deutsch: Eger) ist eine zum Karlovarský kraj gehörende Stadt mit 34.530 Einwohnern im äußersten Westen der Tschechischen Republik. Sie war bis 2003 Verwaltungssitz des Okres Cheb. Die Stadt liegt am Fluss Ohře (deutsch: Eger) im nördlich und südwestlich an die Bundesrepublik Deutschland grenzenden Egerland, dessen historisches Zentrum die Stadt bildet. Im Heiligen Römischen Reich hatte Eger den Status einer Reichsstadt. Quelle: Wikipedia
more »
Das Stadtbild prägt ein Ensemble von Gebäuden des 19. Jahrhunderts, die größtenteils in Schönbrunner Gelb und Stuckweiß gehalten sind, sowie weitläufige Parkanlagen. Vorherrschende Stilepochen sind der Klassizismus, der diesem zugeordnete Empire-Stil und die Belle Époque.
Der Kurbezirk beginnt im nördlichen Bereich des Stadtparks an der Stanislav-Quelle, an der sich ein Denkmal zu Ehren des Erfinders der Esperanto-Sprache, Ludwik Lejzer Zamenhof befindet. Östlich davon schließt die Prachtstraße Kollárova mit den Badehäusern Mozart, Beethoven und Esplanade den Stadtpark ab.
Die weiteren historischen Kuranlagen von Franzensbad erstrecken sich westlich und südöstlich des Platzes Náměsti Míru mit einem monumentalen Brunnen von 1962, einem Musikpavillon sowie den Neuen Kolonnaden mit Geschäften, die einen Vorgängerbau von 1912 ersetzen. Quellen und Badehäuser sind über einen weitläufigen Park mit jahrhundertealtem Baumbestand verteilt.
Im Westen liegen das 1840 erbaute Badehaus Lázně sowie der Pavillon der nach der Tochter Franz II. benannten Luisenquelle (1827), welcher die 1806 entdeckte zweitälteste Quelle Franzensbads fasst. Daneben liegt die Kalte Quelle, die 1817 entdeckt und der Luisenquelle zugeführt wurde.
Herzstück des Kurbezirks ist die in mit einem Pavillon von 1793 mit dorischen Säulen überdachte älteste Quelle des Bades, die Franzensquelle. Etwas südlich davon befinden sich die Glaubersalz-Quellen 3 und 4 (11,5 °C, 1921 entdeckt, in 52,9 bzw. 92,6 m Tiefe), die Neue Kirchenquelle (14 °C, 1999 entdeckt, in 63 m Tiefe) und die Neue Quelle (1849 entdeckt, in 40 m Tiefe). Symbolfigur des Bades wurde die 1923 von dem Töpfermeister Karl Mayerl, Vater des Bildhauers Adolf Mayerl, geschaffene Statuette des Franzl mit einem Fisch auf einer Kugel (František), die als Fruchtbarkeitssymbol gilt. Die Tradition besagt, dass Frauen mit Kinderwunsch, die das „beste Stück“ der Skulptur berühren, innerhalb eines Jahres schwanger werden sollen. Die Originalstatue, die durch eine Kopie ersetzt wurde, wird im Städtischen Museum aufbewahrt.
Am Ostende der von klassizistischen Villen gesäumten Isabellenpromenade liegen die Salzige Quelle und die Wiesenquelle, auch Adlers Quelle nach dem Arzt Dr. Bernhard Adler benannt, an den ein Denkmal vor der Wiesenquelle erinnert. Ein Badehaus von 1880 umgibt die Quellen Nátalie, Herkules und Stěpánka. Das so genannte Kaiserbad , 1864 nach dem prominentesten Besucher des Kurortes, Kaiser Franz Joseph I. von Österreich-Ungarn benannt, wurde auf Initiative des Arztes Paul Cartellieri gebaut, der zwei neue Quellen Zelezitý und die nach ihm benannte Cartellieris auf dem Gelände des heutigen Kurparks fassen ließ. Am Südrand des Parks steht ein Aussichtsturm aus dem Jahr 1906 in Form einer künstlichen Burgruine, die Salingburg, mit einem Blick über die Kuranlagen.
