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Rathaus Mosbachs: Das im Renaissancestil errichtete Rathaus entstand in den Jahren 1558-9 anstelle der aus dem 13. Jahrhundert stammenden Cäcilienkirche. Die Genehmigung zum Abriss der Kirche und Neubau des Rathuases wurde nach Einführung der der Reformation in Mosbach (1546) von Kurfürst Otto Heinrich zu Heidelberg im Jahre 1558 erteilt. Der dreischiffige, in Ost-West-Richtung errichtete Bau beherbergte im Erdgeschoss Markthallen, im 1. Obergeschoss den Bürgersaal, in dem noch heute der Gemeinderat tagt, die kleine Ratsstube, das Archiv und die Ratsküche. Das 2. Obergeschoss enthielt eine große Stube, eine Rüstkammer und einen Tanzboden. Die Speicherräume dienten als Kornkammer. Im Bürgersaal tagte auch das Gericht--u.a. wurde hier ein Prozeß der Stadt Mosbach mit Götz von Berlichingen verhandelt. Außerdem ist bekannt, daß Götz von Berlichingen im Mosbacher Rathaus gefeiert und gezecht hat. Alleiniger Zugang war ursprünglich die Freitreppe der Südwand. Erst im 19. Jahrhundert baute die Stadt das Treppenhaus vis-à-vis dem Verwaltungsbau ein. Der Turm stammt im unteren Drittel noch von der ehemaligen Cäcilienkirche und wurde 1566 von ursprünglich 25 bis 30 Metern zu seiner heutigen Höhe von 34 Metern aufgestockt und mit einer welschen Haube bekrönt. Er besitzt im Erdgeschoss noch einen gotischen Altarraum der ehemaligen Nikolaus-Kapelle, im oberen Teil eine Glockenstube mit drei Glocken, von denen eine aus dem Jahre 1458 und damit von der ehemaligen Cäcilienkirche stammt. Darüber liegt die ehemalige Türmerwohnung, in der bis 1909 ein Türmer über die Stadt wachte. Zum Gedächtnis an die glückliche Errettung der Pfalzgräfin Johanna läutet allabendlich um 22.45 Uhr vom Rathaus das sogenannte »Lumpenglöckle«. Ihrem Klang folgend, soll die im Wald »Michelherd« verirrte Pfalzgräfin Johanna in die Stadt zurückgefunden haben.

Rathaus Mosbachs: Das im Renaissancestil errichtete Rathaus entstand in den Jahren 1558-9 anstelle der aus dem 13. Jahrhundert stammenden Cäcilienkirche. Die Genehmigung zum Abriss der Kirche und Neubau des Rathuases wurde nach Einführung der der Reformation in Mosbach (1546) von Kurfürst Otto Heinrich zu Heidelberg im Jahre 1558 erteilt. Der dreischiffige, in Ost-West-Richtung errichtete Bau beherbergte im Erdgeschoss Markthallen, im 1. Obergeschoss den Bürgersaal, in dem noch heute der Gemeinderat tagt, die kleine Ratsstube, das Archiv und die Ratsküche. Das 2. Obergeschoss enthielt eine große Stube, eine Rüstkammer und einen Tanzboden. Die Speicherräume dienten als Kornkammer. Im Bürgersaal tagte auch das Gericht--u.a. wurde hier ein Prozeß der Stadt Mosbach mit Götz von Berlichingen verhandelt. Außerdem ist bekannt, daß Götz von Berlichingen im Mosbacher Rathaus gefeiert und gezecht hat. Alleiniger Zugang war ursprünglich die Freitreppe der Südwand. Erst im 19. Jahrhundert baute die Stadt das Treppenhaus vis-à-vis dem Verwaltungsbau ein. Der Turm stammt im unteren Drittel noch von der ehemaligen Cäcilienkirche und wurde 1566 von ursprünglich 25 bis 30 Metern zu seiner heutigen Höhe von 34 Metern aufgestockt und mit einer welschen Haube bekrönt. Er besitzt im Erdgeschoss noch einen gotischen Altarraum der ehemaligen Nikolaus-Kapelle, im oberen Teil eine Glockenstube mit drei Glocken, von denen eine aus dem Jahre 1458 und damit von der ehemaligen Cäcilienkirche stammt. Darüber liegt die ehemalige Türmerwohnung, in der bis 1909 ein Türmer über die Stadt wachte. Zum Gedächtnis an die glückliche Errettung der Pfalzgräfin Johanna läutet allabendlich um 22.45 Uhr vom Rathaus das sogenannte »Lumpenglöckle«. Ihrem Klang folgend, soll die im Wald »Michelherd« verirrte Pfalzgräfin Johanna in die Stadt zurückgefunden haben.

