H. Beierstettel
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Tauberfranken, NOK, MIL und Umgebung - Naturschutzgebiete, Kleindenkmale und der ganze Rest. Die Tags helfen.
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H. Beierstettel's conversations

Meines Wissens nach eine gefasste Quelle.

Nachtrag: Die Sägemühle Pahl/Meixner wird auch noch "Untere Mühle" genannt.

Danke, Herr Höfert, hab´s sofort aktualisert.

Das ist angesichts der Jahreszahl und des Augenscheins das Wappen des Erzbischofs Uriel von Gemmingen

http://de.wikipedia.org/wiki/UrielvonGemmingen

Die Felder 2 und 3 hat man sich dabei blau-gold "gestreift" vorzustellen, in den Feldern 1 und 4 das silberne Mainzer Rad wie üblich in rotem Feld.

auch auf einem Luftbild gesehen - eindrucksvoll schlanke Bäume!

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was nicht stimmen sollte - außer dass Sie von einem völlig anderen Gebäude an einem anderen Ort sprechen. Sie meinen das Gebäude, welches auf den Resten der ehemalige Burg der Herren von Riedern erbaut wurde. Das steht unten im Erftal direkt in Riedern und nicht hier oben am Gickelfeld (vgl. obigen Link)...

Wunderschön die Gegend südlich von Miltenberg. Eine erstklassige Aufnahme!
YSL
Liebe Grüße
Frank

Die Schwenderskapelle (Amorbach-Beuchen):

Die Schwenderskapelle steht auf dem Beuchner Berg am Weg, der von Amorbach nach Beuchen führt. Neben der Kapelle stand bis 1941 die sogenannte Mutter-Gottes-Eiche, die der Grund war, warum genau hier die Kapelle 1886 vom Amorbacher Schneidermeister Carl Schwender als Dank für Marias Hilfe bei seinem Asthmaleiden errichtet wurde. Ironie des Schicksals: Weil die Wurzeln der Eiche dann wenige Jahrzehnte später die Kapelle zu beschädigen drohten, musste die verehrte Eiche weichen...
In der Kapelle befinden sich an den Wänden zahlreiche Bitt-Bildchen. Zentral auf dem Altar steht eine freiplastische Pieta, die noch Carl Schwenders Original-Kapellenausstattung sein dürfte.

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siehe auch:

wandern-im-odenwald.kruemelhuepfer.de

Bildstock von 1694 an einer Wegkreuzung am Beuchner Berg (Amorbach)

Der Bildstock steht am Beuchner Berg an einer alten Wegkreuzung, bei welcher der alte Amorbacher Pfad auf die heutigen Waldwirtschaftswege trifft. Auch links ab vorm Bildstock (also Richtung Osten) zweigte schon vor langer Zeit ein Weg ab, dessen hohlwegsartige Reste noch heute dort zu finden sind (neben dem heutigen Weg im Wald). Feradeaus am Bildstock vorbei (also nach Süden) führt der von Amorbach hochziehende Weg weiter nach Beuchen.

Das Bildstockoberteil zeigt als zentrales Hauptmotiv ein Relief des kreuzschleppenden Jesus, der gerade unter der Last des Kreuzes zusammengebrochen ist. Simon von Cyrene hat den Kreuzstamm bereits umgriffen und hilft Jesus beim Tragen, im Hintergrund ist ein Soldat zu erkennen, der Jesus mit einem Knüppel zum weitergehen antreibt. Nach oben schließt das Bildstockoberteil mit dem Relief eines beflügelten Engelskopfes ab. Direkt unter dem Relief –noch auf dem Bildstockoberteil- befindet sich ein ovales Inschriftenmedaillon, welches die Stifterinschrift beherbergt:
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1694 hat Hans
heeinig ß seine häusfrau
Anna Maria v. Beicha
dises mache lasen
.
Also vermutlich:
1694 hat Hans Hennig seine Hausfrau Anna Maria von Beuchen dieses machen lassen.
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Auf dem vierkantigen Bildstockstamm befindet sich keine weitere Inschrift, bloss ein kleines, schlichtes Kreuz ist vorne zentral eingehauen. Der Stamm wirkt jünger als das Oberteil, evtl. handelt es sich also nicht mehr um den Originalstamm.
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Auf den schmalen Seitenflächen des Bildstockoberteils finden sich zwei weitere Reliefs, nämlich die Ganzkörperreliefs zweier Heiliger:
Auf der linken Seite sieht man eine Frau mit Gewand und Kopftuch, die ihre Hände schräg vor ihrer Brust zum Gebet gefaltet hat. Es dürfte sich um die Namenspatronin der Stifterin, die Heilige Anna (oder deren Tochter Maria) handeln.
Auf der rechten Seite ist bärtiger, langhaariger Mann mit einer langstieligen Blume in der Hand zu sehen. Bei der Blume könnte es sich um eine Lilie handeln, die u.a. als Attribut des Heiligen Josefs (Marias Mann) gilt.
Die drei Einzelreliefs des Oberteils ergeben also ein inhaltlich geschlossenes Bildmotiv: Zentral ist Jesus auf dem Weg zur Kreuzigung zu sehen, ihm zur Seite stehen seine betrübten Eltern, nämlich links Maria und rechts Josef.

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