Am östlichen Parkende befinden sich ein Denkmal für Johann Wolfgang von Goethe, des Öfteren Kurgast der Stadt und das Theatergebäude der Stadt.
Das Naherholungsgebiet Amerika, benannt nach einem Teich mit diesem Namen, in einem lichten Waldgebiet südwestlich des Orts- und Kurzentrum mit Amphitheater, Sportanlagen und weiteren Quellen (Glauber 1 + 2, Sonnenquelle) hat Ausflugsrestaurants, Campingplätze, Badeplätze und einen Tierpark. Einige der Teiche in diesem Waldgebiet gehören zu einem Naturschutzgebiet mit Brutplätzen für Wasservögel und werden zur Fischzucht genutzt. Quelle: Wikipedia
more »
Františkovy Lázně (deutsch Franzensbad) ist eine Stadt im Okres Cheb, im Karlovarský kraj im westlichen Tschechien, nahe der Stadt Cheb. Sie hat rund 5.600 Einwohner.
Geschichte
Franzensbad ist als Kurort berühmt geworden. Gegründet wurde es 1793 unter der wohlwollenden Förderung des Kaisers Franz II. Die Neugründung erhielt, um ihn zu ehren, den Namen Kaiser-Franzensdorf, der später in Kaiser-Franzensbad und danach in Franzensbad geändert wurde. Eine der bedeutendsten Heilquellen erhielt den Namen Franzensquelle. Nach 1945 wurden die Straßen- und Quellennamen in die tschechische Sprache übersetzt.
Mitteilungen von der Heilkraft der Quellen in und bei den Orten Trebendorf, Rohr, Triesendorf/Triesenhof, Tirschnitz, Lehenstein und Schlada im Einzugsbereich des Schladabaches in den Mineralmoorgebieten bei Eger gibt es bereits seit Ende des 14. Jahrhunderts. Der Arzt und Mineraloge Georgius Agricola kannte die heilende Wirkung der Quellen. Der Humanist Kaspar Brusch erwähnte sie in seiner Beschreibung der Stadt Eger. Damals gehörte das Quellgebiet bei dem Ort Schlada noch zu der sieben Kilometer entfernten Stadt Eger und wurde deshalb Egerwasser oder Egerer Sauerbrunn genannt. Das Heilwasser diente zunächst der Egerer Bevölkerung und später auch dortigen Kurgästen als Heil- und Genussmittel. Frauen aus Eger schöpften es an der Quelle und trugen es in die Stadt, wo sie es verkauften. Später wurde es auch in Tonflaschen versandt. Um 1700 soll die Bedeutung des Egerwassers, auch Schletterer Sauerbrunn, nach dem Ort Schlada genannt, die aller anderen Heilquellen im Heiligen Römischen Reich übertroffen haben.
Um 1705 wurde an der Heilquelle, die seit 1793 Franzensquelle heißt, ein Gasthaus mit Badezimmern für Eisenmineralwasserbäder gebaut. Es bestand bis 1808, war 100 Jahre ein beliebtes Ausflugsziel der Egerer Bevölkerung und auf Wegen und Stegen durch das umgebende Moorgebiet erreichbar. Im Jahr 1791 ließ der aus Eger stammende Brunnenarzt Bernhard Adler zum Schutz der Quelle einen hölzernen Pavillon errichten und das Wasser in ein separates Becken leiten. Diese Maßnahme ließ die Wasserfrauen aus Eger um ihre Einnahmen fürchten; bewaffnet mit Pfannen, Kochlöffeln und Schürhaken rissen sie den Pavillon nieder. Dieser Egerer Weibersturm ging in die Geschichte der Stadt Eger (Cheb) ein. Nachdem Bernhard Adler vom Inneren Rat der Stadt Eger Hilfestellung in dieser Auseinandersetzung erhalten hatte, konnte sich unter seiner Regie und der wohlwollenden Förderung durch den Oberstburggafen in Prag, Heinrich Franz von Rottenhan, das Kurbad Franzensbad zu einer ansehnlichen Kurstadt entwickeln. Es fand als Ort für Heilungsuchende im 19. Jahrhundert europaweite Beachtung bei Kurgästen des Hochadels, welche die Behandlung der Franzensbader Brunnenärzte, unter diesen Lorenz Köstler von Stromberg und Andreas Buberl suchten.
