Immanuel Giel
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Immanuel Giel's conversations

2009 schaffte es die CDU, wieder einmal eine(n) Ortsvorsteher(in) zu stellen. Eines ihrer wichtigsten Anliegen war offensichtlich, den Bürgersaal nach einem Parteigenossen "Julius-Tatterich-Saal" zu benennen. Meiner Ansicht sollte niemals (never ever) irgendetwas nach Personen benannt werden. Zum Einen sind diese Namen meistens umständlich, zum Anderen können die Namensgeber irgendwann einmal in Ungnade fallen. Stellt euch mal vor, Tatterichs Onkel hatte einen Schäferhund, der bei der Waffen-SS diente. Freunde, dann müsst ihr den Saal aber rasch wieder umbenennen!
Meine Bitte an alle Parteien von links nach rechts und von oben nach unten: Lasst endlich den Unfug, Gebäude, Straßen, Plätze und Brücken nach euren Langweilern zu benennen! Danke.

Die katholische Schutzengelkirche wurde zwischen 1894 und 1897 im neugotischen Stil erbaut und bot bei der Eröffnung 1.240 Plätze. Seitdem wurde sie aber mehrfach umgestaltet.

Der Grabspruch auf Kotzebues Grab lautet:

DIE WELT VERFOLGT’ IHN OHN’ ERBARMEN
VERLÄUMDUNG WAR SEIN TRÜBES LOOS
GLÜCK FAND ER NUR IN SEINES WEIBES ARMEN
UND RUHE IN DER ERDE SCHOSS
DER NEID WAR IMMER WACH IHM DORNEN HINZUSTREUEN
DIE LIEBE LIES IHM ROSEN BLÜHEN
IHM WOLLE GOTT UND WELT VERZEIHEN.
ER HAT DER WELT VERZIEH’N.“

Der Grundriss von St. Konrad basiert auf einer Ellipse, über deren östlichen Brennpunkt sich der Turm erhebt.
Unter dem hier halboffenen Turm steht der Altar, um den das Gestühl gruppiert ist. Einziger Schmuck bei der Eröffnung war das Hängekreuz über dem Altar.
Die Decke ist mit Rauten kassettiert. An den Wänden ist der Sichtbeton erkennbar.

Starke witterungsbedingte Schäden an der ursprünglich aus Sichtbeton erbauten Kirche machten 1982 eine umfassende Sanierung notwendig. Schiff und Turm wurden mit silbermetallicfarbenem Aluminium verkleidet. Der ursprüngliche Sichtbeton ist nur noch im Innenraum zu sehen.
Die Fassade ist gezackt mit radial angeordneten Betonscheiben und quergestellten Fenstern aus Spiegelrohglas. Das zur flachen Kuppel gewölbte Dach war nicht zu berechnen, sodass ein Plexiglasmodell gebaut wurde, das man Belastungstests unterzog.
Der 46 Meter hohe Turm erhebt sich über dem östlichen Ellipsen-Brennpunkt.

The eccentric Thomas Tresham (1545–1605) was also known as "Thomas the Builder" because of his passion for unusual buildings. As a Catholic at a time of religious persecution, he was to spend long periods in prison for his beliefs. Unable to openly practise his faith, he encoded symbols of it into his buildings. His belief in the Holy Trinity is represented everywhere in the Lodge by the number three. The building has three floors, upon a basement, and a triangular chimney. Three Latin texts, each 33 letters long, run around the building on each facade.
The stone used for the construction was alternating bands of dark and light limestone.

Dark Age invaders came next and founded the Danish settlement of "Rodewell" or "place of the red well", presumably so-called because of the area's many freshwater springs coloured red by iron and other minerals.

Die Arbeiter zogen pro Tag etwa 5,50 Meter eines Brückenpfeilers hoch. 24 Männer mussten acht Stunden lang auf dem engen Gerüst zusammenarbeiten. Als sie unten anfingen, war die Stimmung noch gut, doch je höher sie kamen, desto gereizter wurden sie. Es gab auch keinen Aufzug, sondern nur einen Kran, der die Mitarbeiter zum Gerüst hinaufzog.
Beim Lückenschluss veranlasste der Baudirektor einen Belastungstest und ließ 28 voll beladene 40-Tonner auf der Moseltalbrücke parken, um zu zeigen, dass die Brücke hohen Belastungen standhält.
Allerdings stürzte der leitende Ingenieur in den Tod, als er die Brücke vom Aussichtspunkt Blumslay aus fotografieren wollte.

Mit der Spannweite der Moselbrücke wurden in den frühen 1970er Jahren neue Maßstäbe gesetzt. Die sorgfältige Planung erforderte 45.000 Seiten Papier für die statischen Berechnungen. Gerüchten zufolge ist die Brücke bei Menschen, die sich zum Suizid entschieden haben, weithin bekannt. Angeblich stürzt sich im Durchschnitt ein Mensch pro Monat von der Moseltalbrücke, worüber aber absichtlich nicht berichtet wird, um potentielle Nachahmer nicht zu animieren. So wurden auch die Geländer immer wieder erhöht, teils wegen der Seitenwinde, aber auch um das Überklettern zu verhindern. Es gibt allerdings über der Mosel eine "Soll-Sprung-Stelle" von ein paar Metern, an der kein Geländer ist, damit niemand mehr auf der Bundesstraße landet.

Die Lichtbucht dient der Kunst. Dafür wurde von der Bildhauerin Petra Goldmann ein freihängendes Mobile mit besonders beschichteten Gläsern entwickelt, das auch aus den flankierenden Flurzonen mit unterschiedlichen Farbeffekten wahrgenommen werden kann. Ändert sich der Betrachtungswinkel, ändert sich auch das reflektierte Licht.
Mich erinnert diese Lichtbucht aber auch irgendwie an US-amerikanische Gefängnisfilme.

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