Immanuel Giel
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Als 2jähriger hatte ich ihn gruseliger in Erinnerung. Das war 1947 - und er stand auf der anderen Seite vom Schwarzbach, zwischen Büschen. Dieser Unhold !

Der 20-Röhren-Brunnen wurde vermutlich um 1600 gebaut und diente der Wasserversorgung der Burg Altleiningen.

Über dem Brunnen befindet sich eine Inschriftentafel aus Sandstein, die einen gedachten Dialog zwischen Wanderer (W) und Brunnen (B) wiedergibt:

Siehe, Wanderer:

Gottes Brünnlein hat Wasser die Fülle!

W.: Ja, Brünnlein, du hast Wassers die Füll;

Gibst Jedem zu trinken, der da will.

B.: Der reiche Gott hat mirs gegeben;

Machs mir nur nach, so wirst du leben!

W.: Was bleibt dann aber mir zuletzt?

B.: Ein Wasser, das ewig dich ergötzt.

Oberhalb von Eschbach liegt die Madenburg, deren Ritter zur Gesellschaft mit dem Esel gehörten. Deswegen bekamen die Eschbacher in den Nachbardörfern den Uznamen Esel. Mittlerweile haben sich die Einheimischen mit dem Namen angefreundet und so werden seit 2004 im ganzen Ort Eselskulpturen aufgestellt.

Mit dem Bau der Katharinenkirche wurde wahrscheinlich 1225 begonnen. Sie ist vor allem wegen ihrer Fenster berühmt. Die Oppenheimer hatten einen Meister aus Mainz gewonnen, der mit großer Sorgfalt das Maßwerk einer Fensterrose entwarf. Die Ausführung der Rose überließ er einem Gesellen, der den Entwurf seines Meisters veränderte. Als der Meister dies sah, schimpfte er: „Das ganze Bildwerk hat deine Bubenhand verdorben.“ Er schlug den Gesellen, der vom Gerüst fiel und starb. Als die Oppenheimer die Arbeit des Gesellen sahen sagten sie: „Der Lehrjunge hat seinen Meister übertroffen.“ Der Meister wurde zum Tode verurteilt und hingerichtet.

Eine 220 Kilogramm schwere Edelstahl-Kugel thront über einem imposanten Findling und lädt zum Boule-Spielen ein. Die kleine schwarze Zielkugel, das „Schweinchen“, wird auf Rheinhessisch „Wutz“ genannt. Sie wird etwa sechs bis zehn Meter weit geworfen. Dann muss man mit der eigenen Boule-Kugel möglichst nah an die Zielkugel werfen. Einen Punkt erhält derjenige, dessen Kugel am nächsten am „Schweinchen“ liegt.

Das Wappen entwickelte sich aus dem Gerichtssiegel und zeigt unten die Wellen des Neckars, oben die Pflanzenreihe einer Aue.

Der Grundstein wurde 1888 gelegt. Wo er sich dbefindet, ist ein Rätsel. Errichtet wurde das Rathaus in einem zeittypischen Mix aus Neorenaissance und Jugendstil. Doch schon zehn Jahre nach Fertigstellung wurde Neckarau nach Mannheim eingemeindet.

Das ehemalige Umspannwerk wurde das neue Domizil für Künstler, die ihre Ateliers im früheren Straßenbahndepot aufgeben mussten. Die zehn Künstlerateliers wurden 2012 bezogen.

Die Stahlstatue „Begegnung“ vor dem Künstlerhaus wurde geschaffen vom Zürcher Alex Bär. Die fast drei Meter hohe Statue wurde mit einem Brennschneider aus einer massiven Stahlplatte geschnitten. Bär war vor allem als Maler aktiv, dennoch beschäftigte ihn die Figur schon länger: „Die Figur könnte einem meiner Gemälde entsprungen sein. Der Stil entspricht natürlich meiner Arbeitsweise. Die Plastik besitzt eine einfache, nicht in alle Richtungen führende Dreidimensionalität." Um die Skulptur umzusetzen, war er deshalb auf die Zusammenarbeit mit TWL-Auszubildenden angewiesen. Die Skizzen wurden maßstabsgetreu vergrößert und ausgedruckt, dann mit einer Fettkreide auf die Stahlplatte übertragen. Die ausgeschnittenen Teile werden anschließend unter bestimmten, von Alex Bär vorgegebenen Winkeln wieder am Rand des Ausschnitts angeschweißt. Auf diese Weise erhielt die zweidimensionale Stahlplatte eine dreidimensionale Wirkung. Als Rostbeschleuniger wurd Chlorwasser eingesetzt.

Der Cirkus Roncalli leitet sich laut Zirkusdirektor Paul vom Titel eines Drehbuchs ab: „Sarah Roncalli, Tochter des Mondes“.

Als Erfolgsgarant erwies sich dabei seinen Aussagen zufolge die noch frische Erinnerung an Angelo Giuseppe Roncalli (Papst Johannes XXIII.), „zu dem die Leute Papa Roncalli gesagt haben“.

Komm doch mal bitte her, Nepomuk! Wir kriegen den Holzkohlengrill nicht an.

Eine Pilwe ist nach Auskunft Einheimischer ein mit Gänsefedern gefülltes Bettkissen. Das Wort könnte vom lateinischen "pulvinus" abgeleitet sein.

Fest steht, dass in Neckarau früher viele Gänse gehalten wurden und man es sich daher leisten konnte, auf Federkissen zu schlafen, wo in anderen Dörfern der Umgebung die Bauern ihr Haupt noch auf Stroh betteten.

1955 wurde die "Neckarauer Narrengesellschaft Die Pilwe" gegründet, womit das Wort erhalten blieb. Der Verein hatte im Jahr 2015 rund 450 Mitglieder, was eine ganz beachtliche Anzahl ist.

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