Im Jahre 1827 baute der Jurist Christoph Loimann († 1861), Verwalter des Burggrafenamtes in Eger, 1852 erster Bürgermeister der Stadt Eger und Vater des Franzensbader Kurarztes Gustav Loimann (1853–1902) das erste allgemein zugängliche Badegebäude für die ärmere Bevölkerung mit 30 Badezimmern. Nachdem Franzensbad 1862 von der Stadt Eger unabhängig geworden war, erhielt es 1865 die Stadtrechte und nahm das alte Ortssiegel als Stadtwappen an. Die meisten Quellen – sie sind alle kalt – wurden während des 19. Jahrhunderts erschlossen. Von den zwanzig bekannten Quellen werden noch zwölf für den Kurbetrieb genutzt. Im Jahr 1937 brachte das Balneologische Institut in Franzensbad eine Analyse der Franzensbader Mineralquellen hinsichtlich ihrer Verwendung für Trinkkuren oder für Bäderbereitung heraus.
Franzensbad gehörte zu den ersten Moorbädern in Europa und entwickelte sich zu einem Frauenheilbad, über das die Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach nach einem Kuraufenthalt anonym ihr erstes schriftstellerisches Werk, die Briefsatire Aus Franzensbad. Sechs Episteln schrieb, die 1858 in Wien erschienen ist.
Meyers Konversationslexikon schrieb 1898 über Franzensbad: „Der Ort hat meist stattliche Häuser, eine katholische und eine evang. Kirche, eine Synagoge, ein großes Kurhaus, ein Badehospital für Unbemittelte, hübsche Parkanlagen, welche dem Mangel an Naturschönheiten der Umgebung abhelfen, gedeckte Wandelhallen etc. (…) Die Zahl der Einwohner beträgt (1880) 2008. (…) An Heilmitteln besitzt F. neun Mineralquellen, eine Kohlensäuregasquelle und ein reichhaltiges Lager von Eisenmineralmoor. Die Franzensbader Wasser sind alkalische Glaubersalzsäuerlinge (…)“.
Franzensbad hatte eine wohlhabende jüdische Gemeinde. Für Mitglieder und Kurgäste ihres Glaubens ließ sie am unteren Ende der Hauptstraße bei Grundstücksnummer 166 im Jahre 1884 eine Synagoge in neubyzantischem Stil mit zwei Türmen und Kuppeln errichten. Am 10. November 1938, nach Inkrafttreten des Münchner Abkommens vom 30. September 1938 und der Besetzung der Sudetengebiete durch deutsche Truppenverbände, wurde die Synagoge in Franzensbad von Parteigängern des Nationalsozialismus niedergebrannt und anschließend abgerissen. Die jüdischen Bewohner der Stadt Franzensbad retteten sich durch Flucht oder kamen ums Leben. In der Egerer Zeitung vom 22. September 1938 findet sich ein Bericht aus dieser Zeit.
Der Erste Weltkrieg und sein Ende 1918 mit den völkerrechtlichen Schwierigkeiten bei der Gründung der Tschechoslowakei, der 1923 nachfolgenden Inflation der Geldwährungen, der Weltwirtschaftskrise nach dem Jahre 1928 mit ihrer Massenarbeitslosigkeit wirkten sich auch nachteilig auf Franzensbad aus. Sein Ruhm begann zu verblassen. Am Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 war der Kurbetrieb fast am Erliegen. Der Zustrom zahlungskräftiger Kurgäste blieb aus. Aufgrund der Beneš-Dekrete wurde ein großer Teil der deutschböhmischen Haus- und Grundstückseigentümer enteignet und die Kureinrichtungen verstaatlicht. Die Heimatvertriebenen kamen größtenteils nach Bayern und Thüringen. Am 1. Dezember 1930 hatte die Stadt 3183 Einwohner, am 17. Mai 1939 waren es 3784 und am 22. Mai 1947 2282. Nach dem Ende der kommunistischen Herrschaft in Prag begann 1989 eine Reprivatisierung des 1945 verstaatlichten Eigentums, die zur Gründung der Bad Franzensbad AG führte. Der Kurort wirbt seither mit Nachdruck um ausländische Kurgäste und Touristen.
