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Peter Riemann
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Peter Riemann's conversations

Klein, aber oho, das Blumenhaus mit Steinmetzwerkstatt gegenüber dem Bonner Nordfriedhof. Als Erstlingswerk der beiden jungen Bonner Architekten wurde es im Jahre 1985 gleich mehrfach in verschiedenen Fachzeitschriften und im Jahrbuch des DAM Frankfurt als Inkunabel einer disziplinierten Postmoderne gefeiert.

Morgendlicher Blick vom Turmgerüst während der Sanierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Evangelischen Kirche. Für den Bauherrenstellvertreter, den Bauleiter und den Architekten ein wackliges Morgenerlebnis in schwindelnder Höhe.

Drittes Domizil der bekannten Fa. Magazin GmbH, die in der Bonner Nordstadt "ganz klein" anfing, dann den Schritt in die Innenstadt an der Oper wagte und schließlich mit Umbau, Ausbau und Instandsetzung mehrerer benachbarter Ladenlokale an der Berliner Freiheit reussierte und heute aus der Bonner Szene nicht mehr wegzudenken ist.

Großformatige Wohnanlage mit eingelagerter Mischnutzung (Büros und Geschäfte) auf dem Gelände der ehemaligen Schwarz-Storchenbrauerei am Rande der Speyrer Altstadt. Details unter: www.riemann-architekten.de

Umbau und Instandsetzung einer ehemaligen Grundschule auf dem Campus des Heinrich - Hertz - Berufskollegs. Wesentliche Veränderungen: Umwandlung der Aula zum Multifunktionsforum, Hochtechnisierung der Klassen und die "Entfärbung" des bemalten Gebäudes (fichtengrün!), die zur optischen Störung der feingliedrigen Anmutung führte. Details unter: www.riemann-architekten.de

Die Evangelische Kirche in Linz war in die Jahre gekommen. Aus Kostengründen waren lediglich punktuelle Instandsetzungen vorgenommen worden. Erst die Befahrung im Hydraulikkorb machte das Ausmaß des Gesamtschadens sichtbar: Schieferdächer über Hauptschiff und Apsis mussten ausgetauscht werden, Fialen teilsaniert, sowie Turmuhr, Wetterfahne und Zinkabdeckungen repariert werden. Aus Kostengründen konnte man das Mauerwerk nur an den Hauptverwitterungsstellen nachverfugen. Alles in allem mit "echten" Handwerkern unter der Obhut der Baudenkmalpflege und mit engagierten Presbytern ein "schwindelnd" schönes Erlebnis(siehe Nachbarfoto).

Das in den letzten Kriegstagen fast völlig zerstörte Ensemble aus Kirche und Pfarrhaus wurde 1953 nach bautypologisch - pragmatischer Umformung eingeweiht (Gemeindesaal im EG, darüber das Kirchenschiff). In den 80er Jahren folgten einfache Zweckbauten für Jugendraum, Gemeindezentrum und Bibliothek. Diese Gebäude wurden der Konzeption einer gläsernen "Fuge" zwischen Kirche und Pfarrhaus geopfert und abgerissen.
Die notwendigen Funktions- und Andachtsräume befinden sich nun im hinteren Teil des Grundstücks. Das Gemeindezentrum wurde im Jahr 2005 fertig gestellt.

"Turm No. 3" war Werbeträger und "landmark" für die erste Ausstellung über die Postmoderne in der BRD, die der Gründungsdirektor des DAM, Prof. Dr. Heinrich Klotz durchführte. Die filigrane Stahlgitterkonstruktion aus verschraubbaren Winkelprofilen war eine Stiftung der Fa. Dexion und reflektiert ein ähnliches "Kunst - am Bau" Projekt, das in der Ausstellung gezeigt wurde. Die "parasitäre" Konstruktion, die sich an den Arkaden abstützt, thematisiert ein Entwurfsprinzip des DAM - Architekten und Lehrers O.M. Ungers. Die Idee den Arkadenvorbau als Basis temporärer Ausstellungsarchitekturen zu verwenden wurde später mehrfach wiederholt.

Das Foto zeigt das fast fertige Gebäude im Juli 2007. Fast drei Jahre später ist immer noch unklar ob und in welchem Umfang das Gebäude überhaupt benutzt werden darf. Die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft wegen vorsätzlicher Baugefährdung durch das SGB und einen Statiker aus Herne sind noch nicht abgeschlossen.

Nach einem Brand musst das Gründerzeithaus in der Bonner Innenstadt völlig umgebaut und instandgesetzt werden. Ein Maisonettegeschoss im Dach und die Totalüberbauung des Erdgeschosses führten zu einer sehr hohen Grundstücksausnutzung.

Die Rückführung der aufgerissenen und völlig verglasten Erdgeschosszone auf den Typus des "Dreiachsers" wurde mit dem 1. Preis beim Fassadenwettbewerb der Stadt Bonn 1993 belohnt.

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