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Liebfrauenstraße 2-4: Metternicher Hof, vormals Kurie Wizkirchen, Hofanlage aus der Renaissancezeit von erzbischof und Kurfürst Lothar von Metternich. 1605-7 unter verwendung älterer Bauten errichtet. Mehrfach umgebaut, seit 1806 zum Teil Pfarrhof von Liebfrauen. Im letzten Weltkrieg stark zerstört. Straßenportale von 1540 u. 1605.

Pauluskirche: Hier stand einst die Burg der Wormser Gaugrafen aus dem Hause der Salier. Sie wurde 1002 nach Übernahme der Stadtherrschaft durch Bischof Burchard abgetragen. An ihrer Stelle erbaute er 1016 Kirche und Stift des Hl. Paulus als Freiheitskirche der Stadt. Sie wurde im 12. und 13. Jahrhundert durch Chor und Vorhalle erweitert, 1689 bei der Stadtzerstörung verwüstet, 1706-16 als barocke Hallenkirche wieder erneuert und 1803 nach Auflösung des Stiftes profaniert. 1881 bis 1927 war sie Heimstätte des »Paulus-Museums«. Seit 1928 ist sie Kloster des in die Stadt zurückgekehrten ordens der Dominikaner.1945 bis auf das Mauerwerk ausgebrannt, wurde sie 1947 in ihrer barocken Form wieder erneuert.

Warum? Wahrscheinlich weil ich meinte, daß die Fassade interessant war, so hoffe ich, daß das nicht frech oder unhöflich ist.

Andreasstift und Magnuskirche: St Magnus, erbaut im 8. oder 9. Jahrhundert, dient noch heute als Pfarrkirche. Die Pfarrei wurde vom Kolleiatsstift St Andreas (1020 hierher verlegt) verwaltet und geistlich betreut. Luthers Lehre fand unter den Stiftsherren sehr früh Anhänger, die schon 1521 in St Magnus lutherisch predigten. Das Andreasstift dient seit 1930 als Museum der Stadt Worms. Es zeigt Funde aus 7000 Jahren Geschichte von Worms: Steinzeit, Römerzeit, Mittelalter, und ein Lutherzimmer.

Magnuskirche: Die im 8. Jahrhundert gegründete Einraumkirche wurde im 11. und 12. Jahrhundert durch die Seitenschiffe, den Turm und einen Westbau mit dem Hauptportal erweitert. Anstelle der alten Apsis entstand im 14. Jahrhundert der Chor. Nach der Zerstörung von 1689 erfolgte 1712 der wiederaufbau. Eine Erneuerung der Kirche fand 1929-33 statt. Der Wiederaufbau nach völliger Zerstörung durch einen Fliegerangriff im Jahre 1945 wurde mit der Wiedereinweihung 1953 vollendet. Älteste evangelische Kirche in Südwestdeutschland. Freunde Martin Luthers wirkten hier als Pfarrer.

Martinskirche: Im Hauptquartier des römischen Kaisers Julian Apostata befand sich 361 die Gefängniszelle des Hl. Martinus die als »Martinskapelle« bis zur Stadtzerstörung 1689 gezeigt wurde. Kaiser Otto III. gründete 991 an dieser Stelle das kaiserliche Stift St Martin. Die Kirche hat noch Pfeiler und Hochschiffwände aus dieser Zeit. Einwölbung, Turmvorbau, Portal, und Chorerweiterung im 12. Jahrhundert. Nach der Stadtzersörung 1689 wurde die Kirche mit barockem Turmdach wiederaufgebaut. Fliegerangriffe fügten 1943 und 1945 der Kirche schweren Schaden zu. Die Wiederherstellung wurde 1965 mit der Vollendung des neuen Turmhelmes abgeschlossen.

Luther-Denkmal: Weltdenkmal der Reformation 1868. Luthers Lied »Ein feste Burg ist unser Gott« wurde umgesetzt in Stein. Dr Martin Luther steht über den Vorreformatoren, umgeben von Fürsten und Gelherten sowie Personifikationen von Städten der Reformation.

Dreifaltigkeitskirche (Marktkirche): Reformationsgedächtniskirche zur heiligen Dreifaltigkeit, erbaut 1709-25. Vorher stand hier die »Münze«, genannt »Das schönste Haus der Welt«, 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch Truppen Ludwig XIV. zerstört. Die Kirche wurde an dieser Stelle errichtet, weil die Wormser Bürger inzwischen glabuten, daß Martin Luther hier 1521 vor dem Kaiser gestanden hat. Nach einem Bombenangriff 1945 ausgebrannt, wurde die Kirche bis 1959 wiederhergestellt.

Bischofshof: An die Nordseite des Domes war bis zur Stadtzerstörung 1689 der Bischofshof angebaut, der Wohnsitz des Wormser Bischofs. Hier wohnte Kaiser Karl V. während des Reichstags 1521. Sitzungsort war der Bürgerhof (hinter der heutigen Dreifaltigkeitskirche). Dr Martin Luther wurde aber am 17. und 18. April hierher gebracht, wo er sich vor Kaiser und Reich zu seinen Schriften bekannte und ihren Widerruf verwiegerte: Es sei falsch, gegen ein Gewissen zu handeln, das Gott verpflichtet sei. Vielleicht sagte er auch: »Hier stehe ich. Ich kann nicht anders. Gott helfe mir. Amen.«

http://en.wikipedia.org/wiki/Johann_Nikolaus_G%C3%B6tz

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