Quelle: Wikipedia
more »
Auf einem Granithügel innerhalb einer fast kreisrundem Flussschlinge der Eger liegen das Städtchen Loket und die gleichnamige Burg beherrschend über der Landschaft. Die ältesten Bautrakte stammen aus dem 13. Jahrhundert. Archäologische Grabungen brachten Funde aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts zu Tage. Als Erbauer werden der böhmische Fürst Vladislav II. oder Ministeriale des Kaisers Friedrich I. Barbarossas vermutet. Nach 1300 wurde die Burganlage um eine Unterburg erweitert und bis in die 1520er Jahre kontinuierlich erweitert; sie zeigt daher Stilmerkmale aus der Zeit der Romanik und Gotik.
Die erste Erwähnung der Burg Elbogen in einer Urkunde stammt aus dem Jahre 1234 als Sitz einer Burghauptmannschaft im südlichen Trakt. Die umfangreichen Wohngebäude im nördlichen Teil, ebenso das Markgrafenhaus entstanden im beginnenden 14. Jahrhundert. Sie war von strategischer Bedeutung für die Herrschaft über Böhmen.
König Wenzel I. (Böhmen) aus dem Haus der Premysliden und König Konrad IV. (HRR) aus dem Hause der Staufer trafen sich auf dieser Grenzburg zum historischen Egerland im ehemaligen Nordgau (Bayern). Kaiser Karl IV. (HRR) aus dem Hause Luxemburg, der als Kind hier einige Monate mit seiner Mutter verwahrt wurde, löste die von seinem Vater verpfändete königliche Veste wieder aus und erhob den Ort Elbogen nach Egerer Recht zur Stadt. Noch 1376 hat er auf Burg Elbogen Hof gehalten, ebenso Wenzel IV., der die Stadtrechte von Elbogen bestätigte und Burggrafen zur Verwaltung einsetzte. Im Jahr 1405 fiel Elbogen an Albrecht von Kolowrat, fünf Jahre später an Jan Malerik. Kaiser Sigismund, der letzte Luxemburger bestätigte zunächst als Burggrafen Friedrich von Hohenzollern, Burggraf von Nürnberg, den "Ertzkämmerer" des Heiligen Römischen Reiches und später ersten Kurfürst von Brandenburg, ehe die Burg an Buda von Ilburg verpfändet wurde, der sie erfolgreich gegen die Angriffe der Hussiten verteidigte. Die Geldnot des Kaisers Sigismund zwangen ihn die in Ungarn aufbewahrten Reichskleinodien gegen tausend Mark in Silber der Reichstadt Nürnberg zu überlassen. 1437 vermachte Kaiser Sigismund der Not gehorchend die Pfandschaft Elbogen als Gegenleistung für finanzielle Unterstützung seinem Kanzler Kaspar Schlick. Die Schlick vermochten die Pfandherrschaft nur mit Hilfe sächsischer Truppen gegen die aufgebrachten Bürger von Elbogen zu verteidigen und ließen umfangreiche Renovierungen auf der Burg vornehmen. Nachdem 1547 eine von den Schlick unterstützte Rebellion gegen die Habsburger niedergeschlagen wurde, verlor das Geschlecht in Konfiskationen auch die Burg Elbogen. Diese kam vorübergehend als Pfandherrschaft an die Herren von Plauen (Adelsgeschlecht) und fiel dann an die Krone von Böhmen zurück. Im Jahre 1607 verstarb hier Georg Popel von Lobkowicz als Gefangener des Kaisers Rudolf II. (HRR) von Habsburg.
Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) begann die Burg in Elbogen zu verfallen, sie wurde nacheinander von Aufständischen, den Bayern, den Sachsen, den Söldner-Truppen von Wallenstein besetzt. Nur den Schweden konnte sie 1646 Widerstand leisten. Winteransicht der Burg Loket
Nach der wirtschaftlichen Erholung der Stadt Elbogen im 17. Jahrhundert verlor die Burg an politischer Bedeutung. Sie wurde als Lagerhaus genutzt und nach 1822 war sie auch Staatsgefängnis. Nach einem Brand Ende des 18. Jahrhunderts begann mit dem Beginn des Zeitalters der Romantik eine Wiederherstellung der Burganlage.
Nach dem Ersten Weltkrieg und der Gründung der Tschechoslowakei im Jahr 1919 kam die Burg Elbogen unter die Verwaltung des Pilsener Denkmalamtes, lag 1939 bis 1945 im Reichsgau Sudetenland. Zu Ende des Zweiten Weltkriegs, Ende Mai 1945 wurden Stadt und Burg Elbogen von amerikanischen Truppen von Eger kommend bis zu Übergabe an russisch-sowjetische Truppen besetzt. Ende 1993 nach der Gründung von Tschechien ging sie in die Verwaltung der Stadt Loket über. Heute ist in Teilen der Burg ein Museum eingerichtet, welches wertvolles Porzellan (Marke: Ein gepanzerter Arm mit Schwert) aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus der Porzellanproduktion der Brüder Eugen und Rudolf Haidinger in Elbogen zeigt. Außerdem stehen Räume für öffentliche Veranstaltungen zur Verfügung. Quelle: Wikipedia
more »
Die Burg Loket an markanter Stelle ist sehr alt. Wahrscheinlich schon Ende des 12. Jahrhunderts erbaut, wurde sie 1234 als königlich böhmische Grenzburg erwähnt. Seit Anfang des 13. Jahrhundert war sie Verwaltungszentrum des Zettlitzer Ländchens. 1227 wurde Elbogen als „civitas“ erwähnt. Im Mittelalter bestand eine Meistersingschule nach Nürnberger Vorbild. Gegen die Hussiten leistete Elbogen erfolgreich Widerstand. 1521 wurde die Reformation eingeführt und durch die Grafen Schlick gefördert. Der sächsische Oberst Thumshirm überfiel 1547 Böhmen und eroberte die Stadt. Elbogen war seit dem 15. Jahrhundert bis 1848 Sitz des westlichsten böhmischen Kreises (Elbogener Kreis, tschechisch Loketský kraj), der von 1714 bis 1751 zeitweilig dem (Saazer Kreis, tschechisch Žatecký kraj) zugeschlagen wurde. Die seit 1823 hergestellten Pumpernickel wurden an das Kaiserhaus in Wien geliefert.
1836 wurde in Elbogen die erste Kettenbrücke Böhmens errichtet. Sie überspannte die Eger in 22 m Höhe. In den 1930er Jahren wurde sie durch eine Betonbogenbrücke ersetzt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die deutschen Einwohner enteignet und vertrieben.
Im Jahre 2006 wurde u. a. in Loket der James Bond-Film Casino Royale mit Daniel Craig gedreht.
Quelle: Wikipedia
more »
Loket (deutsch Elbogen) ist eine Stadt im Okres Sokolov (Karlovarský kraj), an der Eger (tschechisch Ohře) in Tschechien gelegen. Die gesamte historische Altstadt steht als Denkmalsreservation unter besonderem staatlichen Schutz. Wegen seines Stadtbildes wurde Loket auch oft als Böhmisches Rothenburg gerühmt. Die Stadt ist ein traditionelles Ausflugsziel der Kurgäste von Karlsbad.
