Fischkopp
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Verblüffend ist der Zustand der Bewehrungseisen, die seit 60 Jahren offen liegen.

Vor allem zu Triebwerkstests dürften diese Wasserbecken gedient haben, da der dokumentierte Abschusspunkt im Prüfstand VII ca. 50 Meter östlich gelegen hat.

Auch auf dem Peenemünder Flugplatz, der bis 1989 von der NVA genutzt wurde, finden sich diese typischen Mannschaftsbunker. Je nach Lage und Gefährdungsgrad ware dem Eingang meist noch ein Splitterschutzwall vorgelagert.

Seltsamerweise ist diese Seitenwand in der Senkrechten geblieben, obwohl das Gebäude gesprengt wurde.

Auffällig ist die heute noch erkennbare hohe Qualität der Bauteile. Bei offenbar standardisierter, durchaus preiswerter Bauweise sind nahezu alle noch existenten Teile der Bauwerke auf dem Peenemünder Haken von großer Dauerhaftigkeit.

Weit abgelegen, direkt am sumpfigen Schilfgürtel im Osten des Peenemünder Hakens befinden sich die nur noch vage erkennbaren Reste des Prüfstandes für die Fla-Rakete "Wasserfall".

Außer geborstenem Beton und verbogenen Baustählen ist kaum mehr viel zu erkennen von der Waffenversuchsanstalt Peenemünde. Mehrere Wellen der organisierten Zerstörung haben nur noch Trümmer hinterlassen.

Deutlich sind die Nutzungseigenheiten der sowjetischen Streitkräfte in der Garnison zwischen Garz und Zirchow zu erkennen, deutlich aber auch die Folgen des späteren Vandalismus.

Nicht mehr lange wird dieses Gebäude zwischen Garz und Zirchow zu besichtigen sein. Unaufhaltsam fressen sich Nässe und Korrosion durch die Substanz.

Diese Art von geräumigen, vielfenstrigen Veranden ist auf der Insel Usedom nur noch selten zu finden, da die regionaltypischen wilhelminischen Bädervillen über völlig anders aufgeteilte Veranden verfügen.

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