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Nördlichster Punkt der Schweiz - huch, da war ich ja noch gar nie.

Tolles Foto mit schönen Farben!

Grüsse Sunpixx

Not correct location of the resort

Der Kapuziner im Englischen Garten

1780 verlieh Fürst Joseph Wenzel von Fürstenberg die Burg und das Gut Wartenbergs seinem Geheimen Hofrat und Kammerpräsidenten Leopold von Lassolaye. Dieser baute das Schloss wie es bis heute noch steht. 1783 kaufte sich der Fürst Joseph Maria Benedikt das Gut und ließ auf der östlichen Seite des Berges einen Englischen Garten anlegen. Nach dem Tode des Fürsten fiel das Schloss an seinen Bruder, aber durch den feindlichen Einfall der Franzosen hatte er nie die Gelegenheit das Schloss zu betrachten, denn 1796 plünderten die Franzosen das Schloss, wobei auch der Garten verwüstet wurde. Nach dem Abzug der französischen Armee ließ der Bruder des verstorben Fürsten das Schloss nur notdürftig in Ordnung bringen. In den Jahren 1806 bis 1808 ließ man die Anlagen auf dem Wartenberg wieder herrichten. Durch besondere Verdienste eines fürstlichen Hofmarschalles und eines fürstlichen Leibarztes konnten sogar einige exotische Bäume angepflanzt werden, und der englische Garten blühte von neuem auf. 1833 wurde von höchster Stelle der Vorschlag von Dr. Rehmann für das Umbauen der Eremitage (Kapuziener-Haus) genehmigt. Der äußere Teil der Eremitage wurde abgerissen und neu gebaut.Das Dach entstand aus Stroh, der Dachvorsprung aus Stein und die Grotte blieb unverändert. Um auch die Jugend anzulocken und den Aufstieg zu bewältigen,wurde in dem eingezäunten Waldstück Rehe gehalten. Dazu erwartete den Wanderern eine Überraschung im Kapuzinerhaus. Außen schön verziert und mit Baumrinde beschlagen war es jedoch innen sehr finster. Unseren Vorfahren ist es zu verdanken, dass uns eine solche Grotte in der Kapuziner- Eremitage erhalten blieb, denn nur durch ihren verspielten Sinn wurde ein Englischer Garten mit einer Eremitage gebaut, die uns nun Einlicke in die Vergangenheit gewährt. Eine wirkliche Eremitage oder Einsiedelei existierte auf dieser bis um das Jahr 1700 baumlosen und dem Winde stark ausgesetzten Bergeshöhe allerdings nie. Quelle:www.historisches-geisingen.de

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