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http://en.wikipedia.org/wiki/John_of_Nepomuk

http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_von_Nepomuk

Dr theol. Matthäus Hörfarter: Geb. 11.September 1817 in Kössen, gest. 19.April 1896. Als Sohn eines Bauer besuchte er das Gymnasium in Hall und später die Universität Innsbruck. Dann ging er nach Wien um Medizin zu studieren und geriet unter den Einfluß des Theologen Anton Günther, der einen von Rom abgelehnten Reformkatholizismus lehrte. Hörfarter wechselte sein Studium und trat ins Salzburger Priesterseminar ein. 1842 wurde er zum Priester geweiht und ging nach einigen Jahren in der Seelsorge 1852 nach Rom und promovierte zum Dr. theol.. 1853 wurde als Lehrender an die Salzburger Universität berufen, wo er der Fundamentaltheologie und er Metaphysik vorstand. Aufgrund seiner Verbindung zu Günther musste er die Universität aber bald verlassen und wurde Pfarrer und Dekan in Kufstein. Sein Hauptaufgabengebiet sah er in der Reformierung des Schulwesens. So gründete er eine Fortbildungsschule für Mädchen, die erste Kindergärtnerinnenschule in Österreich und den ersten Kindergarten in Tirol. 1877 gründete er die Alpenvereinssektion Kufstein. Obwohl er wegen seiner modernen Ideen und theologische Ausrichtung in Kufstein und von der kirchlichen Leitung angefeindet wurde und das Amt des Dekan verlor, wurde ihm schon zu Lebzeiten bei Hinterhärenbad eine Kapelle gebaut, die »Hörfarter-Kapelle«. Drei Jahre nach seinem Tod wurde seine Büste bei der Kufsteiner Pfarrkirche aufgestellt.

Dom zu St Jakob: Die heutige barocke Dom-Pfarrkirche wurde 1717/24 nach Plänen von Johann Jakob Herkommer mit einer für ihn charakteristischen Chorkuppel erbaut. Zuvor erhoben sich hier seit der Anlage der Altstadt (ab 1180) mehrere Vorgängerbauten, erstmals 1270 genannt wird. 1643 zur selbständigen Pfarre erhoben, wurde die Kirche vor allem durch ihr »Mariahilf«-Gnadenbild von Lukas Cranach d.Ä. (um 1537) berühmt. Hervorzuheben ist auch das Grabdenkmal des Deutschordens-Hochmeisters Erzherzog Maximilian III. von Österreich von Caspar Gras (1618).

Altes Regierungsgebäude: In seinem Kern aus zwei gotischsen Häusern bestehend wurde dieses Gebäude 1569 von Erzherzog Ferdinand II. als Amtsgebäude für die »oberösterreichische Regierung« gekauft. Im 2. Stock spätgotischer Kapellenraum erhalten. Der durch ein Erdbeben 1689 zerstörte Südtrakt erhielt seine heutige Barockgestalt beim Wiederaufbau durch Johann martin Gumpp. In Nordtrakt befinden sich ein großer gotischer Pfeilersaal und darüber der nach der Landesregentin Erzherzogin Claudia, einer geborenen Medici aus Florenz, benannte und von ihr initiierte »Claudiasaal« von 1645 mit prächtiger Kassettendecke.

Altes Landhaus: Anstelle des heutigen Landhauses stand 1505-1567 die berühmte Maximilansiche Hofplattnerei, welche 1567/74 zum Palais der Söhne Erzhg. Ferdinands II. umgebaut worden und 1620 ausgebrannt ist. Nach dem Wiederaufbau vom Landesfürsten 1662 an Hofkapellmeister V. Cesti Geschenkt, gelangte der Neubau 1666 an die Tiroler Landstände. Erdbebenschäden verursachten 1724 dessen abbruch und 1725-28 den Neubau in seiner heutigen Gestalt, ausgeführt durch den bekannten Innsbrucker Barokbaumeister Georg Anton Gumpp. Die Fresken im Landtagssaal Schuf Cosmas Damian Asam.

Triumphpforte: Diese nach der alten Tradition der Begrüßungspforten, jedoch nicht aus Holz sondern stabil erbaute Ehrenpforte an der einstigen Südgrenze der Stadt wurde von der Stadt Innsbruck aus Anlaß der Hochzeit des späteren Kaisers Leopold II. mit der spanischen Infantin Maria Ludovica von Bourbon im Jahre 1765 errichtet aus den Steinen des gleichzeitig abgetragenen Vorstadttores am Südausgang der Altstadt zur Begrüßung der Eltern Leopolds, Kaiser Franz I. Stephan und Maria Theresia, sowie des Brautpaares und der übrigen Gäste.

Triumphpforte: Diese nach der alten Tradition der Begrüßungspforten, jedoch nicht aus Holz sondern stabil erbaute Ehrenpforte an der einstigen Südgrenze der Stadt wurde von der Stadt Innsbruck aus Anlaß der Hochzeit des späteren Kaisers Leopold II. mit der spanischen Infantin Maria Ludovica von Bourbon im Jahre 1765 errichtet aus den Steinen des gleichzeitig abgetragenen Vorstadttores am Südausgang der Altstadt zur Begrüßung der Eltern Leopolds, Kaiser Franz I. Stephan und Maria Theresia, sowie des Brautpaares und der übrigen Gäste.

Triumphpforte: Diese nach der alten Tradition der Begrüßungspforten, jedoch nicht aus Holz sondern stabil erbaute Ehrenpforte an der einstigen Südgrenze der Stadt wurde von der Stadt Innsbruck aus Anlaß der Hochzeit des späteren Kaisers Leopold II. mit der spanischen Infantin Maria Ludovica von Bourbon im Jahre 1765 errichtet aus den Steinen des gleichzeitig abgetragenen Vorstadttores am Südausgang der Altstadt zur Begrüßung der Eltern Leopolds, Kaiser Franz I. Stephan und Maria Theresia, sowie des Brautpaares und der übrigen Gäste.

1745: Bauprojekt von Joh. Caspar Bagnato. 1746-1748: Erbaut durch Abt Cölestin il Gugger von Staudach in St Gallen. 1805: Lebergang an den Kanton St Gallen. 1908: Kauf durch die Stadt Rorschach. 1935: Eröffnung des Heimatsmuseums. 1985: Aussenrenovation.

Aussichtspunkt Knopfmacherfelsen (765 m ü.NN): Dieser Felsen bietet Ihnen einen sehr schönen Ausblick auf das Tal der Donau zwischen Fridingen und Beuron. Der Sage nach war am 4. April 1823 der Knopfmacher Fidelis Martin auf dem Weg nach Beuron. Bei Einbruch der Nacht traf er hier das »Hardtfräulein«, das ihn hinaus auf den Felsen führte. Da stürzte der Mann mit samt seinem Pferd hinunter. So kam der Felsen zu seinen Namen. Dieser Aussichtspunkt wurde im Jahr 2006 mit Mitteln der Stadt Fridingen, der Gemeinde Beuron und des Naturparks Obere Donau neu gestaltet.

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