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Nördlich des Schlosses Raesfeld wurde ein regelmäßiger, geometrisch ausgerichteter Schlosspark angelegt. Die Arbeiten besorgten „welsche Gärtner und französische Fontainemacher“. Neben der Repräsentation diente ein Teil des Schlossparks auch als Küchengarten. In dem Vertrag mit dem Bildhauer Scharp wird ein 1655/56 angefertigter Springbrunnen beschrieben: „Der Meeresgott Neptun auf einem Berg von Steinen sitzend, umgeben von Krokodilen, Schildkröten und Grottenwesen“. 1668 wurde außerdem ein Brunnen mit fünf Fontainen errichtet. Weitere Arbeiten im Schlosspark lassen sich bis 1713 belegen. Eine Orangerie ist auf der Oßingh-Karte von 1729 eingezeichnet und wird in einer Aufstellung von 1770 erwähnt, sie verschwand vermutlich erst nach 1849. Das Gelände wurde seitdem landwirtschaftlich genutzt.
Die Stadt Papenburg liegt im Norden des Landkreises Emsland, unmittelbar angrenzend an den ostfriesischen Landkreis Leer. Der Landkreis Emsland wiederum befindet sich im Westen Niedersachsens, im Grenzbereich zu den Niederlanden entlang der Ems und ist einer der größten Landkreise Deutschlands.
Geschichte.
1458 bekannte Hayo von Haren, gen. von der Papenborch, Propst zu Leer, von Bischof Johann von Münster mit der Papenburg samt Zubehör belehnt worden zu sein. Der darüber ausgestellte Lehnrevers enthält die älteste überprüfbare urkundliche Erwähnung Papenburgs.
Am 2. Dezember 1629 kaufte der Drost Dietrich von Velen von Friedrich von Schwarzenberg das Lehngut samt Zubehör für 1.500,- Reichstaler, um in dem vom Moor (Fehn) umgebenen Gebiet eine Fehnkolonie zu errichten. Am 4. April 1630 belehnte Bischof Ferdinand von Münster seinen Drosten Dietrich von Velen und dessen Nachkommen mit Burg und Gut Papenburg. Dieses Jahr gilt im Allgemeinen als Gründungsjahr der späteren Stadt Papenburg.
Am 7. Februar 1657 belehnte der Bischof von Münster Christoph Berhard Graf von Galen Dietrich von Velen mit öffentlichen Befugnissen und stattete das Gut Papenburg mit den Rechten einer Herrlichkeit aus. Am 7. Dezember 1680 stifteten Hermann Matthias von Velen und seine Ehefrau Margaretha Anna, geb. von Galen, die älteste Pfarrkirche in Papenburg und weihten sie dem Heiligen Antonius als Schutzpatron.
1806 baten Papenburger Schiffsreeder unter Führung des Patrimonialrichters Godfried Bueren den Herzog von Arenberg, die Herrlichkeit aus der herzoglichen Landeshoheit in die Unabhängigkeit zu entlassen. Diesem Wunsch wurde nicht entsprochen. Am 17. Mai 1833 erhielt Papenburg eine neue Verfassung, die jedoch den Reformwünschen nicht entsprach, da sie dem Ort nur den Status eines Fleckens einräumte. Am 30. März 1853 wurden die grundherrlichen Rechte der Familie von Landsberg-Velen an Papenburg von der Gemeinde für 100.000,- Reichstaler gekauft. Die Herrlichkeit Papenburg ist dadurch erloschen.
1856 erhielt Papenburg Anschluss an das Eisenbahnnetz, an die Hannoversche Westbahn von Osnabrück nach Emden. Am 1. August 1860 genehmigte das Königliche Hannoversche Innenministerium die Annahme der Städteordnung von 1858. Damit wurde Papenburg zur Stadt.
Die Rurtalsperre Schwammenauel ist eine 77,20 m hohe, seit 1939 existierende Talsperre im Südwestteil von Nordrhein-Westfalen (Deutschland), welche die Rur in den Kreisen Aachen und Düren zum 7,83 km² großen Rurstausee (auch: Rursee) aufstaut.
