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Wohin man blickt: Bürgerwindparks. Die heißen so, weil die Bürger zwar keinerlei Nutzen davon haben, aber maximale Belastungen und Kosten.

Während Klimaforscher, Politik und Medien unermüdlich vor der globalen Erwärmung und den Folgen der angeblich heraufziehenden Klimakatastrophe warnen, friert man sich in SH den Bürzel ab. Nicht einmal auf den Klimawandel ist Verlaß.

21 Wanderer mit Melusine. Das Interesse ist ungebrochen. Die Idee, aus der Grünkohl- demnächst eine Spargelwanderung zu machen, fand vorläufig keine Mehrheit.

Zehn Windräder bilden diesen Bürgerwindpark. Neun davon gehören einem Großinvestor; an einem konnten sich die Bürger der anliegenden Gemeinden beteiligen. Einige haben investiert und hoffen auf gute Renditen. Alle anderen zahlen den höheren Strompreis und sind also auch beteiligt.

Und dann sind da noch die unmittelbaren Anlieger. Die konnten weder einen Seeadlerhorst vorweisen noch einen Wachtelkönig oder eine Feldhamsterpopulation. Dat kummt dorbi rut.

Über diese schmale Straße kommen die Grünkohlwanderer immer. Besonders gerne bei dem Wetter, das sich inzwischen zu einer festen Größe entwickelt: Bedeckung 4/8, frischer Südwest,angenehme Temperaturen. Trockenes Geläuf. Vorbei ist die Zeit der Matsch- und Schneewanderungen.

Im Herrenhaus des Gutes Damp genossen wir die Gastlichkeit, tauschten Erfahrungen und Einsichten aus und festigten den Zusammenhalt. Eine gelungene Veranstaltung in bester Tradition, die 2016 fortgeführt wird.

Die Hunde waren diesmal fotoscheu. Das wird nächstes Jahr besser.

Wenn irgendwo noch Platz ist für Windräder, dann werden dort auch welche aufgestellt. In diesem Falle haben sich die Investoren die Baugenehmigung vor Gericht erstritten.

Nun stehen dort 42 Windräder, die manchmal Strom erzeugen, manchmal nicht. Je nach Wetter.

Vor Baubeginn mußten übrigens die Wege befestigt werden. 14000 Tonnen Schotter und Sand wurden aufgeschüttet, gaben die Investoren mit Stolz bekannt.

Diese Grünkohlwanderung lebt auch nach 30 Jahren, nicht nur bei sonnigem Wetter. Wie immer startete die Wanderung am ehemaligen Marinestützpunkt Olpenitz und endete auf Gut Damp, diesmal in der besonderen Atmosphäre des Herrenhauses, wo die Gruppe durch einige Lahme und Fußkranke aufgefüllt wurde. Unter den Wandgemälden, die auf den möglichen Besuch Peters des Großen auf Gut Damp hinweisen, ließ man sich Grünkohl mit allen Zutaten munden. Es gab interessante Gespräche über das Gestern und das Heute. Und nun gehen wir gemeinsam ins nächste Grünkohlwanderjahrzehnt.

Im Jahre 2000 kündigte der bekannte Klimaforscher Professor Latif in einem SPIEGEL-Interview an: "Winter mit starkem Frost und viel Schnee ... wird es in unseren Breiten nicht mehr geben."

Frost und Schnee im Frühling hat er nicht ausgeschlossen.

Unerbittlich schlägt der menschengemachte Klimawandel zu. Demnächst wird es wärmer. Vielleicht.

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