Michael Ohmsen
photos
on Google Maps
views
Ich hinterlasse hier Zeitzeugnisse und deren Standorte und verbinde sie mit Wissenswertem, Tafeltexten, Inschriften etc in den Kommentaren: Freizeit nennt man das. *********************************** Here I present time captures including their locations, connecting them with valuable information and table texts, inscriptions, etc in the comments: this is known as leisure. ***********************************

Michael Ohmsen's conversations

Burg Berwartstein wird ausschließlich durch privates Engagement mit hohem Kostenaufwand unterhalten. Ihre Spende würde eine Hilfe sein, die Burg auch weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Danke für Ihre Großzügigkeit. Die Verwaltung. (Quelle: Tafelaufschrift)

Legende der Burg Frankenstein: 1146 Erste urkundliche Erwähnung eines Ritters von Frankenstein. 1237 Die Burg Frankenstein wird erstmals als Eigentum der Grafen von Leiningen bezeichnet. 1251 Grenzbeschreibung der Vogtei Frankenstein. Die Ritter Johannes u. Friedrich von Frankenstein bestätigen den Abt des Klosters Limburg als ihren Lehnsherrn. 1268 Johannes von Frankenstein gilt als Vasall des Bischofs von Speyer. 1291 Originaldarstellung des Siegels von Johannes von Frankenstein. 1304 Abt Johannes u. der Konvent des Klosters Limburg erklären, dass der Burgbezirk u. die Dörfer Frankenstein, Weidenthal u. der Hof im Schliertal Eigentum der Abtei sei. Die Grafen v. Leiningen tragen nur die innerhalb der Vogtei liegende Burg vom jetzigen und den vorherigen Äbten zum Lehen. Die Ritter Wilhelm, Johannes u. Friedrich von Frankenstein tragen den Felsen u. Turm vom Grafen Friedrich zu Afterlehen, wie bereits ihre Vorfahren. 1340 Das Geschlecht der Frankensteiner gilt als im Mannesstamm ausgestorben. 1350 Der Begründer der Linie Leiningen-Rixingen, Graf Fritzmann, verpfändet an Cuno von Falkenstein, Domherr zu Mainz, um 600 Goldgulden die Hälfte an Schloss und Tal Frankenstein, mit dem Recht der Wiedereinlösung um 300 Goldgulden nach dem Tode Cunos. 1390 Johann Graf zu Leiningen verpfändet Diether von Inseltheim ein Viertel an der 2. Hälfte von Burg Frankenstein mit Zustimmung des Abtes von Limburg. 1414 Johann von Leiningen-Rixingen u. Gemahlin Else von Lützelstein verkaufen Frankenstein zusammen mit Dörfern u. Gerichten um 5000 rheinische Goldgulden an Emich VI von Leiningen-Hardenburg u. Philipp von Nassau-Saarbrücken, wie es dem Ritter von Inseltheim verpfändet war. 1418 Die drei adeligen Käufer teilen Burg u. Grundbesitz gerecht untereinander auf. 1448 Die Burgherren bewehren die Feste mit Feuerwaffen (Harkebüchsen). 1512 Graf Emich VIII verfällt der Reichsacht. Während der Dauer der Reichsacht nehmen die Kurpfalz u. Graf von Nassau-Saarbrücken den leiningischen Teil von Frankenstein in Besitz u. Verwaltung. Im Jahr 1518 wird die Reichsacht aufgehoben. 1549 Der Anteil des verstorbenen Ritters von Einselthum an der Herrschaft Frankenstein geht über an dessen Neffen Hans von Wallbrunn. 1562 Reparaturarbeiten an Bergfried, Mauerhaus und Dach. 1586 Gegen den Widerstand des Abtes des Klosters Limburg verfügt Johannes Engel, Befehlshaber zu Frankenstein, den Abriss des baufälligen Turmes der Burg. Der wallbrunnische Gebäudeteil der Feste ist als noch bewohnbar beschrieben. 1602 Suche nach einem Schatz im Inneren der Burg. 1621 Einnahme der Burg durch spanische Truppen unter General Ambrosius Spinola. 1706 Der Anteil der Grafen von Nassau-Saarbrücken an der Herrschaft Frankenstein fällt durch Gütertausch an die Kurpfalz. 1788 Nach Beendigung eines Prozesses vor dem Reichskammergericht geht der Anteil der Freiherren von Wallbrunn tauschweise an den Grafen von Sickingen über. Von diesem gelangen die Objekte an den Fürsten von Leiningen-Hardenburg. 1883 Umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Burgruine. 1988 Weitere Erhaltungsmaßnahmen seitens des Landes Rheinland-Pfalz gegen Ende des 20. Jahrhunderts. Letztmalige Restaurierung der Burg Frankenstein. (Quelle: Tafel)

