Jordi Font Bayó
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Jordi Font Bayó's conversations

Danke! Herzliche Einladung zum Reisebericht von diesem Tag: http://silkroad-project.blogspot.de/2010/12/13-dezember-joka-nach-malaya.html 8. Dezember, Kermānschāh (persisch ‏کرمانشاه‎ /kʲermɔːnˈʃɔːh/, kurdisch: Kirmashan)

Gestern Abend hatten wir noch ein weniger heiteres Programm: Wir kommen aus der Stadt zurück

und machen das Licht im Zimmer an und uns begrüßt ein Prachtexemplar einer Kakerlake. An sich tun die einem ja nichts, aber schön sind sie auch nicht. Also gucken wir wo sie so hinläuft. Nachdem sie in Richtung Flur lief, wollten wir für einen Moment schon beruhigt sein (auch wenn der Türschlitz so breit ist, dass mindestens fünf Kakerlaken gestapelt durchkommen) als sie Richtung Bad abbiegt. Dort finden wir sie ok und setzen uns aufs Bett um zu essen. Kurz darauf läuft sie munter an der Holzverkleidung der Wand neben bzw. über den Betten entlang. So hatten wir nicht gewettet. Also Betten von der Wand wegrücken und Kakerlake scheuchen. Sie saust wieder Richtung Bad in die Badewanne. Dort könnten wir sie fangen und setzen sie dazu unter Wasser. Als wir sie im Wasser in unserer Ortliebschüssel auf den Balkon aussetzen verstirbt sie dort dann doch…. Heute war großes Kulturprogramm. Erst haben wir einen der Schreine angeschaut

und dort Postkarten bekommen. Die Ornamentik ist plötzlich ganz bildhaft und nicht mehr in Mosaiken gestaltet.

Es sind ganze Bilderzyklen zu sehen.

Die Farbengestaltung erinnert uns an Portugal mit dem Grün und Blau und fast wunderbar zum Himmel. Wir sind die einzigen, die sich den Komplex anschauen und es wird viel bearbeitet und für das Fest nächste Woche hergerichtet.

Überall in der Stadt stehen Bühnen und es werden Andenken verkauft: Trommeln und Geißeln.

Wir haben genau gegenüber ein Internetcafé wo wir uns den Weg nach ‏اصفهان auf Google Earth angeschaut haben, wenn es stimmt dann ist der höchste Punkt beinahe 3.000 m! Am Nachmittag sind wir mit dem Taxi zu der historischen Attraktion gefahren: طاق بستان, eine Ausgrabungsstätte mit Reliefs, die wir schon aus den Religionsbüchern kennen. Zunächst aber ist die Fahrt dahin für uns ein Erlebnis, denn so können wir den iranischen Autoverkehr mal von der Rückbank betrachten und von dort wirkt er ganz elegant und nur ein wenig laut und manchmal ein wenig anarchisch. Es gibt drei Spuren, aber vor der Ampel werden es locker sechs bis sieben. Aber irgendwie kommen dann doch alle wieder in drei Spuren auf der andern Seite der Ampel an. Nur mit dem Fahrrad dazwischen haben wir kein Auge für diese ganz eigene Eleganz, denn da stecken wir mitten drin. Unser Taxifahrer lässt uns reichlich verwundert am Ende einer Straße inmitten einer schönen Parkanlage raus. Wir gehen zielstrebig den ersten Weg lang und schauen erwartungsvoll die Berge an. Wir werden von vielen erstaunt angeschaut. Immer wieder sehen wir Leute in den Bergen kraxeln und fühlen uns dazu aber nicht aufgelegt. Weder von den Schuhen (Wolfgang in Badelatschen) noch Gunda von den Klamotten (mit Kopftuch und langer Jacke bei ziemlicher Wärme). Also bleiben wir skeptisch den Bergen fern und schauen uns den Rest an. Es gibt ein Denkmal für Soldaten und als wir dort ankommen, werden wir begeistert von drei Studentinnen empfangen, von denen eine fließend Englisch spricht, was sie auch studiert.

