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U.Levermann
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Was ein Zoom so alles möglich macht!

Der Leuchtturm von Rubjerg Knude steht auf einer Anhöhe an der Küste und war von 1900 bis 1968 in Betrieb. Jetzt ist der Leuchtturm aufgrund vom Sandtreiben fast nicht mehr zu sehen. Von der 90 m hohen Wüstenlandschaft aus können Sie die prächtige Aussicht über Meer und Umgebung genießen.

Otze gehörte im Mittelalter zu den neun Freibauerndörfern der „Grafschaft über dem Moore“ um Burgwedel, denen unter dem Schutz und der Aufsicht des Landesherrn eine Sondergerichtsbarkeit, das Freiengericht, zugestanden worden war. Verhandelt bzw. gerichtet wurden ausschließlich kleinere Delikte wie Körperverletzungen, Diebstähle, Weidevergehen u.ä.. Das Freiengericht tagte in der Regel zweimal im Jahr reihum in den einzelnen Dörfern, in Otze letztmalig am 10. September 1661. Die freien Männer der beteiligten Dörfer waren verpflichtet, zum Gerichtstag zu erscheinen. In Otze zählten zu den Freien 20 Halbhöfner, wie der Otzer Chronist Kopmann berichtet. Bauern, die ihren Hof ganz oder zum Teil von ihrem Grundherrn als Lehen bewirtschafteten, durften nicht teilnehmen. Die Gerichtsstätte befand sich in Otze auf dem Lindenbrink. Die mächtige Linde, die den Platz beherrschte, wurde im Laufe der Zeit durch drei Eichen ersetzt. Der Löwe als Zeichen des Freiengerichts sowie die in der Otzer Kapelle gemalten Apostel- und Weihenkreuze wurden 1957 Teil des Otzer Wappens. In der letzten Septemberwoche eines jeden Jahres findet die „Otzer Woche“ auf dem Lindenbrink statt. Sie lockt mit ihren vielfältigen Angeboten und Aktivitäten „rund um die Kartoffel“ viele Besucher aus nah und fern an. Angelehnt an das Freiengericht findet Donnerstags abends dieser Woche unter den Eichen des Lindenbrinks eine „historische“, öffentliche Ortsratssitzung statt. Höhepunkt der Woche ist jedoch der Kartoffelmarkt am Samstag mit seinen vielen kulinarischen Angeboten.

Die Otzer Kapelle zählt zu den ältesten Gotteshäusern unserer Gegend. In Fachkreisen gilt sie als bemerkenswertes Kunstdenkmal. Die Zeit ihrer Errichtung ist nicht überliefert. So ist man nach den besonderen Merkmalen ihrer Bauart auf Schätzungen angewiesen.Es darf also angenommen werden, daß die Otzer Kapelle in der Zeit um 1350 erbaut und diese Angabe ist im Hinblick auf die Beschriftung der eigens für Otze im Jahre 1461 gegossenen Glocke schon recht präzise in den Jahren um 1460 zu ihrer jetzigen Gestalt verändert, das heißt vergrößert wurde.

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