Hier ruht Friedrich Graf v. Einsiedel, churfürstl.-sächs.-Cammerjunker und Sous-Lieutenant im Chzevau-Leg. Regiment Herzog Carl v. Curland, geb. 29.2.1772 auf Schloss Wolkenburg in Sachsen, gest. 30.11.1793 in der Schlacht bei Kaiserslautern. Das Grabmal wurde erstellt im Jahr 1821 durch den Steinmetz Donie aus Kirchheimbolanden. (Quelle: Tafelaufschrift)

An dieser Stätte wurde am 21. April 1861 der Pfälzer Turnerbund gegründet. (Quelle: Tafelaufschrift)

Verfolgt und ermordet: Gebhardt Rosa *1892, Hene Dora *1898, Hene Flora *1898, Hene Isidor *1885, Hene Johanna *1886, Hene Sigmund *1894, Hene Sonja *1932, Hirsch Anna *1890, Hirsch Sidmund *1884, Kuhn Betty *1876, Kuhn Max *1874, Loeb Lilly *1888, Loeb Leo *1881. (Quelle: Tafel)

Interesting, beautiful photo

YSL

Best greetings, Dana

Der jüdische Friedhof ist Teil des kommunalen (christlichen) Friedhofs und befindet sich hinter der Friedhofshalle. Die idyllische Naturbelassenheit kann nicht über die erkennbare Verwahrlosung des Geländes hinwegtäuschen, die im Gegensatz zu dem gepflegten, christlichen Teil des Friedhofs steht. Die gelungene Auslöschung der Gegenwart des Judentums in der Gegenwart, mit diesem Eindruck ziehe ich weiter durch das Rheinhessische Hügelland, Land der neureichen Windoligarchen.

I see that the subject is on a roundabout, I am moderator in the group "rondabouts" do you want me to send you an invitation for this group.

Rätselhafte Zeitzeichen. Leopold Seeh – der erste Heimatforscher Hochspeyers. Der jüdische Kaufmann und Heimatforscher Leopold Seeh wurde am 07.06.1873 in Hochspeyer geboren. Aus seiner Ehe mit Johanetta Rubel gingen 4 Kinder hervor, die selbst jedoch keine Nachkommen hatten. See betrieb in der Trippstadter Straße einen Laden und war Vertragshändler der Pfaff-Nähmaschinenfabrik Kaiserslautern. Neben politischen Tätigkeiten agierte er in Pfälzerwald- und Gesangsverein. Seeh begann Ende der 1920 Jahre, eine Ortschronik niederzuschreiben. Weitere Aufzeichnungen bildeten die Grundlage des heutigen Historischen Wanderweges. Jedoch waren seine Aktivitäten in nationalsozialistischer Zeit unerwünscht. Leopold Seeh starb am 09.05.1937. Noch heute erinnert das Grab auf dem Friedhof an den heimatverbundenen Hochspeyerer. (Quelle: Tafeltext)

Heinrich-Fischer-Eiche im Gedenken an den Lehrer und Bürgermeister 1894-1966, gepflanzt 1976. (Quelle: Tafeltext auf dem Heinrich-Fischer-Stein)

Tags

Friends

  • loading Loading…

 

Michael Ohmsen's groups