Altes Hospital: Das Gebäude gehört zu den ältesten Häusern der Stadt. Die Struktur des Fachwerks lässt eine Datierung auf die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts zu. Bereits 1421 kaufte die Stadt Mosbach ein Haus für die armen Leute und Pilger. Ein Spital bestand schon einige Jahre früher, die erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1417. Das Spital war weniger ein Krankenhaus im heutigen Sinne als eine soziale Einrichtung, die den »armen Siechen«, aber auch wohlhabenden Bürgern im Alter Unterkunft und Verpflegung (»Pfründe«) gewährte. Der Grundriss zeigt die zellenartige Raumaufteilung des Gebäudes. Jedes Geschoss hatte dreizehn Zimmer mit einer durchschnittlichen Größe zwischen 8 und 10 Quadratmetern. Ein geschlossener Fachwerkgang verbindet das Hauptgebäude mit der Spitalkapelle. Die hier zu sehenden spätgotischen Fresken aus dem 15. Jahrhundert sind--wie in Spitalkapellen allgemein üblich--der Leidensgeschichte Christi gewidmet. Das Alte Hospital, 1979 zu einem Teil des städtischen Kulturzentrums umgestaltet, beherbergt heute neben dem Museum noch verschiedene kommunale Einrichtungen.

Elektrizitätswerk/Mosbacher Stadtwerke: Mit der Entdeckung des dynamoelektrischen Prinzips 1866 begann der Siegeszug der Elektrizität, die mit ihren vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten die Welt veränderte. Erst zögerlich verbreiteten sich um 1880 Bogen- und Glühlampen für eine zunächst punktuelle und später flächenhafte Elektrifizierung. Mosbach beteiligte sich bereits 1891 erstbals für die elektrische Straßenbeleuchtung an einem Wasserkraftwerk bei Neckarzimmern. Im Sommer 1900 fand die Eröffnung des E-Werkes in Mosbach statt, um in der Folgezeit Haushalte und Unternehmen mit Strom beliefern zu können. Das Mosbacher Elektrizitätswerk is ein anschauliches Beispiel für historische Industriearchitektur des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Dem Zeitgeist entsprechend versuchte man, neue Technik in herrschaftsbezogene repräsentative Architekturformen aus dem kirchlichen (Kloster) oder weltlichen Bereich (Burg, Schloß) zu kleiden. Der Betrachter sollte die Funktion des Gebäudes nicht sofort erkennen. Die Gebäudehülle diente als architektonische Ummantelung für neuartige Produktionsprozesse. Den burgähnlichen Charakter unterseicht die trutzige Außenfassade mit dem Rustikamauerwerk und dem Turm. Bis in die 1920er Jahre wechselte das Elektrizitätswerk mehrfach den Eigentümer, bis es dann 1922 die Stadt Mosbach zurückkaufte. 1930 kam es zum Abschluß eines Stromliefervertrages zwischen der Stadt und der Badischen Elektrizitätsversorgungs-AG Karlsruhe (Badenwerk). In der Folgezeit erhöhte sich ständig die Stromleistung; auch weitete sich das Aufgabenfeld der Stadtwerke mit der Wasser-, Fernwärme-, und Stromversorgung erheblich aus.

Evangelische St Ulrichskirche: Ursprünglich von den Herren von Weinsberg gestiftet. Im Kern um 1250/80 auf einem Vorgängerbau errichtet und im 13./14. Jahrhundert zur Wehrkirche ausgebaut. Erhöht um 1550. Nach der Zerstörung des Dorfes im Jahr 1636 bis zum Sommer 1650 wieder hergestellt. Orgeleinbau im 18. Jahrhundert. Jüngere Renovationen 1880, 1950/60, 2004.

(Am links) Seit 1510 Bürgertrinkstube, Neubau, 1731 von Johann Ulrich Heimb, 1802 württ. Oberamt, 1936 Landratsamt.

Ältester Bauteil dieses Hauses (am rechts) um 1050 vermutlich im Besitz der Grafen von Komburg. 1236 für Dormitorium und Refektorium des Franziskanerklosters St Jakob eingerichtet. 1524 durch die Reformation aufgehoben und bis 1534 als städtische evangelische Lateinschule benützt. 1561 vom städtischen Syndikus Dr Georg Rudolf Widman I. in die heutige Gestalt umgebaut. Seine Nachkommen waren: Georg Rudolf Widman II. 1550-1594 der Verfasser eines frühen Faustbuchs. Georg Rudolf Widman III. 1571-1631 der Organist. Erasmus Widman 1572-1636 der Komponist.

Der Neubau: Anfangs des 16. Jahrhunderts als Zeughaus und Fruchtkasten erbaut in Verbindung mit Stadtmauer und Langenfelder Tor.

Magnuskirche, Gosbach: Die Kirche wurde im Jahr 1921/22 nach Plänen des Architekten Otto Linder aus Stuttgart erbaut. Die Innenrenovation wurde 1973/74 durchgeführt. Im Jahr 1990 wurde das »wundertätige Kreuz«, das aus der kreuzkapelle stammt, im Chorraum aufgestellt. Die Untergeschosse des Glockenturms zeugen von einer Kirche des 15. Jahrhunderts. Der Turm wurde 1883 erhöht. Außenrenovierung von Kirche und Turm 1991/92.

Kronengasse 5 (Altentreff), Ulm: Die Apothekerfamilie Leube zo dieses breite Haus zwischen 1863/70 aus zwei Häusern zusammen. Im Eckhaus war die kronen-Apotheke schon 1629. Um 1895 Zierputz wie am Kornhaus. Kronen-Apotheker Dr. Ernst Gustav Leube, geb. 1808, war ein Pionier der Ulmer Zementindustrie.

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