Quelle: Wikipedia
more »
Chlum Svaté Maří
Staat: Tschechien Region: Karlovarský kraj Bezirk: Sokolov Fläche: 471 ha Geographische Lage: ♁50° 9′ N, 12° 33′ OKoordinaten: 50° 9′ 0″ N, 12° 32′ 38″ O | | Höhe: 539 m n.m. Einwohner: 292 (1. Jan. 2013) [1]
Chlum Svaté Maří, 1960–1990 Chlum nad Ohří (deutsch Maria Kulm) ist eine Gemeinde mit 282 Einwohnern in Tschechien. Der bedeutendste Egerländer Marienwallfahrtsort liegt drei Kilometer nördlich der Stadt Kynšperk nad Ohří (Königsberg a. d. Eger) links der Eger und gehört dem Okres Sokolov an. Die Katasterfläche beträgt 471 ha.
Geographie
Der Ort befindet sich am nördlichen Fuße des Kaiserwaldes in 539 m ü.M. Nachbarorte sind Bukovany und Dasnice im Osten, Horní Pochlovice und Kaceřov im Westen sowie Lítov und Habartov im Norden. Nördlich des Ortes erfolgte der Abbau von Braunkohle, dort ist heute eine Tagebaulandschaft. Geschichte
Kulm wurde 1341 erstmals urkundlich erwähnt, ist aber wahrscheinlich älter. Bereits seit dem 13. Jahrhundert existierte eine Holzkapelle mit einer Statue der Jungfrau Maria. An ihrer Stelle entstand um 1400 eine Holzkirche der Himmelfahrt der Jungfrau Maria und Maria Magdalena. Nachdem die Kirche 1429 von den Hussiten niedergebrannt worden war, ließ Heinrich von Reißengrün eine Kirche aus Stein errichten.
Im Laufe des 15. Jahrhunderts entwickelte sich Kulm zu einem Flecken. Der Ort kam in der Besitz der Kreuzherren mit dem Roten Stern, die eine Propstei errichteten. 1651 erhob ihn Erzbischof und Großmeister Ernst Adalbert von Harrach zum Marktflecken mit dem Recht zum Tragen eines eigenen Wappens. Durch den Erzbischof und Großmeister Johann Friedrich von Waldstein erfolgte die Erhebung der Pfarrei zur Propstei. 1666 errichteten die Kreuzherren mit dem Roten Stern südöstlich eine Kommende und 1690 begann der Bau der barocken Wallfahrtskirche. Vollendet wurde der Komplex Maria Kulm im Jahre 1728. Der alte Flecken Kulm wurde fortan als Rauenkulm bezeichnet. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wuchsen Maria Kulm und Rauenkulm zu einem Ort zusammen.
Die im Ort ansässigen Deutschen wurden 1945 enteignet und größtenteils vertrieben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche während der Herrschaft der Kommunisten stark vernachlässigt. Der offizielle Name des Dorfes wurde in Chlum nad Ohří geändert. Nach der Samtenen Revolution erfolgte die Wiederaufnahme der Marienwallfahrten durch Gläubige aus der Oberpfalz und Tschechien; es entstand ein Förderverein. Mit Unterstützung durch Spendengelder wurden in der Kirche zwischen 2001 und 2006 dringliche Reparaturen, u.a. an der Orgel, durchgeführt. Im Mai 2007 wurde ein Konzept zur Sanierung des stark sanierungsbedürftigen Gesamtkomplexes erarbeitet.
Sehenswürdigkeiten
barocke Wallfahrtskirche, 1690–1712 von Christoph Dientzenhofer erbaut, mit Gnadenbild von 1280, Fresken von Elias Dollhopf und dem Gnadenaltar von Karl Stilp aus dem Jahre 1730
Kapelle der Hilfreichen Jungfrau Maria auf dem Drsný vrch (Mariahilf-Berg).
Aussichtsturm auf dem Drsny vrch (Kulmberg) Söhne und Töchter des Ortes
Quelle: Wikipedia
more »
Many thanks for visit and like.
Ciao dall'Italia
Silvio
more »
Schönes Foto. LIKE +++++ Jürgen grüßt Dich aus Frankfurt am Main / Jürgen greets you from Frankfurt-upon-Main (Germany)
more »
Super fotografiert! Ein gelber Stern leuchte Dir! LIKE +++++ Jürgen grüßt Dich aus Frankfurt am Main / Jürgen greets you from Frankfurt-upon-Main (Germany)
more »