Michael Ohmsen
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Ich hinterlasse hier Zeitzeugnisse und deren Standorte und verbinde sie mit Wissenswertem, Tafeltexten, Inschriften etc in den Kommentaren: Freizeit nennt man das. *********************************** Here I present time captures including their locations, connecting them with valuable information and table texts, inscriptions, etc in the comments: this is known as leisure. ***********************************

Michael Ohmsen's conversations

Hier wohnte

Josef Katz, JG. 1870, deportiert 1940, Gurs, ermordet 1943, Auschwitz

Thekla Katz geb. Teutsch, JG. 1881, deportiert 1940, Gurs, tot 14.12.1940

Hier wohnte

Ludwig Levy, JG. 1878, deportiert 1940, Gurs, ermordet 1942, Ausschwitz

Barbara ‚Blüta’ Levy, JG. 1880, deportiert 1940, Gurs, ermordet 1942, Auschwitz

Helene Rosenstiel, JG. 1889, deportiert 1940, Gurs, ermordet 1942, Auschwitz

Julius Levy, JG. 1886, deportiert 1940, Gurs, ermordet 1942, Auschwitz

Elsa Levy geb. Rosenstiel, JG. 1894, deportiert 1940, Gurs, ermordet 1942, Auschwitz

Helmut Levy, JG. 1925, deportiert 1940, Gurs, 1942 Auschwitz, Todesmarsch 1945, tot im KZ Buchenwald

An der Stelle der römischen Markt-Basilika erbaute um 600 Königin Brunichildis die erste fränkische Bischofskirche St. Peter als Mittelpunkt des Bistums Worms. Nach dem Jahre 1000 begann Bischof Burchard den Neubau des Domes, der 1018 geweiht wurde. Auf seinen Fundamenten wurden unter den salischen Kaisern der Ostchor und unter den hohenstaufischen Kaisern der Westchor in ihren heute noch bestehenden Formen erneuert. Ihre Weihedaten 1110 und 1181 sind überliefert. Um 1250 wurde das romanische Südportal als Portal der triumphierenden Kirche in gotischem Stil neu gestaltet. Im 14. und 15. Jahrhundert folgte der Anbau der Kapellen. Der 1472 eingestürzte Nordwestturm wurde in gotischer Form wiederaufgebaut. Umfassende Renovierungen 1890-1930 und nach den schweren Schäden durch die Fliegerbomben des Jahres 1945. (Quelle: Tafel am Eingangsportal)

Den Grundstein dazu legte am 12. Juli, Morgens 7 Uhr, der Kaiser Konrad II. der Salier, der am selben Tage, Mittags 1 Uhr, auch den Grundstein zum Dome in Speyer legte. Die Abtei wurde niedergebrannt am 30. Aug. 1504 in einer Fehde zwischen Kurpfalz u. Leiningen, unvollständig erneuert 1554, von 1574 an aber dem Verfalle überlassen. 1843 kam sie in den Besitz der Stadt Dürkheim und wurde auf Kosten derselben von Gartendirector Metzger aus Heidelberg mit einer Anlage umgeben. (Quelle: Tafel an der Limburg)

Ältestes erhaltenes Gebäude und bedeutendstes Baudenkmal der früheren Hauptstadt der Kurpfalz. Errichtet unter Kurfürst Johann Wilhelm von J.G. Haggenmiller 1700-1711. Als Rathaus genutzt 1705-1910. Im II. Weltkrieg bis auf die Fassaden zerstört. Wiederaufbau 1952-1954, renoviert 1985-1987 durch das städtische Hochbauamt. Quelle: Tafel)

‚Das Rad’ von Morice Lipsi, geb. 1898 (Quelle: Tafel)

Erstmals erwähnt 808 als Martinskirche seit 1556 protestantisch. Zerstört durch Hochwasserkatastrophe 1824. Neuaufbau 1830. Zerstört durch Explosionskatastrophe 1921. Wiederaufbau 1923. Zerstört im II. Weltkrieg 1943. Wiederaufbau 1952. (Quelle: Tafel an der Auferstehungskirche)

Der Wasserturm wird heute als Löschwasserrückhaltekessel genutzt

Der Pfälzer Bote meldet 1907: „Der Wasserturm wird in nicht allzu langer Zeit erstellt sein; gegenwärtig arbeitet man an der Verdachung ......“. Erst im Juni 1906 waren die Bauarbeiten an die Eppelheimer Firma Stephan und Schneider vergeben worden. Am 3. März 1907 wurde der Wasserturm in Betrieb genommen. Der Betrieb wurde am 27. April 1983 eingestellt. Gesamthöhe mit Spitze 47,60 m – Turmhöhe ohne Spitze 43,30 m – Höhe des Sandsteinmauerwerkes 11,00 m – Höhe des Backsteinmauerwerkes 18,00 m – Höhe des oberen Aufbaus, in dem sich der Wasserbehälter befindet 5,50 m – Höhe des Dachaufbaus 8,80 m – Spitze 4,30 m – Fassungsvermögen 220 m³ (220.000 Liter Wasser!) – Durchmesser in Bodenhöhe 10,05 m – Umfang des Turms in Bodenhöhe 31,50 m – Umfang des Sockwerkes in dem sich der Wasserbehälter befindet 30,00 m – Umfang unterhalb des Wasserbehälters 17,00 m. Heute als Standesamt genutzt. (Quellen: Tafel am Wasserturm)

Rathaus Seckenheim Ein Rathaus an dieser Stelle wurde als Gerichtshaus schon 1463 erwähnt. Der vordere Teil des heute mit Arkaden versehenen Gebäudes wurde 1718 errichtet. 1811 wird am Rathaustürmchen neben St. Aegidius-Turmuhr eine zweite öffentliche Uhr montiert. 1829 wurde das Gebäude zur Neckarseite um einen Anbau erweitert und erhielt die heutige Form. 1900 schloss man die beiden Toreinfahrten von den Planken her und auch das Ausfahrttor auf der Rückseite in Richtung Mannheim, um die ebenerdige Unterstellmöglichkeit für Gemeindechaise und Feuerwehrspritze in Büroräume umzuwandeln. Nach dem heftig umstrittenen Eingemeindebeschluss, fand 1930 im großen Ratssaal, heute Hauptraum der Bücherei im 1. OG, die letzte Versammlung des Gemeinderates der bis dahin 1.200 Jahre lang selbständigen Gemeinde Seckenheim statt. 1977 wurde das Haus renoviert und mit einem sechs Bogen umfassenden Arkadengang versehen. Dadurch konnten die Fußgänger diese Engstelle an der Hauptstraße sicherer passieren. Von 2007 bis 2009 erfolgte die Generalsanierung, aus der auch die jetzige Farbfassung von Gebäude und barocker Madonna stammt. Das Rathaus hat keine behördliche Funktion mehr, es gehört der Stadt Mannheim. (Quelle: Tafel)

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