Auf unsere Frage, wo denn nun die Reliefs seien, schaut auch sie uns irritiert an und erzählt uns, dass sie mit ihrem Englisch sehr unzufrieden sei, weil es nicht so gut sei und sie das jetzt nicht verstanden habe. Also sprechen wir eine Weile weiter (ihr Englisch ist hervorragend) und sie fragt uns, ob wir denn schon DIE Attraktion gesehen hätten. Nun, da wollen wir ja schließlich hin, wir sind nur am falschen Ort rausgelassen worden. Es hört sich auf Farsi fast gleich an. Also bekommen wir eine Wegbeschreibung und nach einer halben Stunde bergab stehen wir vor dem Eingang zu den Reliefs, für die wir nun wirklich nicht in die Berge klettern müssen. Es ist eine wunderschöne Anlage und die Reliefs selbst sind beeindruckend.

Wir genießen diesen fast spätsommerlichen Nachmittag mit Schauen, Sitzen und Reliefs und Menschen betrachten.

Zwei elegante Damen haben ein wenig Schal auf dem Kopf mit viel Haar außerhalb, andere wiederrum entsprechen der iranischen Kleiderordnung 100%, viele sind irgendwo dazwischen, so dass wir nicht ganz so auffallen. Als eine der Damen an einer versteckten Stelle den Hauch Schal wegnimmt und sich fotografieren lässt, sind sofort zwei Männer an der Stelle und die beiden Männer folgen den Damen nun auf Schritt und Tritt (der Schal ist längst wieder auf dem halben Kopf). Wir finden ein Taxi. das uns in die Nähe des Hotels bringt, wir einigen uns auf einen Park, den er versteht und wir kennen. Auf diese Weise bekommen wir den Sonnenuntergang mit, der die Stadt und die Berge in ein warmes Rot taucht.

Wieder fällt uns auf, dass der Muezzin nicht zu hören ist. Der Weg zum Hotel geht durch regelrechte Menschenmassen, die alle einkaufen, schlendern, an den Bühnen stehen und irgendwo hinwollen. Wir haben ein wenig zum Iran und zum Islam aus dem Internet zusätzlich zum Reiseführer gefunden, so dass wir uns weiter belesen können.

Jetzt sind wir kaputt im Hotelzimmer und Gunda genießt die kopftuchfreie Zone. Wieder ist Zeit für ein bisschen Statistik: Bisher 19 Übernachtungen auf dem Campingplatz im Zelt, 46 mal wild im Zelt übernachtet, 1 mal im Zelt bei der Polizei, 46 mal im Hotel, 14 mal privat und 2 mal in der Moschee.

Bisher geheime Notizen:

Internet im Iran ist im hohen Maße zensiert. Kein Twitter, Facebook, kaum Infos über das Atomprogramm, selbst wetter.online. Aber wikipedia auf deutsch ist unzensiert.

Mi nombre es João Lima, vivo en Sao Paulo, Brasil. Estoy haciendo una investigación sobre el túnel sumergido de Coatzacoalcos y quisiera información sobre las obras y si es posible conseguir algunas fotos actuales de la obra. Sabes que si se completa el túnel, o por lo menos ahora es posible pasar de un lado a otro? La obra presenta un problema? Ahora apreciar la información, si es posible, tienen la urgencia. agradecido. Mi correo electrónico: joao.lima @ dersa.sp.gov.br

Els viatges també són narració.. http://alvoltantdelsmeusulls.wordpress.com/

Bueno, ya se sabe..Aquí Shakira se ve un poco oxidada..Es la manÍa de hacer esculturas con metal robinado.. Bé, aquí Shakira es veu una mica oxidada.. és aquesta mania de fer escultures amb metall rovellat..Jordi..

Gràcies a tots pels magnífics comentaris..Thanks..Jordi.

Nice shot.L+F.
Best regards, David.

Gràcies..thanks..Jordi.

beautiful landscape

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best regards, Mustafa

Very nice shot, congrats

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best regards, Mustafa

Calle Bolivar.. Seguro que conocemos a personas comunes...Saludos.

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