Immanuel Giel
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Drei bis vier Paten mussten sich bereit erklären, in regelmäßigen Abständen mindestens einmal wöchentlich dafür zu sorgen, dass der Bücherschrank aufgeräumt wirkt und anstößige Literatur(Pornos, faschistische oder rassistische Literatur) entfernt wird.

Das Objekt hat auch eine Facebook-Seite "Ein Kubikmeter Bildung - Offener Bücherschrank Neckarstadt".

Vielen herzlichen Dank. Lassen Sie mir doch bitte Ihre Kontaktdaten per Mail an brueckner(at)mm-creative.de zukommen. Ich verlinke auch gerne auf Ihre Webseite, wenn Sie eine haben.

Viele Grüße aus Freisbach, Michael Brückner

Das große Altarbild von Professor Paul Thalheimer übt durch die Gestaltung des sterbenden Schächers am Kreuz Kritik an Hitler und seiner braunen Bande.

Bei Wikipedia gibt es eine Liste öffentlicher Bücherschränke in Deutschland und anderswo. Slotti's Book-Box (Das ist diese Telefonzelle) hat sogar eine eigene Facebook-Seite.

Ein öffentlicher Bücherschrank bietet kostenlos, anonym und ohne jegliche Formalitäten Bücher zum Tausch oder zur Mitnahme an. Die Idee verbreitete sich Ende der 1990er Jahre. In Hamburg gibt es solche Bücherregale sogar in 100 Linienbussen.

Die lateinische Inschrift von Plinius auf dem Salinenportal östlich des Gradierbaus besagt „nichts ist allen Körpern so nützlich wie das Salz und die Sonne“.

Die Salzproduktion in Bad Dürkheim wurde vor rund hundert Jahren eingestellt. Wo Bad Dürkheim heute steht, war früher ein Meer. Nachdem sich dieses zurückgezogen hatte, versickert das Salzwasser und drang tief in den Boden ein.

Seit 100 Jahren war in Bad Dürkheim bekannt, dass es bei Ungstein eine römische Siedlung gegeben haben muss. Bereits 1894 wurden zwei Steinsärge entdeckt. 1897 legte ein Gymnasiallehrer einen Mauerzug von 12 Metern Länge frei und lokalisiert damit die Ansiedlung.

Auf einer Länge von 1,5 Kilometern wurde die Isenach wieder ans Tageslicht gebracht. Dabei wurden die Belange des Hochwasserschutzes berücksichtigt, gleichzeitig aber wurde das Flüsschen durch die Renaturierung ökologisch und gestalterisch aufgewertet.

Die ehemalige Pfeffinger Kirche St. Peter von 1420 hatte drei Glocken. Eine davon wurde 1651, kurz nach dem Dreißigjährigem Krieg, an das vier Kilometer entfernte Dorf Erpolzheim verliehen. Die Erpolzheimer verpflichteten sich damals „Bey unseren wahren worthen, ehren, treuem und gutem glauben", sie zurückzugeben:

Während die beiden anderen Glocken lange verschollen sind, begann im 19. Jahrhundert ein 170 Jahre dauernder Streit über die Rückgabe. Erst 2003 kam es zu einer Einigung, wobei die Erpolzheimer folgende Bedingungen stellten:

Einsatz nur an einer öffentlichen, zugänglichen Erinnerungsstätte

Dokumentation der Geschichte der Glocke am neuen Standort

Jährliches Treffen zur Würdigung der Bedingungen des historischen Vertrages mit ökumenischem Gottesdienst

2005 wurde die knapp 600 Jahre alte Glocke feierlich an ihrer alten und neuen Stätte eingeweiht.

tolle Landmarke, dieser Baum - einfach zu findende Haltestelle :-)

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