Der durch die Rurtalsperre Schwammenauel aufgestaute Rurstausee ist mit 203,2 Mio. m³ Stauraum nach dem Bleilochstausee (Thüringen) und vor dem Edersee (Hessen) der volumenmäßig zweitgrößte Stausee Deutschlands. Rurtalsperre Schwammenauel und Rurstausee gehören zum Wasserverband Eifel-Rur.
wollwerk's conversations
Tolles Bild, errinert mich an alte Schimanskifilme! Voted! Gruß aus dem Norden.. Robtob
Nördlich des Schlosses Raesfeld wurde ein regelmäßiger, geometrisch ausgerichteter Schlosspark angelegt. Die Arbeiten besorgten „welsche Gärtner und französische Fontainemacher“. Neben der Repräsentation diente ein Teil des Schlossparks auch als Küchengarten. In dem Vertrag mit dem Bildhauer Scharp wird ein 1655/56 angefertigter Springbrunnen beschrieben: „Der Meeresgott Neptun auf einem Berg von Steinen sitzend, umgeben von Krokodilen, Schildkröten und Grottenwesen“. 1668 wurde außerdem ein Brunnen mit fünf Fontainen errichtet. Weitere Arbeiten im Schlosspark lassen sich bis 1713 belegen. Eine Orangerie ist auf der Oßingh-Karte von 1729 eingezeichnet und wird in einer Aufstellung von 1770 erwähnt, sie verschwand vermutlich erst nach 1849. Das Gelände wurde seitdem landwirtschaftlich genutzt.
Die Stadt Papenburg liegt im Norden des Landkreises Emsland, unmittelbar angrenzend an den ostfriesischen Landkreis Leer. Der Landkreis Emsland wiederum befindet sich im Westen Niedersachsens, im Grenzbereich zu den Niederlanden entlang der Ems und ist einer der größten Landkreise Deutschlands.
Geschichte. 1458 bekannte Hayo von Haren, gen. von der Papenborch, Propst zu Leer, von Bischof Johann von Münster mit der Papenburg samt Zubehör belehnt worden zu sein. Der darüber ausgestellte Lehnrevers enthält die älteste überprüfbare urkundliche Erwähnung Papenburgs.
Am 2. Dezember 1629 kaufte der Drost Dietrich von Velen von Friedrich von Schwarzenberg das Lehngut samt Zubehör für 1.500,- Reichstaler, um in dem vom Moor (Fehn) umgebenen Gebiet eine Fehnkolonie zu errichten. Am 4. April 1630 belehnte Bischof Ferdinand von Münster seinen Drosten Dietrich von Velen und dessen Nachkommen mit Burg und Gut Papenburg. Dieses Jahr gilt im Allgemeinen als Gründungsjahr der späteren Stadt Papenburg.
Am 7. Februar 1657 belehnte der Bischof von Münster Christoph Berhard Graf von Galen Dietrich von Velen mit öffentlichen Befugnissen und stattete das Gut Papenburg mit den Rechten einer Herrlichkeit aus. Am 7. Dezember 1680 stifteten Hermann Matthias von Velen und seine Ehefrau Margaretha Anna, geb. von Galen, die älteste Pfarrkirche in Papenburg und weihten sie dem Heiligen Antonius als Schutzpatron.
1806 baten Papenburger Schiffsreeder unter Führung des Patrimonialrichters Godfried Bueren den Herzog von Arenberg, die Herrlichkeit aus der herzoglichen Landeshoheit in die Unabhängigkeit zu entlassen. Diesem Wunsch wurde nicht entsprochen. Am 17. Mai 1833 erhielt Papenburg eine neue Verfassung, die jedoch den Reformwünschen nicht entsprach, da sie dem Ort nur den Status eines Fleckens einräumte. Am 30. März 1853 wurden die grundherrlichen Rechte der Familie von Landsberg-Velen an Papenburg von der Gemeinde für 100.000,- Reichstaler gekauft. Die Herrlichkeit Papenburg ist dadurch erloschen.
1856 erhielt Papenburg Anschluss an das Eisenbahnnetz, an die Hannoversche Westbahn von Osnabrück nach Emden. Am 1. August 1860 genehmigte das Königliche Hannoversche Innenministerium die Annahme der Städteordnung von 1858. Damit wurde Papenburg zur Stadt.
Die Rurtalsperre Schwammenauel ist eine 77,20 m hohe, seit 1939 existierende Talsperre im Südwestteil von Nordrhein-Westfalen (Deutschland), welche die Rur in den Kreisen Aachen und Düren zum 7,83 km² großen Rurstausee (auch: Rursee) aufstaut.
Der durch die Rurtalsperre Schwammenauel aufgestaute Rurstausee ist mit 203,2 Mio. m³ Stauraum nach dem Bleilochstausee (Thüringen) und vor dem Edersee (Hessen) der volumenmäßig zweitgrößte Stausee Deutschlands. Rurtalsperre Schwammenauel und Rurstausee gehören zum Wasserverband Eifel-Rur.
are there fishes in this lake?lol
Auf dem Weg von Garda nach Punta S.Vigilio (Lago di Garda / Italia)