Michael Ohmsen
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Ich hinterlasse hier Zeitzeugnisse und deren Standorte und verbinde sie mit Wissenswertem, Tafeltexten, Inschriften etc in den Kommentaren: Freizeit nennt man das. *********************************** Here I present time captures including their locations, connecting them with valuable information and table texts, inscriptions, etc in the comments: this is known as leisure. ***********************************

Michael Ohmsen's conversations

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Rätselhafte Zeitzeichen. Leopold Seeh – der erste Heimatforscher Hochspeyers. Der jüdische Kaufmann und Heimatforscher Leopold Seeh wurde am 07.06.1873 in Hochspeyer geboren. Aus seiner Ehe mit Johanetta Rubel gingen 4 Kinder hervor, die selbst jedoch keine Nachkommen hatten. See betrieb in der Trippstadter Straße einen Laden und war Vertragshändler der Pfaff-Nähmaschinenfabrik Kaiserslautern. Neben politischen Tätigkeiten agierte er in Pfälzerwald- und Gesangsverein. Seeh begann Ende der 1920 Jahre, eine Ortschronik niederzuschreiben. Weitere Aufzeichnungen bildeten die Grundlage des heutigen Historischen Wanderweges. Jedoch waren seine Aktivitäten in nationalsozialistischer Zeit unerwünscht. Leopold Seeh starb am 09.05.1937. Noch heute erinnert das Grab auf dem Friedhof an den heimatverbundenen Hochspeyerer. (Quelle: Tafeltext)

Heinrich-Fischer-Eiche im Gedenken an den Lehrer und Bürgermeister 1894-1966, gepflanzt 1976. (Quelle: Tafeltext auf dem Heinrich-Fischer-Stein)

Alte Waschbank, Wehr am Birnbach: In früheren Jahren wurde die Wäsche an der Waschbank im Birnbach gewaschen am am Bachrand zum Bleichen und Trocknen ausgebreitet. Der breit gestaute Birnbach diente den Kindern als Spiel- und Schwimmstätte. Das Gewässer war nicht verrohrt, sondern führte offen durch die heutige Bachgasse. Die Waschbank wurde 1993 an historischer Stätte neu errichtet. (Quelle: Tafel)

Rathaus 1558: Das Rathaus ist das älteste und zweifellos auch das baugeschichtlich bedeutendste Gebäude von Ilbesheim. Es wurde 1558 errichtet. Charakteristisch ist die offene Halle im Erdgeschoss, deren von Bögen durchbrochene Seitenwände aus rotem Sandstein bestehen. Ein dicker Balken, der auf zwei Sandsteinpfeilern aufliegt, trägt die Hallendecke. Die Obergeschosse sind in Fachwerk ausgeführt. Der Zugang dorthin führte früher über eine äußere Wendeltreppe an der Nordwand. Die Ausbuchtung für diese Treppe ist noch zu erkennen. An der Westseite des Untergeschosses befindet sich ein Relief aus rotem Sandstein mit dem Wappen der Herzogtums Pfalz-Zweibrücken, zu dem Ilbesheim fast vierhundert Jahre gehörte. An der Ostseite erinnert eine Tafel an den so genannten Ilbesheimer Vertrag. (Quelle: Tafel)

Während des Spanischen Erbfolgekrieges (1701-1714) trat Ilbesheim in die Weltgeschichte ein. König Josef I. war mit einer gefederten Kutsche, deren Verdeck sich öffnen und schließen ließ – genannt „Landauer“ – von Wien nach Ilbesheim gekommen, um die Belagerung Landaus, das von den Franzosen besetzt war, zu verfolgen. Das Rathaus wurde sein Hauptquartier und das gegenüberliegende Haus seine Wohnung. Da er auf der Wendeltreppe des Rathauses belästigt wurde, baute man eine Holzbrücke, welche die beiden Häuser miteinander verband (Einschnitte im Fachwerk zeigen es). Im Rathaus wurde am 7. November 1704 der so genannte Ilbesheimer Vertrag zwischen Josef I. un der bayerischen Kurfürstin Theresia Kunigunde abgeschlossen. Der Vertrag sollte den Krieg zwischen Bayern und Österreich beenden. Er hatte jedoch nur etwa ein halbes Jahr Bestand. Auf der Steintafel steht: „Im Gemeindehaus zu Ilbesheim hatte während der Belagerung von Landau durch die deutschen Reichstruppen im Jahre 1704 der röm. König Josef I. sein Hauptquartier aufgeschlagen. Daselbst wurde auch am 7. November desselben Jahres zwischen diesem Fürsten und der damaligen Churfürstrin, Regentin von Bayern Therese Kunigunde, der nach Ilbesheim genannte Vertrag abgeschlossen, welcher die Verhältnisse zwischen Bayern und Österreich feststellte bis zur Wiederherstellung des früheren Zustandes durch den Frieden zu Rastatt.“ (Quelle: Tafel)

Anm.: Bildmitte, halb umgestürzt: Toni Victor geb. Gruenbaum, 1888-1918

Anm.: Am 28. Tischri 5722 (19. Okt. 1964) wurden von dieser Stelle die sterblichen Überreste von Moses Hess und seiner Eltern nach Ereth Israel überführt.

Jüdischer Friedhof Köln-Deutz: Begräbnisplatz der Deutzer und Kölner Juden zwischen 1695 und 1941 mit etwa 5.500 Gräbern. Erweiterungen um 1880 und 1910. 1989 wurde der Friedhof unter Denkmalschutz gestellt. Der Friedhof ist geschlossen, kann jedoch im Rahmen von Führungen und nach Rücksprache mit der Friedhofsverwaltung der Synagogen-Gemeinde Köln besichtigt werden (außer an Schabbat und jüdischen Feiertagen). Diese Tafel wurde von der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. in Köln anlässlich des 200. Geburtstages von Moses Hess sel. A. (1812-1875) gestiftet. Betreten des Friedhofs auf eigene Gefahr ! Die Synagogen-Gemeinde Köln haftet nicht für eventuell eintretende Schäden ! Synagogen-Gemeinde Köln, Ottostr. 85, 50823 Köln, Tel.: 0221-71662-0, Friedhofsverwaltung Tel.: 0221-508119. (Quelle: Tafel)

Im Jahre 1915 wurde anlässlich des Brückenbaues die nach dem grossen Eisgang des Jahres 1786 an der Freiheit wieder aufgebaute Deutzer Synagoge an diese Stelle verlegt. Am 9.11.1938 wurde die Synagoge ebenso wie die mit ihr verbundene Religionsschule zerstört. (Quelle: Tafel)

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