Michael Ohmsen
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Ich hinterlasse hier Zeitzeugnisse und deren Standorte und verbinde sie mit Wissenswertem, Tafeltexten, Inschriften etc in den Kommentaren: Freizeit nennt man das. *********************************** Here I present time captures including their locations, connecting them with valuable information and table texts, inscriptions, etc in the comments: this is known as leisure. ***********************************

Michael Ohmsen's conversations

Die beiden Steinkreuze standen früher an der Hochdorfer Straße in Alsheim-Gronau. Sie sind als Unfall- oder Sühnemale anzusprechen und erinnern an unbekannte Personen, die hier verunglückten oder einem Verbrechen zum Opfer fielen. Die Kreuze wurden von den Angehörigen der Toten oder dem Täter errichtet; sie sollten die Vorübergehenden auffsordern, ein Gebet für die plötzlich Verstorben zu sprechen. Entstanden sind die beiden Male zu unterschiedlichen Zeiten zwischen 1450 und 1550. (Quelle: Tafeltext)

Jüdischer Friedhof Kirchheim, bestehend seit 1887. Mögen die hier Bestatteten für alle Zeiten ungestört ruhen. (Quelle: Tafel)

1690 wurde Kirchheim niedergebrannt. 1729-1737: Wieder- bzw. Neuaufbau einzelner Häuser. 1740-1790: Hauptperiode des Wiederaufbaues des alten Ortskernes. Friedrich-Diffiné-Haus: 1737: Bau des Hauses durch Johann Valentin Petri als Gasthaus „Zum Engel“. 1775: Verkauf an Familie Blankenheim. 1779 Vererbung an Johann Adam Hammel. 1827: Vererbung an Franz Karl Zöller, anschließend durch Tausch an Johann Nikolaus Zöller. 1834: Verkauf an Familie Diffiné. 1844 Anbau von Scheune und Stallungen. Das letzte Glied der Familie, Frau Elise Friedrich, geb. Diffiné übergab das Haus 1936 schenkungsweise der Gemeinde Kirchheim an der Eck. 1955 Umbau und Einrichtung eines Kindergartens im Erdgeschoß. 1977 Umbau als Dorfgemeinschaftshaus und Einrichtung eines Ratsaales. 2000-2003 Umgestaltung zum Friedrich-Diffiné-Gemeindezentrum und Bürgermeisteramt. (Quelle: Tafel)

Ehemalige Eiche (Aiche) Eichung = Einstellung auf das richtige Mass. Hier wurden alljährlich vor Mariä Geburt – 8. Sept. – die Fässer, Behälter, Meß- u. Gewichtsgeräte von „allen wirthen, crämeren u. beckeren dahier“ durch den Stadtrat „besichtiget, approbirt und geeichet.“ „Auch müsen die benachbarthe orthe Weißheim aufm Sand, Großcarlebach, Dackenheim und Erpoltzheim ihre weineich auch alhier abholen.“ (Quelle: Tafel, Aus dem Stadtweistum von 1737)

Der Jurist, Schriftsteller und Journalist Hermann Sinsheimer ist am 6. März 1883 in diesem Haus geboren. Seine Leidenschaft für Theater und Literatur führte ihn vor 1933 zu Geltung und Ansehen im deutschen Kulturleben. Was er schrieb ist auch im Exil mitgeprägt von einer glücklichen Kindheit in Freinsheim. Fern der Heimat starb er 1950 in London. (Quelle: Tafel)

Protestantische Kirche: Der Kirchenbau, ursprünglich eine einfache Dorfkirche, wurde 1717 vollendet. Im Jahr 1857 erfolgte der Umbau der Kirche zu ihrer heutigen Form: ein Hallenbau mit Empore, einem Dachreiter mit achteckiger Glockenstube und einer zwiebelförmigen Kuppel. In den Jahren 1994 bis 1995 wurde das Gebäude grundlegend renoviert. Die Kegelladenorgel mit fünf Registern wurde 1875 von E.F. Walcker & Cie in Ludwigsburg gebaut. (Quelle: Tafel)

Ehemaliger Schlosspark: 1720: Anlage eines Lustgartens unter hinter dem Schloss Unterhof. 1783: Umgestaltung der Parkanlage im Englischen Stil durch den Gartenarchitekten Friedrich Ludwig von Sckell, welcher auch den Englischen Garten in München entworfen hat. 1800: Es entstehen Fabrikgebäude. 1982: Auf der Fläche des ehemaligen Parks entstehen Altenwohnheim, Amtsgericht und Parkplätze. Stadtverwaltung Grünstadt. (Quelle: Tafel)

900: Erbauung der ersten Martinskirche auf dem Königlichen Hofgut. 1121: Erste urkundliche Erwähnung. 1494: Errichtung eines gotischen Neubaus, Steintafel an der Ostseite der Kirche wird angebracht. 1555: Erster Lutherischer Gottesdienst. 1616-1618: Neubau des gotischen Turmes bis zur heutigen Galerie. 1689: Zerstörung des Gotteshauses im Pfälzischen Erbfolgekrieg. 1727-1736: Errichtung des jetzigen Kirchenschiffes durch Georg Hermann Graf zu Leiningen-Westerburg. 1743: Erhöhung des Turmes und Gestaltung des jetzigen Barockhelmes. 1942: Am Nikolausabend brennen Kirchenschiff und Turm nach einem englischen Fliegerangriff vollständig aus. 1951-1954: Wiederaufbau des Kirchenschiffes. 1961-1963: Wiederaufbau des Turmes. 1986: Umfangreiche Renovierungen im Kircheninnern und am Turm. (Quelle: Tafel)

Altes Rathaus: 1600: Erbauung am alten Marktplatz, dem damaligen Mittelpunkt des Fleckens Grünstadt. Im Untergeschoss befand sich bis 1911 die Markthalle. 1906-1911: Umbau mit Errichtung eines Rathaussaales und Versetzung des Uhrturmes in den Dachfirst. 1944: Teilweise Zerstörung durch Fliegerbomben am Weihnachtsabend. 1951: Wiederherstellung und umfangreiche Renovierung. 2002: Eröffnung des Heimatmuseums. 2006-2009: Grundlegende Sanierung. 2009: Wiedereröffnung des Heimatmuseums. 2010: Eröffnung der Touristinfo der Stadt Grünstadt und des historischen Ratssaales als Trauzimmer. Stadtverwaltung Grünstadt. (Quelle: Tafel)

Friedenskirche: 1740: Errichtung der Kirche der reformierten Gemeinde Grünstadt. 1818: Seit der Union der beiden Konfessionen als ‚Friedenskirche’ (Concordienkirche) bezeichnet. 1913: Nur noch Bezeichnung als Friedenskirche. 1952 u. 1993: Umfangreiche Renovierungsarbeiten im Innern und an der Gebäudefassade. Stadtverwaltung Grünstadt. (Quelle: Tafel)

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