Dampfgespenst
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Dampfgespenst's conversations

Da ist niemand für zu erschlagen. Die QM ist einfach riesen groß, und immerhin noch einigermaßen schön gebaut. Doch die beiden Schlepper Tiger (1910) und Claus D. (1913) haben nach all dem Erlebten eine Seele. Ich fuhr diese Fahrt als Maschinist auf dem Claus D. und erinnere mich noch gut, die Nacht durchgemacht zu haben, um den Kessel anzuheizen, damit wir morgens um 4:00 Uhr ablegen konnten, um der QM entgegen zu fahren... Soweit ich weiß, war das 2004 das erste Mal, als die QM in Hamburg war. Da war es noch ein sensationelles Ereignis. Inzwischen ist sie ja regelmäßig in Hamburg, und man gewöhnt sich allmählich an den Anblick.

Moin, Moin Stoomgek,

Dank dir. Vieles ist mir auch bekannt, schön dass du das noch einmal so zusammengefasst hast...

Mein Bruder hat noch ein Zeugnis von der Schule "Amalie-Dietrich-Weg" - ist halt auch älter.

Schöne alte Fotos von dem Barmbek/Dulsberg-Nord - Teil. Super.

VG HaHeBa

Der Alte Teichweg an der Ecke Haderslebenerstraße wie er sich vor dem zweiten Weltkrieg zeigte. Die Häuser auf der rechten Seite sind bis heute unverändert erhalten geblieben. Die auf der linken Seite wurden allerdings vollständig zerstört. Nur noch auf Teilen der Grundmauern baute man nach dem Krieg die uns heute bekannten Häuser wieder auf. Rechts mündet der Tondernstieg. In der Häuserecke war früher schon ein kleiner Laden, wie es sich bis heute gehalten hat. Weiter hinten sieht man die Schornsteine der 1912 gebauten Müllverbrennungsanlage. Die Ver- und Entsorgung der Müllverbrennungsanlage erfolgte Mittels Schuten über die Alster und dem Osterbekkanal.

Weil in den frühen 20'er Jahren mehr und mehr Wohnhäuser für Arbeiter auf dem Dulsberg errichtet wurden begann 1928 der Bau einer neuen Schule, um dem Bedarf an neuen Schulplätzen gerecht zu werden. Die 1930 fertiggestellte Amalie-Dietrich-Schule hatte ihre Pforten am Amalie-Dietrich-Weg, der hier auf diesem Bild noch schwach zu erkennen ist. In den 60'er Jahren wurde das Schulgebäude um einen Pavillon erweitert, um Platz für weitere 12 Schulklassen zu gewinnen. Der Amalie-Dietrich-Weg wurde zum zweiten Schulhof, der sich bis an die Habichtstraße erstreckte. Entlang der Adlerstraße steht nun der "neue" Pavillon Bau, der sich ebenfalls bis zur Habichtstraße erstreckt. Die Adlerstraße wurde im Bereich der Schule zum Fußgängerweg. Nur bis zum Elise-Lensing-Weg ist sie mit Kraftfahrzeugen befahrbar. Eine kurze Fortsetzung über den Elise-Lensing-Weg gilt heute als Lehrer-Parkplatz. Seither ist das Schulgelände über den Schulhof, also der ehemaligen Einfahrt des Amalie-Dietrich-Wegs vom Lämmersieth aus erreichbar. Uns so heißt die Schuhle seit den 60'er Jahren "Schule Lämmersieth".

Entlang der barmbeker Seite des Osterbekkanals verläuft die Adlerstraße. Der Kanal trennt die Stadtteile Barmbek und Wandsbek (Dulsberg) voneinander. Am rechten Bildrand sieht man die Turnhalle und einen Teil des Hauptgebäudes der Amalie-Dietrich-Schule, die später in "Schule Lämmersieth" umbenannt wurde. Die Wiesenflächen, die das Ufer des Kanals bilden sind gerade frisch erschaffen. Vorher war der Kanal an dieser Stelle wesentlich breiter, und es grenzte jeweils eine steile, tiefe und abgezäunte Uferböschung an den Straßen Augustenburger Ufer und Adlerstraße.

Hallo Stoomgek, ich war in den Achtzigerjahre öfter zu Erprobungen von Navigationsgerät an Bord. Diese Fahrt ist mir so gut in Erinnerung, weil wir fast eingefroren wären. Heute fährt die Gauss unter Gibraltar Flagge. Es gibt noch ein Foto von dieser FAhrt.

Grüße, Lutz

Am 13. Juli 2010 wurde der inzwischen sehr verfallene Dampfer nach 41 Jahren an Land durch einen Schwerlastkran auf einen Tieflader gehoben. Der Hamburger Verein Alsterdampfschiffahrt e.V. kaufte das Schiff aufgrund seines geschichtlichen Hintergrundes und um es vor der Verschrottung zu bewahren. Der Dampfer wurde nach Dresden auf eine Werft transportiert, um dort originalgetreu restauriert und in den Zustand von 1902 als Hamburger Alsterdampfer NIXE zurückgebaut zu werden. Dann soll das Schiff als ältestes betriebsfähiges Dampfschiff, getrieben durch eine richtige Dampfmaschine und einem mit Koks befeuerten Kessel nach Hamburg zurückkehren. Nach knapp 90 Jahren an anderen Orten soll sie wieder auf der Alster den Fahrbetrieb als lebendiges Museumsschiff aufnehmen, und Zeuge längst vergangener Zeiten werden.

Am 18.04.1969 wird der Dampfer durch ein sowjetisches Räumfahrzeug aus dem Wasser an Land gezogen. Die DORA wird an diesem Platz 41 Jahre lang an Land liegen.

Die DORA wird zu dieser Zeit zum bekantesten und beliebtesten Ausflugslokal der Region. Der alte Dampfer wird zu einer Schiffsgaststätte umgebaut.

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